Zugeschrieben - Zwei Reiter im Galopp vor aufziehendem Gewitter
Zugeschrieben - Zwei Reiter im Galopp vor aufziehendem Gewitter. Um 1798. Aquarellierte Federzeichnung. Rechts unten wohl später von fremder Hand bezeichnet "W.K." und datiert. Auf Velin. 10,2 x 15,2 cm (4 x 5,9 in), blattgroß. [CB]. Wir danken Frau Dr. Claudia Valter, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, für die wissenschaftliche Beratung. Diese sehr dynamische Reiterszene ist recht außergewöhnlich für Wilhelm von Kobell dessen bekannte Begegnungsbilder dagegen fast schon statisch erscheinen mögen. Jedoch finden sich in seinem umfangreichen Werk einzelne motivisch vergleichbare Arbeiten, wie das um 1798 entstandene Aquarell "Galoppierende Reitergruppe" (Wichmann WVZ 423) oder das Gemälde "Hasenjagd" (Wichmann WVZ 144). Da Kobell um 1800 durchweg mit seinem vollen Namen signiert, ist das Monogramm "WK" sowie die Datierung vermutlich von fremder Hand erst später hinzugefügt worden. Das für Kobell ungewöhnlich kleinformatige Blatt legt die Vermutung nahe, dass es als Vorlage für eine nicht ausgeführte Aquatinta-Radierung entstand, so wie die in Motiv und Größe sehr ähnliche Aquatinta-Radierung "Zwei Reiter" von Johann Jakob Strütt (vgl. Gödl-Roth, S. 148, Nr. XII). ca. 16.00 h +/- 20 Min. Besteuerung: differenz- oder regelbesteuert
Zugeschrieben - Zwei Reiter im Galopp vor aufziehendem Gewitter
Zugeschrieben - Zwei Reiter im Galopp vor aufziehendem Gewitter. Um 1798. Aquarellierte Federzeichnung. Rechts unten wohl später von fremder Hand bezeichnet "W.K." und datiert. Auf Velin. 10,2 x 15,2 cm (4 x 5,9 in), blattgroß. [CB]. Wir danken Frau Dr. Claudia Valter, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, für die wissenschaftliche Beratung. Diese sehr dynamische Reiterszene ist recht außergewöhnlich für Wilhelm von Kobell dessen bekannte Begegnungsbilder dagegen fast schon statisch erscheinen mögen. Jedoch finden sich in seinem umfangreichen Werk einzelne motivisch vergleichbare Arbeiten, wie das um 1798 entstandene Aquarell "Galoppierende Reitergruppe" (Wichmann WVZ 423) oder das Gemälde "Hasenjagd" (Wichmann WVZ 144). Da Kobell um 1800 durchweg mit seinem vollen Namen signiert, ist das Monogramm "WK" sowie die Datierung vermutlich von fremder Hand erst später hinzugefügt worden. Das für Kobell ungewöhnlich kleinformatige Blatt legt die Vermutung nahe, dass es als Vorlage für eine nicht ausgeführte Aquatinta-Radierung entstand, so wie die in Motiv und Größe sehr ähnliche Aquatinta-Radierung "Zwei Reiter" von Johann Jakob Strütt (vgl. Gödl-Roth, S. 148, Nr. XII). ca. 16.00 h +/- 20 Min. Besteuerung: differenz- oder regelbesteuert
Testen Sie LotSearch und seine Premium-Features 7 Tage - ohne Kosten!
Lassen Sie sich automatisch über neue Objekte in kommenden Auktionen benachrichtigen.
Suchauftrag anlegen