Paar große prächtige KPM Berlin Amphorenvasen im Stil der italienischen Majolika mit Puttendarstellung sog. "Urbino-Vase". Über achteckigem Sockel mit Rundfuß ovoider Korpus mit gerundeter Schulter, eingezogenem Hals und weit ausschwingendem Rand. Seitlich geschweifte, am Lippenrand spiralförmig gewundene Akanthusblatthenkel mit Maskaronköpfen. Auf der Wandung atmosphärisch-diffus gestalteter, vom Mondschein durchdrungener, dunkler Wolkenhimmel mit schauseitigen Darstellungen von, zwischen Wolken schwebenden bzw. zwischen aufgewühlten Wellen von Delphinen getragenen, Putten - vermutlich als Allegorie der Elemente Luft und Wasser. Am Hals und Fuß breite Blüten- und stilisierte Ornamentbordüren. Feine polychrome Malerei in der Art der italienischen Majoliken. Form-Entw. Julius Wilhelm Mantel. Zeptermarke. H. 61 cm. Mit der allgemeinen Renaissancebegeisterung entstanden in der KPM Berlin um 1860 Vasen, Kannen und Teller nach dem Vorbild der Urbinomajoliken des 16. Jhs., deren erste Ausführungen auf der Internationalen Weltausstellung in London 1862 präsentiert wurden. Vgl. Köllmann, Berliner Porzellan, Bd. I, S. 199, Köllmann/Jarchow, Bd. I, S. 89ff.; Bd. II, Nr. 561ff. A pair of large splendid Italian majolica style amphora vases with scenes of cupids. Sceptre mark. KPM Berlin. Nach 1870.
Paar große prächtige KPM Berlin Amphorenvasen im Stil der italienischen Majolika mit Puttendarstellung sog. "Urbino-Vase". Über achteckigem Sockel mit Rundfuß ovoider Korpus mit gerundeter Schulter, eingezogenem Hals und weit ausschwingendem Rand. Seitlich geschweifte, am Lippenrand spiralförmig gewundene Akanthusblatthenkel mit Maskaronköpfen. Auf der Wandung atmosphärisch-diffus gestalteter, vom Mondschein durchdrungener, dunkler Wolkenhimmel mit schauseitigen Darstellungen von, zwischen Wolken schwebenden bzw. zwischen aufgewühlten Wellen von Delphinen getragenen, Putten - vermutlich als Allegorie der Elemente Luft und Wasser. Am Hals und Fuß breite Blüten- und stilisierte Ornamentbordüren. Feine polychrome Malerei in der Art der italienischen Majoliken. Form-Entw. Julius Wilhelm Mantel. Zeptermarke. H. 61 cm. Mit der allgemeinen Renaissancebegeisterung entstanden in der KPM Berlin um 1860 Vasen, Kannen und Teller nach dem Vorbild der Urbinomajoliken des 16. Jhs., deren erste Ausführungen auf der Internationalen Weltausstellung in London 1862 präsentiert wurden. Vgl. Köllmann, Berliner Porzellan, Bd. I, S. 199, Köllmann/Jarchow, Bd. I, S. 89ff.; Bd. II, Nr. 561ff. A pair of large splendid Italian majolica style amphora vases with scenes of cupids. Sceptre mark. KPM Berlin. Nach 1870.
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