Auktionsarchiv: Los-Nr. 2867

Zach, Franz Xaver von

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 2867

Zach, Franz Xaver von

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Höhepunkte der Forschungsarbeit von der Gothaer Sternwarte Zach, Franz Xaver von. Correspondance astronomique, géographique, hydrographique et statistique. Mischausgabe. 15 Teile in 14 Bänden. Mit ca. 35 (oftmals mehrfach gefalteten) Kupfertafeln. 21 x 13 cm. Halbleder d. Z. (leicht berieben, Rücken mit Klebeschildchen) mit goldgeprägtem RTitel. Genua, Ponthenier und l'Imprimerie de Luc Carniglia, 1819-1825. Der erste Band in zweiter Ausgabe, die anderen Bände in erster Ausgabe. Die astronomische Fachzeitschrift "Correspondance astronomique" wurde von dem österreichisch-deutschen Astronomen, Geodäten, Mathematiker, Wissenschaftshistoriker und Offizier Franz Xaver von Zach (1754-1832) herausgegeben. Dieser wurde von Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg 1786 nach Gotha berufen und baute die Seeberg-Sternwarte zu einem europäischen Zentrum der Astronomie auf. Bei der Herausgabe der "Correspondance astronomique" war es von Zachs Bestreben möglichst viele Wissenschaftler zur Mitarbeit zu gewinnen, um gemeinsam Fortschritte im Bereich der Astronomie zu erzielen. Beiträge und Aufsätze wurden vom zahlreichen europäischen Kollegen eingereicht und publiziert, beispielsweise Honoré Flaugergues, Giovanni Antonio Amadeo Plana, von Krusenstern, William Henry Smith, Giovanni Inghirami, Martín Fernández de Navarrete, Jean Elias Benjamin Valz, Ivan Michajlowic Simonov, Johann Franz Encke, Henrich Christian Schumacher, Joseph Johann von Littrow, Friedrich Wilhelm Bessel, Giovanni Battistan Amici, Friedrich Georg Wilhelm Struve, Ludovico Maria Ciccolini, Joakim Frederik Schouw, Carl Rümker, Wilhelm Olbers, Jean Spooner, J. F. G. Herrschel, Francesco Carlini Carl Friedrich Gauß, Giovanni Sante Gaspero Santini, Nell de Brauté, Giovanni Aldini, Tobias Mayer, Johann Kaspar Horner, Don Philippe Bauza, Berenger-Labaume, Giuseppe Branchi und Eduard Rüppel. Vor allem der zuletzt genannte übertraf die anderen Wissenschaftler durch seine Vielzahl an Veröffentlichungen in den "Correspondance astronomique". Der deutsche Naturwissenschaftler Rüppel (1794-1884) führte von 1822 bis 1827 eine große Forschungsreise in die nordöstlichen Teile Afrikas durch und bereiste dabei auch die arabischen Gebiete. Er war der erste Europäer, der Kurdufan, eine sudanesische Provinz, erforschte. Rüppels Ausführungen wurden erstmals in Zachs Fachzeitschrift veröffentlicht und erst später als Monographie herausgegeben. Die Themenvielfalt der Aufsätze ist breit gefächert. Neben klassischen Ausführungen zu Himmelserscheinungen wie Planeten, Kometen, Sonnen- und Mondfinsternis werden auch Forschungsergebnisse verschiedener europäischer Sternwarten veröffentlicht, ebenso werden unterschiedliche Mess- und Vermessungstechniken vorgestellt. Des Weiteren finden aber auch Themen wie eine Chronologie von Christi Geburt und ein Eintrag über Menschenfresser Erwähnung. Die 35 Kupfer zeugen von den mathematischen Herausforderungen, stellen technische Apparaturen dar, bilden aber auch geographische Entdeckungen und Landkarten ab (viele davon wurden hier erstmals gedruckt). – Titel gestempelt, sonst auch mehrfach gestempelt. Vorderer Innenspiegel mit kleinem Schildchen "Institut Catholique de Paris". Stellenweise gebräunt, sonst wohlerhalten.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 2867
Beschreibung:

