Auktionsarchiv: Los-Nr. 3127

MAX, GABRIEL VON (Prag 1840-1915 München),

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
Auktionsarchiv: Los-Nr. 3127

MAX, GABRIEL VON (Prag 1840-1915 München),

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Beschreibung:

Waldweg mit kleinem Bach im Frühling (wohl der Wanderweg am Höllgraben bei Schloß Seefeld am Pilsensee in Richtung Andechs). Kreidezeichnung auf Karton. Sign. und dat. "G v Max 1912", auf einem rückseitig mont. Kärtchen alt bezeichnet "Starnberg, Pilsensee". 37,8 x 49,5 cm. – Alt unter Glas gerahmt. (144)
Die meisterliche Landschaftsstudie ist ein Spätwerk des Münchener Historienmalers. Obgleich sie vom Sujet her nicht typisch für sein Schaffen ist, verrät sich das malerische Potential im Einfangen der subtilen Lichtstimmung und in dem trotz lockerer Malweise geradezu photographischen Realismus. Die unmittelbare und naturalistische Atmosphäre dieser Landschaft ist ein Charakteristikum, das das Schaffen von Gabriel von Max insgesamt auszeichnet und seine Hand deutlich von der seiner beiden Söhne Corneille und Colombo unterscheidet. Die Söhne haben den Naturalismus ihres Vaters nicht übernommen, sondern sich anderen Stilrichtungen zugewandt. Die Landschaft in der Nähe des Pilsensees liegt nicht weit entfernt von Max‘ Wohnort in seinen letzten Jahren, der Villa in Ammerland am Starnberger See. – Das Kärtchen mit der Bezeichnung offenbar aus der Entstehungszeit, doch nur schwer lesbar, ebenso die Datierung, von der nur der Anfang "19" eindeutig ist.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 3127
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Waldweg mit kleinem Bach im Frühling (wohl der Wanderweg am Höllgraben bei Schloß Seefeld am Pilsensee in Richtung Andechs). Kreidezeichnung auf Karton. Sign. und dat. "G v Max 1912", auf einem rückseitig mont. Kärtchen alt bezeichnet "Starnberg, Pilsensee". 37,8 x 49,5 cm. – Alt unter Glas gerahmt. (144)
Die meisterliche Landschaftsstudie ist ein Spätwerk des Münchener Historienmalers. Obgleich sie vom Sujet her nicht typisch für sein Schaffen ist, verrät sich das malerische Potential im Einfangen der subtilen Lichtstimmung und in dem trotz lockerer Malweise geradezu photographischen Realismus. Die unmittelbare und naturalistische Atmosphäre dieser Landschaft ist ein Charakteristikum, das das Schaffen von Gabriel von Max insgesamt auszeichnet und seine Hand deutlich von der seiner beiden Söhne Corneille und Colombo unterscheidet. Die Söhne haben den Naturalismus ihres Vaters nicht übernommen, sondern sich anderen Stilrichtungen zugewandt. Die Landschaft in der Nähe des Pilsensees liegt nicht weit entfernt von Max‘ Wohnort in seinen letzten Jahren, der Villa in Ammerland am Starnberger See. – Das Kärtchen mit der Bezeichnung offenbar aus der Entstehungszeit, doch nur schwer lesbar, ebenso die Datierung, von der nur der Anfang "19" eindeutig ist.

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