Auktionsarchiv: Los-Nr. 198

GIGER, H.R.

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 198

GIGER, H.R.

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

GIGER, H.R. Chur - Zürich "Biomechanoiden". Acryl auf Holz, sig. u. dat. (19)u.r., verso betitelt u. num. 507, 100xcm (Please scroll down for the English version.) Oberfläche mit minimen Kratzern und kleinem Farbverlust. Provenienz: Kulturzentrum, Pfäffikon, 1984; Privatbesitz, Schweiz. Hans Rudolf Giger, kurz HR Giger, wuchs als Sohn eines Apothekers in Chur auf. zog er nach Zürich, wo er Architektur und Industrial Design an der Kunstgewerbeschule studierte. Bereits zwei Jahre später entstanden erste Werke, zumeist Gemälde und Zeichnungen, daneben Skulpturen und Objekte, später auch Möbelentwürfe. Ab den 1970er Jahren avancierte die Airbrush-Technik zu Gigers bevorzugter Arbeitsweise. Grosse Erfolge feierte er durch seine Mitarbeit an diversen Filmprojekten wie "Dune", "Alien", "Species" und "The Train". Für seine "Alien"-Designs erhielt er einen Oscar. Gigers Werk ist geprägt von apokalyptischen Traumlandschaften und biomechanischen Symbiosen zwischen Mensch und Maschine, die oft in Gestalt fragiler, sexualisierter Frauenwesen auftreten. Gespielt wird mit makabren, surrealistischen und unterbewussten Inhalten, die mittels streng betonter Mittelachsen und spiegelbildlicher Wiederholungen zur Inszenierung gelangen. Giger gilt als wichtigster Vertreter des Phantastischen Realismus und wird nicht nur als bedeutender Künstler innerhalb einer "Kunstgeschichte des Grauens" neben Johann Heinrich Füssli Francisco de Goya Max Klinger und Alfred Kubin wahrgenommen, sondern erfreut sich mit seinen Designs auch in der Populärkultur grosser Beliebtheit. Die "Biomechanoiden" - surrealistisch-fantastische Mischwesen aus organischen und technischen Elementen - bilden ein zentrales Bildthema im Schaffen von HR Giger. Die ersten Arbeiten dieser Serie, deren Begriff vom Künstler selbst geprägt wurde, entstanden während dem Kalten Krieg und der Zeit des atomaren Wettrüstens in den 1960er Jahren. Surface with minimal scratches and small loss of color. Provenance: Cultural center, Pfäffikon, 1984; private property, Switzerland. The "Biomechanoids" are surrealistic and fantastic mixed creatures composed of biological and mechanical features and are a central theme in HR Giger's oeuvre. The first pieces in this series, whose name was created by the artist himself, were made during the Cold War and the period of the Nuclear Arms Race in the 1960s.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 198
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GIGER, H.R. Chur - Zürich "Biomechanoiden". Acryl auf Holz, sig. u. dat. (19)u.r., verso betitelt u. num. 507, 100xcm (Please scroll down for the English version.) Oberfläche mit minimen Kratzern und kleinem Farbverlust. Provenienz: Kulturzentrum, Pfäffikon, 1984; Privatbesitz, Schweiz. Hans Rudolf Giger, kurz HR Giger, wuchs als Sohn eines Apothekers in Chur auf. zog er nach Zürich, wo er Architektur und Industrial Design an der Kunstgewerbeschule studierte. Bereits zwei Jahre später entstanden erste Werke, zumeist Gemälde und Zeichnungen, daneben Skulpturen und Objekte, später auch Möbelentwürfe. Ab den 1970er Jahren avancierte die Airbrush-Technik zu Gigers bevorzugter Arbeitsweise. Grosse Erfolge feierte er durch seine Mitarbeit an diversen Filmprojekten wie "Dune", "Alien", "Species" und "The Train". Für seine "Alien"-Designs erhielt er einen Oscar. Gigers Werk ist geprägt von apokalyptischen Traumlandschaften und biomechanischen Symbiosen zwischen Mensch und Maschine, die oft in Gestalt fragiler, sexualisierter Frauenwesen auftreten. Gespielt wird mit makabren, surrealistischen und unterbewussten Inhalten, die mittels streng betonter Mittelachsen und spiegelbildlicher Wiederholungen zur Inszenierung gelangen. Giger gilt als wichtigster Vertreter des Phantastischen Realismus und wird nicht nur als bedeutender Künstler innerhalb einer "Kunstgeschichte des Grauens" neben Johann Heinrich Füssli Francisco de Goya Max Klinger und Alfred Kubin wahrgenommen, sondern erfreut sich mit seinen Designs auch in der Populärkultur grosser Beliebtheit. Die "Biomechanoiden" - surrealistisch-fantastische Mischwesen aus organischen und technischen Elementen - bilden ein zentrales Bildthema im Schaffen von HR Giger. Die ersten Arbeiten dieser Serie, deren Begriff vom Künstler selbst geprägt wurde, entstanden während dem Kalten Krieg und der Zeit des atomaren Wettrüstens in den 1960er Jahren. Surface with minimal scratches and small loss of color. Provenance: Cultural center, Pfäffikon, 1984; private property, Switzerland. The "Biomechanoids" are surrealistic and fantastic mixed creatures composed of biological and mechanical features and are a central theme in HR Giger's oeuvre. The first pieces in this series, whose name was created by the artist himself, were made during the Cold War and the period of the Nuclear Arms Race in the 1960s.

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