Höhepunkte der Forschungsarbeit von der Gothaer Sternwarte Zach, Franz Xaver von. Correspondance astronomique, géographique, hydrographique et statistique. Mischausgabe. 15 Teile in 14 Bänden. Mit ca. 35 (oftmals mehrfach gefalteten) Kupfertafeln. 21 x 13 cm. Halbleder d. Z. (leicht berieben, Rücken mit Klebeschildchen) mit goldgeprägtem RTitel. Genua, Ponthenier und l'Imprimerie de Luc Carniglia, 1819-1825. Der erste Band in zweiter Ausgabe, die anderen Bände in erster Ausgabe. Die astronomische Fachzeitschrift "Correspondance astronomique" wurde von dem österreichisch-deutschen Astronomen, Geodäten, Mathematiker, Wissenschaftshistoriker und Offizier Franz Xaver von Zach (1754-1832) herausgegeben. Dieser wurde von Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg 1786 nach Gotha berufen und baute die Seeberg-Sternwarte zu einem europäischen Zentrum der Astronomie auf. Bei der Herausgabe der "Correspondance astronomique" war es von Zachs Bestreben möglichst viele Wissenschaftler zur Mitarbeit zu gewinnen, um gemeinsam Fortschritte im Bereich der Astronomie zu erzielen. Beiträge und Aufsätze wurden vom zahlreichen europäischen Kollegen eingereicht und publiziert, beispielsweise Honoré Flaugergues, Giovanni Antonio Amadeo Plana, von Krusenstern, William Henry Smith, Giovanni Inghirami, Martín Fernández de Navarrete, Jean Elias Benjamin Valz, Ivan Michajlowic Simonov, Johann Franz Encke, Henrich Christian Schumacher, Joseph Johann von Littrow, Friedrich Wilhelm Bessel, Giovanni Battistan Amici, Friedrich Georg Wilhelm Struve, Ludovico Maria Ciccolini, Joakim Frederik Schouw, Carl Rümker, Wilhelm Olbers, Jean Spooner, J. F. G. Herrschel, Francesco Carlini Carl Friedrich Gauß, Giovanni Sante Gaspero Santini, Nell de Brauté, Giovanni Aldini, Tobias Mayer, Johann Kaspar Horner, Don Philippe Bauza, Berenger-Labaume, Giuseppe Branchi und Eduard Rüppel. Vor allem der zuletzt genannte übertraf die anderen Wissenschaftler durch seine Vielzahl an Veröffentlichungen in den "Correspondance astronomique". Der deutsche Naturwissenschaftler Rüppel (1794-1884) führte von 1822 bis 1827 eine große Forschungsreise in die nordöstlichen Teile Afrikas durch und bereiste dabei auch die arabischen Gebiete. Er war der erste Europäer, der Kurdufan, eine sudanesische Provinz, erforschte. Rüppels Ausführungen wurden erstmals in Zachs Fachzeitschrift veröffentlicht und erst später als Monographie herausgegeben. Die Themenvielfalt der Aufsätze ist breit gefächert. Neben klassischen Ausführungen zu Himmelserscheinungen wie Planeten, Kometen, Sonnen- und Mondfinsternis werden auch Forschungsergebnisse verschiedener europäischer Sternwarten veröffentlicht, ebenso werden unterschiedliche Mess- und Vermessungstechniken vorgestellt. Des Weiteren finden aber auch Themen wie eine Chronologie von Christi Geburt und ein Eintrag über Menschenfresser Erwähnung. Die 35 Kupfer zeugen von den mathematischen Herausforderungen, stellen technische Apparaturen dar, bilden aber auch geographische Entdeckungen und Landkarten ab (viele davon wurden hier erstmals gedruckt). – Titel gestempelt, sonst auch mehrfach gestempelt. Vorderer Innenspiegel mit kleinem Schildchen "Institut Catholique de Paris". Stellenweise gebräunt, sonst wohlerhalten.

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