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Auction archive: Lot number 217

Gaspar Peeter Verbruggen d. Ä., 1635 Antwerpen – 1681 ebenda

Estimate
€10,000 - €15,000
ca. US$11,743 - US$17,615
Price realised:
n. a.
Auction archive: Lot number 217

Gaspar Peeter Verbruggen d. Ä., 1635 Antwerpen – 1681 ebenda

Estimate
€10,000 - €15,000
ca. US$11,743 - US$17,615
Price realised:
n. a.
Beschreibung:

GROSSES BLUMENSTILLLEBEN Öl auf Leinwand, im oberen Teil mit eingezogenem Segmentbogen abgerundet. 118 x 80,5 cm. Links unten signiert „gasper p. verbruggen: f.“
Betont dunkelgrundig, wie bei den Gemälden des Meisters üblich, treten hier die Farben der Blüten leuchtend hervor. Eingesteckt in eine schalenförmige Steinvase, über einem gekehlten Marmorgesims, entwickelt sich der Blumenstrauß nach oben, hinterfangen von einer kaum merklichen dunklen Nischenhöhlung, wobei mittig aus der Vasenschale ein Wasserstrahl emporsteigt. Die Steinnische im oberen Bereich behangen mit Blumengebinden, die sich seitlich und nach unten, dem Rand entlang fortsetzen. Die Hängehaken in Form vergoldeter Barock-Palmetten. Insgesamt eine stark betonte Hell-Dunkel-Wirkung durch aufleuchtendes Weiß der Lilienblüten, zurückhaltenderes Rot in den Federmohn- und Rosenblüten, farblich dazu kontrastiert das Blau einer Iris sowie der am Sockel herabhängenden Königswinden. Innerhalb Verbruggens Werkes sind zahlreiche Bilder als Blumengirlandenmotive bekannt geworden, die er in Gemeinschaftsarbeit, etwa mit Daniel Seghers (1590-1661) schuf, der die Figuren einfügte. Das vorliegende Gemälde zeigt jedenfalls bereits den Girlandencharakter im Oberteil der Darstellung, gewissermaßen als eine zusätzliche Huldigung des Stilllebens an sich. Als nächstverwandt zu dem vorliegenden Gemälde dürfte das Werk „Blumengirlande um eine Apollostatue“ von 1688 zu nennen sein, das sich im Royal Museum of Fine Arts in Antwerpen befindet. (1241281) (11) Die Bevorzugung des Malers für das Blumenstillleben generell mag wohl seiner Herkunft als Sohn eines Gärtners zu verdanken sein. In der Liste der Antwerpener Malergilde wird er als Schüler des Malers Cornelis Mahu (um 1613-1689) registriert, jedenfalls für die Jahre 1644/45. Füns Jahre später wird er dort als Meister der Gilde genannt. Gaspar Peeter Verbruggen the Elder, 1635 Antwerp – 1681 ibid. LARGE FLORAL STILL LIFE Oil on canvas, top rounded off with recessed arched lintel. 118 x 80.5 cm. Signed “gasper p. verbruggen: f.” lower left.

Auction archive: Lot number 217
Auction:
Datum:
24 Sep 2020
Auction house:
Hampel Fine Art Auctions GmbH & Co. KG
Schellingstr. 44
80799 München
Germany
office@hampel-auctions.com
+49 (0)89 288040
+49 (0)89 28804300
Beschreibung:

GROSSES BLUMENSTILLLEBEN Öl auf Leinwand, im oberen Teil mit eingezogenem Segmentbogen abgerundet. 118 x 80,5 cm. Links unten signiert „gasper p. verbruggen: f.“
Betont dunkelgrundig, wie bei den Gemälden des Meisters üblich, treten hier die Farben der Blüten leuchtend hervor. Eingesteckt in eine schalenförmige Steinvase, über einem gekehlten Marmorgesims, entwickelt sich der Blumenstrauß nach oben, hinterfangen von einer kaum merklichen dunklen Nischenhöhlung, wobei mittig aus der Vasenschale ein Wasserstrahl emporsteigt. Die Steinnische im oberen Bereich behangen mit Blumengebinden, die sich seitlich und nach unten, dem Rand entlang fortsetzen. Die Hängehaken in Form vergoldeter Barock-Palmetten. Insgesamt eine stark betonte Hell-Dunkel-Wirkung durch aufleuchtendes Weiß der Lilienblüten, zurückhaltenderes Rot in den Federmohn- und Rosenblüten, farblich dazu kontrastiert das Blau einer Iris sowie der am Sockel herabhängenden Königswinden. Innerhalb Verbruggens Werkes sind zahlreiche Bilder als Blumengirlandenmotive bekannt geworden, die er in Gemeinschaftsarbeit, etwa mit Daniel Seghers (1590-1661) schuf, der die Figuren einfügte. Das vorliegende Gemälde zeigt jedenfalls bereits den Girlandencharakter im Oberteil der Darstellung, gewissermaßen als eine zusätzliche Huldigung des Stilllebens an sich. Als nächstverwandt zu dem vorliegenden Gemälde dürfte das Werk „Blumengirlande um eine Apollostatue“ von 1688 zu nennen sein, das sich im Royal Museum of Fine Arts in Antwerpen befindet. (1241281) (11) Die Bevorzugung des Malers für das Blumenstillleben generell mag wohl seiner Herkunft als Sohn eines Gärtners zu verdanken sein. In der Liste der Antwerpener Malergilde wird er als Schüler des Malers Cornelis Mahu (um 1613-1689) registriert, jedenfalls für die Jahre 1644/45. Füns Jahre später wird er dort als Meister der Gilde genannt. Gaspar Peeter Verbruggen the Elder, 1635 Antwerp – 1681 ibid. LARGE FLORAL STILL LIFE Oil on canvas, top rounded off with recessed arched lintel. 118 x 80.5 cm. Signed “gasper p. verbruggen: f.” lower left.

Auction archive: Lot number 217
Auction:
Datum:
24 Sep 2020
Auction house:
Hampel Fine Art Auctions GmbH & Co. KG
Schellingstr. 44
80799 München
Germany
office@hampel-auctions.com
+49 (0)89 288040
+49 (0)89 28804300
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