Auktionsarchiv: Los-Nr. 65

Gregorius I., Moralia in Iob. Einzelblatt

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 65

Gregorius I., Moralia in Iob. Einzelblatt

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Gregorius I., Papa (der Große). Moralia in Iob. Einzelblatt aus einer lateinischen Handschrift auf Pergament. 11./12. Jahrhundert. Fragment eines Folioblattes, Blattgr. noch ca. 16,5:13,2 cm. 21 (von ?) Zeilen. Spätkarolingische Minuskel, schrägovaler Stil. In dunkelbrauner Tinte, 2 Majuskeln in Rot. Enthält Gregors Auslegung von Hiob 3, Vers 22-24 (Hiobs Klage). Der Text beginnt recto mit "mortui in spulchro" und endet mit "invenit qu(ia)", verso reicht er von "adnisu semetipsam" bis "etiam refec(tio)" (Migne, PL LXXV, 684, 9 u. 686, 13 f.). Der aus einer reichen römischen Patrizierfamilie stammende Gregor (um 540-604) entsagte um 575 dem weltlichen Leben und errichtete auf seinen Besitzungen auf dem Monte Celio ein Benediktinerkloster. Die "Moralia in Iob" gehen auf Predigten zurück, die er vor Mönchen seines Konvents gehalten hatte, nach mehrfacher Überarbeitung wurden sie wohl 591 vollendet. "Die ursprünglich 'Expositio in Iob' genannte Schrift deutet das biblische Buch Job nach der Methodik des dreifachen Schriftsinnes: Job stellt in literaler Deutung eine historische Person dar, deren leidgeprüftes Leben geschildert wird; allegorisch-typologisch verweist er auf Christus und seinen Leib, die Kirche, und moralisch ist er für jeden Menschen ein Vorbild und ein Beispiel" (Glaube u. Wissen im Mittelalter 33). - Ehemals Vorsatzblatt einer Inkunabel, etwas gebräunt, im unbeschriebenen linken Rand Fehlstellen, 2 kl. Wurmlöcher mit Berührung von 1-2 Buchstaben, unterste Zeile angeschnitten.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 65
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Gregorius I., Papa (der Große). Moralia in Iob. Einzelblatt aus einer lateinischen Handschrift auf Pergament. 11./12. Jahrhundert. Fragment eines Folioblattes, Blattgr. noch ca. 16,5:13,2 cm. 21 (von ?) Zeilen. Spätkarolingische Minuskel, schrägovaler Stil. In dunkelbrauner Tinte, 2 Majuskeln in Rot. Enthält Gregors Auslegung von Hiob 3, Vers 22-24 (Hiobs Klage). Der Text beginnt recto mit "mortui in spulchro" und endet mit "invenit qu(ia)", verso reicht er von "adnisu semetipsam" bis "etiam refec(tio)" (Migne, PL LXXV, 684, 9 u. 686, 13 f.). Der aus einer reichen römischen Patrizierfamilie stammende Gregor (um 540-604) entsagte um 575 dem weltlichen Leben und errichtete auf seinen Besitzungen auf dem Monte Celio ein Benediktinerkloster. Die "Moralia in Iob" gehen auf Predigten zurück, die er vor Mönchen seines Konvents gehalten hatte, nach mehrfacher Überarbeitung wurden sie wohl 591 vollendet. "Die ursprünglich 'Expositio in Iob' genannte Schrift deutet das biblische Buch Job nach der Methodik des dreifachen Schriftsinnes: Job stellt in literaler Deutung eine historische Person dar, deren leidgeprüftes Leben geschildert wird; allegorisch-typologisch verweist er auf Christus und seinen Leib, die Kirche, und moralisch ist er für jeden Menschen ein Vorbild und ein Beispiel" (Glaube u. Wissen im Mittelalter 33). - Ehemals Vorsatzblatt einer Inkunabel, etwas gebräunt, im unbeschriebenen linken Rand Fehlstellen, 2 kl. Wurmlöcher mit Berührung von 1-2 Buchstaben, unterste Zeile angeschnitten.

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