Die Philosophie in der zweiten Hälfte des 20. Jhdts Henrich, Dieter, dt. Philosoph und Literaturwissenschaftler, Schüler Hans-Georg Gadamers, Ordinarius für Philosophie in Berlin, Heidelberg und München, Gast-Professor an mehreren Universitäten der USA und der Berliner Humboldt-Universität, Autor von mehr als 200 Publikationen, Mitglied zahlreicher Akademien und anderer wissenschaftlicher Organisationen, Träger mehrerer Literaturpreise und Ehrendoktorwürden, einer der prominentesten deutschen Philosophen in der zweiten Hälfte des 20. Jhdts (1927-2022). Großer Teil seines Korrespondenz-Nachlasses, bestehend aus mehr als 8000 Schriftstücken (incl. der Gegenbriefe Henrichs in Form von Durchschriften) in 20 Leitz-Ordnern. Maschinen- und Handschrift. 1952-1998. Dieter Henrich, dessen zentrales Thema philosophischer Untersuchungen das Selbstbewußtsein und dessen Theorien war, blieb zeitlebens in ausgedehntem Maße international vernetzt und führte wissenschaftliche Briefwechsel mit den führenden Vertretern philosophischer Fakultäten und Institute nicht nur in ganz Europa, von Oxford bis Moskau, sondern war auch befreundet mit vielen Fachkollegen amerikanischer Universitäten und weiteren Gelehrten in mehreren Kontinenten. Der vorliegende Briefwechsel mit ca. 9000 Schriftstücken in 20 Ordnern ist von Henrich selbst wie folgt geordnet und beschriftet: „Gelb etikettiert“: 6 Ordner A-L, R-Z (es fehlen die Buchstaben M-Q). - „Aus Seminar“: 2 Ordner A-J, R-Z (es fehlen die Buchstaben K-P). - „Persönliche Korrespondenz 1981-1998“: 11 Ordner, davon (Nr 10:) „Suhrkamp Verlag ab 1964“ und (Nr 11:) „Private Korrespondenz mit Institutionen“. - „Korrespondenz (in München angelegt) Harvard University u. Harvard University Press 1976-1995“. 1 Ordner. An Henrich gerichtet sind Briefe und andere Schriftstücke von mehr als 200 Universitätsprofessoren sowie zahlreichen anderen Universitätsangehörigen, Bibliotheksleitern und weiteren Personen des Wissenschaftsbetriebs. Von besonders prominenten Briefpartnern seien als Beispiele genannt: Rudolf Bultmann (2 Briefe), Roderick Chisholm (18), Iring Fetscher (13), Hans-Georg Gadamer (43 Briefe und Karten, davon mindestens 17 handschriftlich), Jürgen Habermas (52 Briefe und Karten), Walter Höllerer (4), Max Horkheimer (1), Eberhard Lämmert (4), Michael und Salcia Landmann, Theodor Litt (4), Kurt Sontheimer (3), Peter Szondi (4), Dolf Sternberger, Wilhelm Weischedel, Carl Friedrich von Weizsäcker (2). Besonders große Briefreihen (jeweils mehr als 10, zuzüglich der Gegenbriefe von Henrich) liegen außerdem vor von: Wolfgang Albrecht, Hans Blumenberg, Wolfgang Cramer, Kurt Hübner, Lorenz Krüger, Karl Löwith, Stanley Rosen, Jacob Taubes, Michael Theunissen, Giorgio Tonelli, Ernst Tugendhat, Hans Wagner, Reiner Wiehl, Eckart Förster, Christoph Jamme, Marcel Régnier. Annähernd die Gesamtheit der Schriftstücke besteht aus meist umfangreichen, oft handschriftlichen Briefen und Manuskripten wissenschaftlichen bzw. fachlich-organisatorischen Charakters, die sich mit philosophischen Fragen und Diskursen beschäftigen, darunter auch viele Gutachten zu Dissertationen und Habilitationsschriften sowie Kommentare und Rezensionen zu neuer Fachliteratur. Während Henrich nach eigenen Angaben eine Anzahl von Briefen entnommen und anderweitiger Verwendung zugeführt hat, liegen die Durchschriften seiner (oft ebenfalls sehr umfangreichen) Antworten wohl in annähernder Vollständigkeit und damit in höherer Anzahl vor als die an ihn gerichteten Schreiben. Der Ordner „Suhrkamp Verlag“ betrifft vor allem die von Hans Blumenberg, Jürgen Habermas, Dieter Henrich und Jacob Taubes bei Suhrkamp herausgegebene Reihe „Theone“. Auch die Edition anderer Jahrbücher, Festschriften, Anthologien, Zeitschriften und Reihen wird vielfach behandelt. Um den Charakter der meisten Briefe zu demonstrieren, sollen hier zwei typische Beispiele aus der enormen Textmenge der Korrespondenz zitiert werden. Im Mai 1963 wird eine Tagung des "Engeren Kreises der Allgeme
