Humboldt, Alexander von, Naturforscher, Weltreisender (1769-1859). Eigh. Brief m. U. "Alex. Humboldt". 2 S. 4to. Paris 21.I.1818. Wohl an den preußischen Kultusminister Karl vom Stein zum Altenstein (1770-1840), dem er zum Amtsantritt gratuliert. Zugleich beruft er sich auf die "lang erprobten freundschaftlichen Gesinnungen" Altensteins, um eine Empfehlung für den in Paris forschenden Orientalisten Georg Wilhelm Freytag (1788-1861) auszusprechen: "... Hr. Sylvestre de Sacy, der gröste Orientalist dieser Zeiten u. ein reger Unterstüzer deutscher Gelehrten, schreibt an Ew. Excellenz, Ihnen meinen Freund, Herrn Doktor Freitag empfehlend. Nach Sacy's Lob kommt es mir nicht zu, Ihnen von Hrn. Freitag's eisernem Fleiße u. treflichen arabischen Studien zu sprechen. Sie werden einst an ihm, ich bin es überzeugt, einen Professor orientalischer Sprachen besizen, der den Ruhm jeder Lehranstalt begründen kann. Aber der Mann ist arm, die Zeiten sind schwer, das Studium ist lang ...". Humboldt bittet daher "um Verlängerung des Gehalts von 800 rh auf zwei Jahre für Hrn. Freitag. Er wird indeß seine Untersuchung historischer MSS der Araber vollenden u. mit litterarischen Schäzen beladen, in das Vaterland zurükkehren ...". - Sacys und Humboldts Fürsprache hatte Erfolg: Freytag erhielt 1819 eine Professur für arabische Sprachen an der Universität Bonn, wurde später Mitglied der Akademien der Wissenschaften in Berlin und St. Petersburg und brachte als eines seiner Hauptwerke das vierbändige "Lexicon arabico-latinum" (Halle 1830-1837) heraus. - Kleiner Ausriss vom Öffnen im leeren 2. Blatt.
Humboldt, Alexander von, Naturforscher, Weltreisender (1769-1859). Eigh. Brief m. U. "Alex. Humboldt". 2 S. 4to. Paris 21.I.1818. Wohl an den preußischen Kultusminister Karl vom Stein zum Altenstein (1770-1840), dem er zum Amtsantritt gratuliert. Zugleich beruft er sich auf die "lang erprobten freundschaftlichen Gesinnungen" Altensteins, um eine Empfehlung für den in Paris forschenden Orientalisten Georg Wilhelm Freytag (1788-1861) auszusprechen: "... Hr. Sylvestre de Sacy, der gröste Orientalist dieser Zeiten u. ein reger Unterstüzer deutscher Gelehrten, schreibt an Ew. Excellenz, Ihnen meinen Freund, Herrn Doktor Freitag empfehlend. Nach Sacy's Lob kommt es mir nicht zu, Ihnen von Hrn. Freitag's eisernem Fleiße u. treflichen arabischen Studien zu sprechen. Sie werden einst an ihm, ich bin es überzeugt, einen Professor orientalischer Sprachen besizen, der den Ruhm jeder Lehranstalt begründen kann. Aber der Mann ist arm, die Zeiten sind schwer, das Studium ist lang ...". Humboldt bittet daher "um Verlängerung des Gehalts von 800 rh auf zwei Jahre für Hrn. Freitag. Er wird indeß seine Untersuchung historischer MSS der Araber vollenden u. mit litterarischen Schäzen beladen, in das Vaterland zurükkehren ...". - Sacys und Humboldts Fürsprache hatte Erfolg: Freytag erhielt 1819 eine Professur für arabische Sprachen an der Universität Bonn, wurde später Mitglied der Akademien der Wissenschaften in Berlin und St. Petersburg und brachte als eines seiner Hauptwerke das vierbändige "Lexicon arabico-latinum" (Halle 1830-1837) heraus. - Kleiner Ausriss vom Öffnen im leeren 2. Blatt.
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