Willem de Poorter
(Haarlem 1608 - wohl um 1660)
Um 1650, Öl/Holz, 59 x 47 cm, r. monogr. W. D. P., verso Ausstellungsetikett der Royal Academy London sowie Etikett der Sammlung E. L. Paget, min. Retuschen. - Neben dem Schmuck und den silbernen Gefäßen als Symbolen des unbeständigen irdischen Reichtums war der ursprünglich vom Mann gehaltene Schädel - der in einer späteren Übermalung durch die Silberdose ersetzt wurde - das sprechendste Motiv der Vergänglichkeit. - Ausstellungen: Royal Academy of Arts, London, Exhibtion of 17th cent. European Arts, 1938, Kat.-Nr. 148. - Literatur: Das Gemälde ist mit Abb. publiziert in: W. Sumowski: Gemälde der Rembrandt-Schüler, Bd. 4, S. 2413, Nr. 1639. - Provenienz: E. L. Paget collection, London, 1938; Christie's London, 24.5.1957, Kat.-Nr. 50; Gallery Alfred Brod, London, 1957; Privatsammlung Niedersachsen. - Holländischer Historien- u. Figurenmaler. P. gehört nach Stil u. Repertoire seiner früheren Werke zu den Schülern Rembrandts, wohl aus dessen Leidener Zeit. Seit 1631 war er in Haarlem als Maler aktiv, 1645 trat er der dortigen Gilde bei. In seinem späteren Werk entwickelte P. große Virtuosität in der Wiedergabe metallener Gerätschaften, die häufig in seinen Gemälde auftauchen. Mus.: Amsterdam (Rijksmus.), St. Petersburg (Eremitage), London (Nat. Gall.), Berlin (Nat.-Gal.), Dresden (Gem.-Gal. Alte Meister), Braunschweig, Kassel u.a. Lit.: Thieme-Becker, Bernt, Sumowski: Gemälde der Rembrandt-Schüler, Meijer/Willigen: A Dictionary of Dutch and Flemish Still-life Painters working in oils, 1525-1725, 2003 u.a.
Willem de Poorter
(Haarlem 1608 - wohl um 1660)
Um 1650, Öl/Holz, 59 x 47 cm, r. monogr. W. D. P., verso Ausstellungsetikett der Royal Academy London sowie Etikett der Sammlung E. L. Paget, min. Retuschen. - Neben dem Schmuck und den silbernen Gefäßen als Symbolen des unbeständigen irdischen Reichtums war der ursprünglich vom Mann gehaltene Schädel - der in einer späteren Übermalung durch die Silberdose ersetzt wurde - das sprechendste Motiv der Vergänglichkeit. - Ausstellungen: Royal Academy of Arts, London, Exhibtion of 17th cent. European Arts, 1938, Kat.-Nr. 148. - Literatur: Das Gemälde ist mit Abb. publiziert in: W. Sumowski: Gemälde der Rembrandt-Schüler, Bd. 4, S. 2413, Nr. 1639. - Provenienz: E. L. Paget collection, London, 1938; Christie's London, 24.5.1957, Kat.-Nr. 50; Gallery Alfred Brod, London, 1957; Privatsammlung Niedersachsen. - Holländischer Historien- u. Figurenmaler. P. gehört nach Stil u. Repertoire seiner früheren Werke zu den Schülern Rembrandts, wohl aus dessen Leidener Zeit. Seit 1631 war er in Haarlem als Maler aktiv, 1645 trat er der dortigen Gilde bei. In seinem späteren Werk entwickelte P. große Virtuosität in der Wiedergabe metallener Gerätschaften, die häufig in seinen Gemälde auftauchen. Mus.: Amsterdam (Rijksmus.), St. Petersburg (Eremitage), London (Nat. Gall.), Berlin (Nat.-Gal.), Dresden (Gem.-Gal. Alte Meister), Braunschweig, Kassel u.a. Lit.: Thieme-Becker, Bernt, Sumowski: Gemälde der Rembrandt-Schüler, Meijer/Willigen: A Dictionary of Dutch and Flemish Still-life Painters working in oils, 1525-1725, 2003 u.a.
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