Die Philosophie in der zweiten Hälfte des 20. Jhdts Henrich, Dieter, dt. Philosoph und Literaturwissenschaftler, Schüler Hans-Georg Gadamers, Ordinarius für Philosophie in Berlin, Heidelberg und München, Gast-Professor an mehreren Universitäten der USA und der Berliner Humboldt-Universität, Autor von mehr als 200 Publikationen, Mitglied zahlreicher Akademien und anderer wissenschaftlicher Organisationen, Träger mehrerer Literaturpreise und Ehrendoktorwürden, einer der prominentesten deutschen Philosophen in der zweiten Hälfte des 20. Jhdts (1927-2022). Großer Teil seines Korrespondenz-Nachlasses, bestehend aus mehr als 8000 Schriftstücken (incl. der Gegenbriefe Henrichs in Form von Durchschriften) in 20 Leitz-Ordnern. Maschinen- und Handschrift. 1952-1998. Dieter Henrich, dessen zentrales Thema philosophischer Untersuchungen das Selbstbewußtsein und dessen Theorien war, blieb zeitlebens in ausgedehntem Maße international vernetzt und führte wissenschaftliche Briefwechsel mit den führenden Vertretern philosophischer Fakultäten und Institute nicht nur in ganz Europa, von Oxford bis Moskau, sondern war auch befreundet mit vielen Fachkollegen amerikanischer Universitäten und weiteren Gelehrten in mehreren Kontinenten. Der vorliegende Briefwechsel mit ca. 9000 Schriftstücken in 20 Ordnern ist von Henrich selbst wie folgt geordnet und beschriftet: „Gelb etikettiert“: 6 Ordner A-L, R-Z (es fehlen die Buchstaben M-Q). - „Aus Seminar“: 2 Ordner A-J, R-Z (es fehlen die Buchstaben K-P). - „Persönliche Korrespondenz 1981-1998“: 11 Ordner, davon (Nr 10:) „Suhrkamp Verlag ab 1964“ und (Nr 11:) „Private Korrespondenz mit Institutionen“. - „Korrespondenz (in München angelegt) Harvard University u. Harvard University Press 1976-1995“. 1 Ordner. An Henrich gerichtet sind Briefe und andere Schriftstücke von mehr als 200 Universitätsprofessoren sowie zahlreichen anderen Universitätsangehörigen, Bibliotheksleitern und weiteren Personen des Wissenschaftsbetriebs. Von besonders prominenten Briefpartnern seien als Beispiele genannt: Rudolf Bultmann (2 Briefe), Roderick Chisholm (18), Iring Fetscher (13), Hans-Georg Gadamer (43 Briefe und Karten, davon mindestens 17 handschriftlich), Jürgen Habermas (52 Briefe und Karten), Walter Höllerer (4), Max Horkheimer (1), Eberhard Lämmert (4), Michael und Salcia Landmann, Theodor Litt (4), Kurt Sontheimer (3), Peter Szondi (4), Dolf Sternberger, Wilhelm Weischedel, Carl Friedrich von Weizsäcker (2). Besonders große Briefreihen (jeweils mehr als 10, zuzüglich der Gegenbriefe von Henrich) liegen außerdem vor von: Wolfgang Albrecht, Hans Blumenberg, Wolfgang Cramer, Kurt Hübner, Lorenz Krüger, Karl Löwith, Stanley Rosen, Jacob Taubes, Michael Theunissen, Giorgio Tonelli, Ernst Tugendhat, Hans Wagner, Reiner Wiehl, Eckart Förster, Christoph Jamme, Marcel Régnier. Annähernd die Gesamtheit der Schriftstücke besteht aus meist umfangreichen, oft handschriftlichen Briefen und Manuskripten wissenschaftlichen bzw. fachlich-organisatorischen Charakters, die sich mit philosophischen Fragen und Diskursen beschäftigen, darunter auch viele Gutachten zu Dissertationen und Habilitationsschriften sowie Kommentare und Rezensionen zu neuer Fachliteratur. Während Henrich nach eigenen Angaben eine Anzahl von Briefen entnommen und anderweitiger Verwendung zugeführt hat, liegen die Durchschriften seiner (oft ebenfalls sehr umfangreichen) Antworten wohl in annähernder Vollständigkeit und damit in höherer Anzahl vor als die an ihn gerichteten Schreiben. Der Ordner „Suhrkamp Verlag“ betrifft vor allem die von Hans Blumenberg, Jürgen Habermas, Dieter Henrich und Jacob Taubes bei Suhrkamp herausgegebene Reihe „Theone“. Auch die Edition anderer Jahrbücher, Festschriften, Anthologien, Zeitschriften und Reihen wird vielfach behandelt. Um den Charakter der meisten Briefe zu demonstrieren, sollen hier zwei typische Beispiele aus der enormen Textmenge der Korrespondenz zitiert werden. Im Mai 1963 wird eine Tagung des "Engeren Kreises der Allgeme
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