Rebmann, (Andreas) G(eorg) F(riedrich). Nelkenblätter. Bände I-III (von 4) in 3 Bänden. Mit gestochenem Titel mit Vignette von Clas nach Caffe. 18 x 11,5 cm. Etwas spätere HLederbände (etwas berieben, 1 ob. Kapital etwas lädiert) mit schwarzem RSchild. Leipzig, Johann Samuel Heinsius und Sohn bzw. Wilhelm Heinsius (Band III) , 1792-1793. Goedeke V, 547, 2. Hayn-Gotendorf VI, 375. Kawa 7.1-3. – Erste Ausgabe seiner frühen, teils satirischen Dichtungen. Rebmann "gehörte keinem revolutionären Zentrum und keiner Gruppierung an und blieb zeit seines Lebens ein politischer Einzelkämpfer ... Zwar knüpfte er auf seiner rastlosen Flucht vor den deutschen Behörden, die ihn von Erlangen (1792) über Dresden, Dessau, Erfurt und Altona schließlich ins Exil nach Paris (1796) führte, Kontakte zu den führenden Oppositionellen seiner Zeit an, insbesondere zum Demokratenzirkel in Altona und dem Kreis der Mainzer Emigranten in Paris; einen konkreten politischen Wirkungsbereich, wie z. B. die Mainzer Jakobiner oder die Cisrhenanen, besaß er jedoch nicht ... Am verhaßtesten machte sich Rebmann bei den konservativen und reaktionären Kräften seiner Zeit ... in erster Linie durch seine unermüdliche publizistische Tätigkeit und durch die Herausgabe von zahlreichen politischen Journalen, in deren Mittelpunkt die Kritik an den deutschen Verhältnissen, die Verbreitung revolutionärer Grundsätze und die Informationen über den Gang der Revolution im Nachbarland Frankreich stand. Rebmanns Publizistik stellte einen Höhepunkt jakobinischer Agitationsliteratur dar ... (Seine) Journale wurden zu einem Kommunikationsforum der fortschrittlichen deutschen Intelligenz" (Inge Stephan, Liter. Jakobinismus in Deutschland, S. 130 ff.). – Innenspiegel mit Leihbibliotheksschildchen, Vorsätze leimschattig. Stellenweise etwas gebräunt oder braunfleckig. Unbeschnittenes, breitrandiges Exemplar der sehr seltenen Sammlung.
Rebmann, (Andreas) G(eorg) F(riedrich). Nelkenblätter. Bände I-III (von 4) in 3 Bänden. Mit gestochenem Titel mit Vignette von Clas nach Caffe. 18 x 11,5 cm. Etwas spätere HLederbände (etwas berieben, 1 ob. Kapital etwas lädiert) mit schwarzem RSchild. Leipzig, Johann Samuel Heinsius und Sohn bzw. Wilhelm Heinsius (Band III) , 1792-1793. Goedeke V, 547, 2. Hayn-Gotendorf VI, 375. Kawa 7.1-3. – Erste Ausgabe seiner frühen, teils satirischen Dichtungen. Rebmann "gehörte keinem revolutionären Zentrum und keiner Gruppierung an und blieb zeit seines Lebens ein politischer Einzelkämpfer ... Zwar knüpfte er auf seiner rastlosen Flucht vor den deutschen Behörden, die ihn von Erlangen (1792) über Dresden, Dessau, Erfurt und Altona schließlich ins Exil nach Paris (1796) führte, Kontakte zu den führenden Oppositionellen seiner Zeit an, insbesondere zum Demokratenzirkel in Altona und dem Kreis der Mainzer Emigranten in Paris; einen konkreten politischen Wirkungsbereich, wie z. B. die Mainzer Jakobiner oder die Cisrhenanen, besaß er jedoch nicht ... Am verhaßtesten machte sich Rebmann bei den konservativen und reaktionären Kräften seiner Zeit ... in erster Linie durch seine unermüdliche publizistische Tätigkeit und durch die Herausgabe von zahlreichen politischen Journalen, in deren Mittelpunkt die Kritik an den deutschen Verhältnissen, die Verbreitung revolutionärer Grundsätze und die Informationen über den Gang der Revolution im Nachbarland Frankreich stand. Rebmanns Publizistik stellte einen Höhepunkt jakobinischer Agitationsliteratur dar ... (Seine) Journale wurden zu einem Kommunikationsforum der fortschrittlichen deutschen Intelligenz" (Inge Stephan, Liter. Jakobinismus in Deutschland, S. 130 ff.). – Innenspiegel mit Leihbibliotheksschildchen, Vorsätze leimschattig. Stellenweise etwas gebräunt oder braunfleckig. Unbeschnittenes, breitrandiges Exemplar der sehr seltenen Sammlung.
Testen Sie LotSearch und seine Premium-Features 7 Tage - ohne Kosten!
Lassen Sie sich automatisch über neue Objekte in kommenden Auktionen benachrichtigen.
Suchauftrag anlegen