Auktionsarchiv: Los-Nr. 8067

Friedrich, Nicolaus Bogenspanner (Le tendeur d'arc)

Schätzpreis
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Auktionsarchiv: Los-Nr. 8067

Friedrich, Nicolaus Bogenspanner (Le tendeur d'arc)

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Beschreibung:

Bogenspanner (Le tendeur d'arc) Bronze mit schwarzbrauner Patina. Um 1904. 90 x 37 x 27,5 cm. Auf dem Bronzesockel seitlich rechts signiert "N. Friedrich", verso unten mit dem Gießerstempel "AKT.-GES. GLADENBECK BERLIN". Tief versunken, mit konzentriertem Gesichtsausdruck erspürt der Athlet die Spannung seines Bogens. In ausgefeilter Ponderation und vollendeter Durcharbeitung des muskulösen Körpers zeigt Friedrich eines seiner Hauptwerke, den "Bogenspanner". Stilistische Strenge bestimmt die Umsetzung, während der leicht nach hinten geneigte Körper in einem beinahe musikalisch schwingenden Einklang mit der großen Bogenform steht. Nach seinen Studien an der Kunstakademie in Berlin wirkte Friedrich an der Erstellung von Dekorationen für die Weltausstellung 1893 in Chicago mit. 1896 gewann er den Rom-Preis der Preußischen Akademie der Künste mit Aufenthalt in der Villa Strohl-Fern in Rom, anschließend reiste er nach Italien, Frankreich und England. Von 1897 bis 1901 wurde Friedrich Meisterschüler von Reinhold Begas stilistisch zunächst an ihm orientiert, bald jedoch folgte er Adolf von Hildebrand in dessen Neuausrichtung weg vom Neobarock hin zu einer größeren Strenge im Stil. Während dieser Zeit wurde eine von Friedrichs Arbeiten auf der Weltausstellung in Paris des Jahres 1900 prämiert. Bereits im Vorjahr war er der Berliner Secession beigetreten, an deren Ausstellungen er bis 1911 teilnahm. In den Jahren 1902 und 1905 erwarb schließlich die Nationalgalerie in Berlin zwei seiner Werke. 1904 wurde seine Statuette "Der Bogenspanner" vor der Nationalgalerie aufgestellt, die große Gipsversion der Skulptur zeigte die Berliner Sezession in ihrer 9. Ausstellung 1904 (Kat. Nr. 248).

Auktionsarchiv: Los-Nr. 8067
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Bogenspanner (Le tendeur d'arc) Bronze mit schwarzbrauner Patina. Um 1904. 90 x 37 x 27,5 cm. Auf dem Bronzesockel seitlich rechts signiert "N. Friedrich", verso unten mit dem Gießerstempel "AKT.-GES. GLADENBECK BERLIN". Tief versunken, mit konzentriertem Gesichtsausdruck erspürt der Athlet die Spannung seines Bogens. In ausgefeilter Ponderation und vollendeter Durcharbeitung des muskulösen Körpers zeigt Friedrich eines seiner Hauptwerke, den "Bogenspanner". Stilistische Strenge bestimmt die Umsetzung, während der leicht nach hinten geneigte Körper in einem beinahe musikalisch schwingenden Einklang mit der großen Bogenform steht. Nach seinen Studien an der Kunstakademie in Berlin wirkte Friedrich an der Erstellung von Dekorationen für die Weltausstellung 1893 in Chicago mit. 1896 gewann er den Rom-Preis der Preußischen Akademie der Künste mit Aufenthalt in der Villa Strohl-Fern in Rom, anschließend reiste er nach Italien, Frankreich und England. Von 1897 bis 1901 wurde Friedrich Meisterschüler von Reinhold Begas stilistisch zunächst an ihm orientiert, bald jedoch folgte er Adolf von Hildebrand in dessen Neuausrichtung weg vom Neobarock hin zu einer größeren Strenge im Stil. Während dieser Zeit wurde eine von Friedrichs Arbeiten auf der Weltausstellung in Paris des Jahres 1900 prämiert. Bereits im Vorjahr war er der Berliner Secession beigetreten, an deren Ausstellungen er bis 1911 teilnahm. In den Jahren 1902 und 1905 erwarb schließlich die Nationalgalerie in Berlin zwei seiner Werke. 1904 wurde seine Statuette "Der Bogenspanner" vor der Nationalgalerie aufgestellt, die große Gipsversion der Skulptur zeigte die Berliner Sezession in ihrer 9. Ausstellung 1904 (Kat. Nr. 248).

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