ERNST LUDWIG KIRCHNER 1880 - 1938 NEGERKOPF 1909 Lithographie auf elfenbeinfarbenem kräftigen Papier. Signiert und teils unleserlich bezeichnet und gewidmet (Eigen?)druck ... Herzliche ... von Ihrem (?) ELKirchner. Die Signatur und Widmung wahrscheinlich später, um 1920. Eines von 5 Ex. Ca. 43,5 x 43,5 cm (46 x 46 cm). Dube L 132. (Punktuell in Passepartoutausschnitt montiert). Kirchner arbeitete in der Regel mit Feder, Pinsel oder Kreide direkt auf den Stein. [...] Zusammen mit Erich Heckel entwickelte [er] ein Verfahren, die Steinzeichnungen mit der Hand abzuziehen. Die Auflage ging dabei selten über fünf bis sieben Drucke hinaus. Der Künstler unterzog die Zeichnung auf dem Stein den verschiedensten Behandlungen, wodurch sich Druckunterschiede und Zustände ergaben. Besonders häufig wurde die sogenannte Terpentinätzung angewendet. Bei dieser wurde der Stein mit Terpentin und Wasser gefeuchtet, diese Flüssigkeit teilweise stehengelassen und das wiederholt, bis die Tönungen in gewollter Abstufung erreicht waren. (Dube, 1967, S. 14). Von größter Seltenheit. Von den 5 Exemplaren sind zwei in öffentlichem Besitz (Brücke-Museum, Berlin; Staatsgalerie Stuttgart).
ERNST LUDWIG KIRCHNER 1880 - 1938 NEGERKOPF 1909 Lithographie auf elfenbeinfarbenem kräftigen Papier. Signiert und teils unleserlich bezeichnet und gewidmet (Eigen?)druck ... Herzliche ... von Ihrem (?) ELKirchner. Die Signatur und Widmung wahrscheinlich später, um 1920. Eines von 5 Ex. Ca. 43,5 x 43,5 cm (46 x 46 cm). Dube L 132. (Punktuell in Passepartoutausschnitt montiert). Kirchner arbeitete in der Regel mit Feder, Pinsel oder Kreide direkt auf den Stein. [...] Zusammen mit Erich Heckel entwickelte [er] ein Verfahren, die Steinzeichnungen mit der Hand abzuziehen. Die Auflage ging dabei selten über fünf bis sieben Drucke hinaus. Der Künstler unterzog die Zeichnung auf dem Stein den verschiedensten Behandlungen, wodurch sich Druckunterschiede und Zustände ergaben. Besonders häufig wurde die sogenannte Terpentinätzung angewendet. Bei dieser wurde der Stein mit Terpentin und Wasser gefeuchtet, diese Flüssigkeit teilweise stehengelassen und das wiederholt, bis die Tönungen in gewollter Abstufung erreicht waren. (Dube, 1967, S. 14). Von größter Seltenheit. Von den 5 Exemplaren sind zwei in öffentlichem Besitz (Brücke-Museum, Berlin; Staatsgalerie Stuttgart).
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