Auktionsarchiv: Los-Nr. 5366 [*]

Schäffer, Eugen Eduard

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 5366 [*]

Schäffer, Eugen Eduard

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Studienkopf (Bildnis Maisonneuve). Kupferstich und Radierung auf Velin. 7,6 x 7,5 cm. (1824). Nicht bei Nagler, Apell, Handbuch für Kupferstichsammler 28, Norbert Suhr (in: Unter Glas und Rahmen, Mainz 1993, S. 31) Nr. 9 mit Abb. Ungemein reizvoll und unmittelbar erscheint das intime Profilbildnis trotz dessen es unvollendet belassen ist. Deutlich spürbar reproduziert das Bildnis keine Vorlage, sondern ist vielmehr direkt nach dem Modell entstanden. Vermutlich zeigt es einen Schüler Schäffers. Das Blatt zeigt die Vorgehensweise des Künstlers: Erst wurde das Wesentliche leicht geätzt, wie die Haare und die Büste, dann Details gestochen. Das Städel in Frankfurt verwahrt das handschriftlich abgefasste "Verzeichniß der Arbeiten E. E. Schaeffers nach der Zeitfolge von ihm selbst aufgesetzt bis zum Jahre 1859", in diesem wird das Datum 1824 genannt, also die Zeit, in der sich der nur 22-jährige Schäffer eigentlich als Schüler Cornelius' in Düsseldorf aufhielt. Das Bildnis fällt mit seinem fragmentarischen Charakter aus der Reihe der "malerischen" Radierungen Frankfurter Künstler wie Peter Becker Heinrich Rumbler, Philipp Rumpf oder Carl Schäfer und kommt genau deshalb mancher Bildniszeichnung der Romantik umso näher. - Ganz ausgezeichneter, feinzeichnender Druck mit feinen Wischkritzeln und dem vollen Rand. Minimal angestaubt, vereinzelte winzige Fleckchen, die ganz äußeren Ränder minimal gebräunt, rechts oben kleiner Randeinriss, ganz schwache diagonale Knickspur unten rechts, sonst sehr schön. Von großer Seltenheit.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 5366 [*]
Beschreibung:

Studienkopf (Bildnis Maisonneuve). Kupferstich und Radierung auf Velin. 7,6 x 7,5 cm. (1824). Nicht bei Nagler, Apell, Handbuch für Kupferstichsammler 28, Norbert Suhr (in: Unter Glas und Rahmen, Mainz 1993, S. 31) Nr. 9 mit Abb. Ungemein reizvoll und unmittelbar erscheint das intime Profilbildnis trotz dessen es unvollendet belassen ist. Deutlich spürbar reproduziert das Bildnis keine Vorlage, sondern ist vielmehr direkt nach dem Modell entstanden. Vermutlich zeigt es einen Schüler Schäffers. Das Blatt zeigt die Vorgehensweise des Künstlers: Erst wurde das Wesentliche leicht geätzt, wie die Haare und die Büste, dann Details gestochen. Das Städel in Frankfurt verwahrt das handschriftlich abgefasste "Verzeichniß der Arbeiten E. E. Schaeffers nach der Zeitfolge von ihm selbst aufgesetzt bis zum Jahre 1859", in diesem wird das Datum 1824 genannt, also die Zeit, in der sich der nur 22-jährige Schäffer eigentlich als Schüler Cornelius' in Düsseldorf aufhielt. Das Bildnis fällt mit seinem fragmentarischen Charakter aus der Reihe der "malerischen" Radierungen Frankfurter Künstler wie Peter Becker Heinrich Rumbler, Philipp Rumpf oder Carl Schäfer und kommt genau deshalb mancher Bildniszeichnung der Romantik umso näher. - Ganz ausgezeichneter, feinzeichnender Druck mit feinen Wischkritzeln und dem vollen Rand. Minimal angestaubt, vereinzelte winzige Fleckchen, die ganz äußeren Ränder minimal gebräunt, rechts oben kleiner Randeinriss, ganz schwache diagonale Knickspur unten rechts, sonst sehr schön. Von großer Seltenheit.

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