Auktionsarchiv: Los-Nr. 466

Zeremonieller Umhang mit Rangabzeichen (buzi) für eine Dame

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 466

Zeremonieller Umhang mit Rangabzeichen (buzi) für eine Dame

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

China, um 1900 L. 86 (101) cm, B. 75 cm Oberstoff: Seidensatin (Schwarzblau), Stickerei: Seidengarn (vielfarbig), Plattstich; Gold- und Silberfaden, Seidenschnüre, Anlegetechnik; winzige rote Perlen (für die Sonne). Futterstoff: Seide, blau. Randbordüren: Gewebt mit Metallgarn, Pflaumenblüten auf gebrochenem Eis; Seidensatin (Schwarz), Gold- und Silberfaden, Anlegetechnik (Stickerei, Päonien und Lotos). Fransenborte: Seidengarne, Makramé. Umhänge dieser Art waren Teil der zeremoniellen Kleidung der Damen und trugen das Rangabzeichen des Ehemannes, bzw. des Vaters bei unverheirateten Töchtern. Sie sind zudem immer mit Drachen in Wolken über Wellen geschmückt. Das Rangabzeichen zeigt hier einen Kranich, welcher den ersten zivilen Rang symbolisiert. Zwischen die goldenen Drachen und Wolken auf dem Umhang sind die anderen Rangvögel in farbiger Seide gestickt. Insgesamt sind die Stickerei wie auch die Gestaltung von recht hoher Qualität für die Zeit der Anfertigung. Die Gestaltung, wie auch die Verwendung von importierten Farben und dass das Symboltier wie auch die Sonne appliziert wurden, sprechen für eine späte Datierung des Umhangs. Aus einer alten deutschen Privatsammlung, laut Überlieferung geerbt von der Großmutter, ursprünglich als Geschenk vom chinesischen Kaiserhof um 1870-75 an einen Familienmitglied, Mohammed Ali Ala ol Saltaneh (1829-1918), dem ehemals Premierminister Irans zur Zeit der Qadscharen - Nur leichte Spuren von Alter und Gebrauch, guter Zustand

Auktionsarchiv: Los-Nr. 466
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China, um 1900 L. 86 (101) cm, B. 75 cm Oberstoff: Seidensatin (Schwarzblau), Stickerei: Seidengarn (vielfarbig), Plattstich; Gold- und Silberfaden, Seidenschnüre, Anlegetechnik; winzige rote Perlen (für die Sonne). Futterstoff: Seide, blau. Randbordüren: Gewebt mit Metallgarn, Pflaumenblüten auf gebrochenem Eis; Seidensatin (Schwarz), Gold- und Silberfaden, Anlegetechnik (Stickerei, Päonien und Lotos). Fransenborte: Seidengarne, Makramé. Umhänge dieser Art waren Teil der zeremoniellen Kleidung der Damen und trugen das Rangabzeichen des Ehemannes, bzw. des Vaters bei unverheirateten Töchtern. Sie sind zudem immer mit Drachen in Wolken über Wellen geschmückt. Das Rangabzeichen zeigt hier einen Kranich, welcher den ersten zivilen Rang symbolisiert. Zwischen die goldenen Drachen und Wolken auf dem Umhang sind die anderen Rangvögel in farbiger Seide gestickt. Insgesamt sind die Stickerei wie auch die Gestaltung von recht hoher Qualität für die Zeit der Anfertigung. Die Gestaltung, wie auch die Verwendung von importierten Farben und dass das Symboltier wie auch die Sonne appliziert wurden, sprechen für eine späte Datierung des Umhangs. Aus einer alten deutschen Privatsammlung, laut Überlieferung geerbt von der Großmutter, ursprünglich als Geschenk vom chinesischen Kaiserhof um 1870-75 an einen Familienmitglied, Mohammed Ali Ala ol Saltaneh (1829-1918), dem ehemals Premierminister Irans zur Zeit der Qadscharen - Nur leichte Spuren von Alter und Gebrauch, guter Zustand

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