Lortzing, Albert, Komponist (1801-1851). Eigh. Gedicht-Brief m. U. "Albert Lortzing" und Adresse. 3 S. Gr. 4to. Leipzig 17.XI.1844. An seinen Freund Carl Gollmick (1796-1866), Komponist, Musikschriftsteller und Korrepetitor am Stadttheater in Frankfurt a. M. Auf einen Brief vom 30.X.1844 in Reimen, den er von Gollmick erhalten hat und in dem Gollmick ihm das Du anbot, antwortet Lortzing ebenfalls mit einem Gedicht-Brief, und zwar mit einem umfänglichen von 77 Zeilen in munteren Knittelversen. "Mein lieber Freund Gollmick! / Wär' mir zu Theil das Glück, / Daß Verse wie beseßen / Mir auch vom Munde flößen, / Ich schmierte Bogen voll, / Daß Du Dich wundern soll- / test; doch ich hab Momente / Wo mich dieses Talente / Grad wo es nöthig ist / So ganz und gar verläßt ... Wir wollen Brüder sein - / Nein - überall und immer, / Bei Tag und Sternenschimmer - / (Jetzt werde ich poetisch) / Beim Weine und beim Theetisch, / In Versen wie in Prosa / Sei Carlos Du , ich Posa ...". Läßt diverse Kollegen in Frankfurt (Guhr, Philipp Reger) grüßen und schließt: "... Leb wohl, Familienvater! / Jetzt muß ich in's Theater / Und dorten den Barbier / Sevilla's dirigir (en) / Leb wohl, bleib mir gewogen / Und sei fest überzogen / Daß ich mich freue sehn- / lichst Dich bald hier zu sehn. / Der letzte Reim war schön." - Bei Capelle, Lortzings sämtliche Briefe, VN 237, nach dem Erstdruck bei Georg Richard Kruse (1901) wiedergegeben ("Autograph: nicht auffindbar"). - Zahlreiche Faltenrisse alt mit Transparentpapier restauriert; Siegel-Ausriss. - Inhaltlich sehr schöner und origineller Brief des Meisters der heiteren Spieloper.
Lortzing, Albert, Komponist (1801-1851). Eigh. Gedicht-Brief m. U. "Albert Lortzing" und Adresse. 3 S. Gr. 4to. Leipzig 17.XI.1844. An seinen Freund Carl Gollmick (1796-1866), Komponist, Musikschriftsteller und Korrepetitor am Stadttheater in Frankfurt a. M. Auf einen Brief vom 30.X.1844 in Reimen, den er von Gollmick erhalten hat und in dem Gollmick ihm das Du anbot, antwortet Lortzing ebenfalls mit einem Gedicht-Brief, und zwar mit einem umfänglichen von 77 Zeilen in munteren Knittelversen. "Mein lieber Freund Gollmick! / Wär' mir zu Theil das Glück, / Daß Verse wie beseßen / Mir auch vom Munde flößen, / Ich schmierte Bogen voll, / Daß Du Dich wundern soll- / test; doch ich hab Momente / Wo mich dieses Talente / Grad wo es nöthig ist / So ganz und gar verläßt ... Wir wollen Brüder sein - / Nein - überall und immer, / Bei Tag und Sternenschimmer - / (Jetzt werde ich poetisch) / Beim Weine und beim Theetisch, / In Versen wie in Prosa / Sei Carlos Du , ich Posa ...". Läßt diverse Kollegen in Frankfurt (Guhr, Philipp Reger) grüßen und schließt: "... Leb wohl, Familienvater! / Jetzt muß ich in's Theater / Und dorten den Barbier / Sevilla's dirigir (en) / Leb wohl, bleib mir gewogen / Und sei fest überzogen / Daß ich mich freue sehn- / lichst Dich bald hier zu sehn. / Der letzte Reim war schön." - Bei Capelle, Lortzings sämtliche Briefe, VN 237, nach dem Erstdruck bei Georg Richard Kruse (1901) wiedergegeben ("Autograph: nicht auffindbar"). - Zahlreiche Faltenrisse alt mit Transparentpapier restauriert; Siegel-Ausriss. - Inhaltlich sehr schöner und origineller Brief des Meisters der heiteren Spieloper.
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