Holz, geschnitzt, farbig und gold gefaßt. Die Skulptur ist nach dem Vorbild des „Santo Volto“ aus der Kathedrale San Martino in Lucca geschaffen worden. Das im 15. Jahrhundert entstandene Gnadenbild wurde zu einem wichtigen Pilgerziel, der Bildtypus fand große Verbreitung. Vorliegender gekreuzigter Christus trägt ein langes, gegürtetes blaues Gewand mit floralem Golddekor, er ist gekrönt mit einer goldenen Krone. Das Kreuz steht auf einer Plinthe vor einer als Vorhang gestalteten Rückwand. Den oberen Abschluß bildet ein Kuppelbaldachin mit gold gefaßter Zierbordüre und volutierten Enden. Die Darstellung der Gekreuzigten entspricht auch dem Bildtypus der Heiligen Kümmernis, die als Tochter eines heidnischen Königs gekreuzigt wurde, weil sie sich mit Christus vermählte, anstatt einen heidnischen Mann zu heiraten. Sie wird mit Bart dargestellt, weil sie Christus um einen Bart bat, um nicht mehr begehrenswert zu sein. Insofern läßt die Skulptur zwei Deutungsvarianten zu. Das Kreuz mit Rückwand und Baldachin um 1900, die Christusfigur wohl früher. Partiell Rißbildung, eine Zinne der Krone fragmentiert, Altersspuren. Rückseitig Haken zur Wandaufhängung. Ca. 73 x 34 cm.
Holz, geschnitzt, farbig und gold gefaßt. Die Skulptur ist nach dem Vorbild des „Santo Volto“ aus der Kathedrale San Martino in Lucca geschaffen worden. Das im 15. Jahrhundert entstandene Gnadenbild wurde zu einem wichtigen Pilgerziel, der Bildtypus fand große Verbreitung. Vorliegender gekreuzigter Christus trägt ein langes, gegürtetes blaues Gewand mit floralem Golddekor, er ist gekrönt mit einer goldenen Krone. Das Kreuz steht auf einer Plinthe vor einer als Vorhang gestalteten Rückwand. Den oberen Abschluß bildet ein Kuppelbaldachin mit gold gefaßter Zierbordüre und volutierten Enden. Die Darstellung der Gekreuzigten entspricht auch dem Bildtypus der Heiligen Kümmernis, die als Tochter eines heidnischen Königs gekreuzigt wurde, weil sie sich mit Christus vermählte, anstatt einen heidnischen Mann zu heiraten. Sie wird mit Bart dargestellt, weil sie Christus um einen Bart bat, um nicht mehr begehrenswert zu sein. Insofern läßt die Skulptur zwei Deutungsvarianten zu. Das Kreuz mit Rückwand und Baldachin um 1900, die Christusfigur wohl früher. Partiell Rißbildung, eine Zinne der Krone fragmentiert, Altersspuren. Rückseitig Haken zur Wandaufhängung. Ca. 73 x 34 cm.
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