Mährchen wieder erzählt. Frankfurt, Schmerber 1838. Mit lithographiertem Titel und 14 lithographierten Tafeln nach Clemens Brentano. Späterer Pappband mit grünen Deckelbezügen.
Erste Ausgabe, zweiter Druck, mit den nicht getönten Tafeln. – Diese umgearbeitete Fassung des ursprünglich um 1811 entstandenen Märchens, erweitert um die »Herzliche Zueignung« an Marianne von Willemer (Goethes Suleika und Jugendliebe Brentanos) sowie die abschließenden »Blätter aus dem Tagebuch der Ahnfrau«, war eines der letzten Bücher Brentanos. Die Verbindung eines schlichten, aus Elementen der Volkssprache gebildeten, Erzähltons und einer grotesken und phantastischen Handlung ergeben eines der gelungensten Beispiele für die Umsetzung der romantischen Poetik. – Die bemerkenswerten Illustrationen entwarf ebenfalls Brentano: »Sie sind durch ihre ›surrealistischen‹ Reize von einer Modernität wie kaum eine andere Illustration der Romantik.« (Kaldewey XIII/1, 42). Auf Stein gezeichnet wurden die Vorlagen vermutlich durch Kaspar Braun und Maximiliane Pernelle (vgl. Thieme/Becker XXVI, 424), gedruckt von Johann Nepomuk Strixner hier in kräftigen Abzügen. – Wie häufig etwas knapp beschnitten, dadurch mit Verlust der Verlegerangabe auf dem Titelblatt.
19,8 : 13,0 cm. XIV, 346 Seiten. – Deckelbezüge leicht fleckig, Kapitale und Ecken bestoßen, Gelenke angeplatzt. – Einige Seiten mit Stockflecken.
Goedeke VI, 62, 43. – Slg. Borst 1856. – Rümann 130 und 2562. – Stuck-Villa I, 60
Mährchen wieder erzählt. Frankfurt, Schmerber 1838. Mit lithographiertem Titel und 14 lithographierten Tafeln nach Clemens Brentano. Späterer Pappband mit grünen Deckelbezügen.
Erste Ausgabe, zweiter Druck, mit den nicht getönten Tafeln. – Diese umgearbeitete Fassung des ursprünglich um 1811 entstandenen Märchens, erweitert um die »Herzliche Zueignung« an Marianne von Willemer (Goethes Suleika und Jugendliebe Brentanos) sowie die abschließenden »Blätter aus dem Tagebuch der Ahnfrau«, war eines der letzten Bücher Brentanos. Die Verbindung eines schlichten, aus Elementen der Volkssprache gebildeten, Erzähltons und einer grotesken und phantastischen Handlung ergeben eines der gelungensten Beispiele für die Umsetzung der romantischen Poetik. – Die bemerkenswerten Illustrationen entwarf ebenfalls Brentano: »Sie sind durch ihre ›surrealistischen‹ Reize von einer Modernität wie kaum eine andere Illustration der Romantik.« (Kaldewey XIII/1, 42). Auf Stein gezeichnet wurden die Vorlagen vermutlich durch Kaspar Braun und Maximiliane Pernelle (vgl. Thieme/Becker XXVI, 424), gedruckt von Johann Nepomuk Strixner hier in kräftigen Abzügen. – Wie häufig etwas knapp beschnitten, dadurch mit Verlust der Verlegerangabe auf dem Titelblatt.
19,8 : 13,0 cm. XIV, 346 Seiten. – Deckelbezüge leicht fleckig, Kapitale und Ecken bestoßen, Gelenke angeplatzt. – Einige Seiten mit Stockflecken.
Goedeke VI, 62, 43. – Slg. Borst 1856. – Rümann 130 und 2562. – Stuck-Villa I, 60
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