(Wuppertal-Elberfeld 1904–1981 St. Veit im Jauntal/Kärnten) „Schlafende in der Bahn“, 1978, monogrammiert W B, Öl auf Leinwand, 80 x 65 cm, gerahmt Abgebildet und Verzeichnet: Werner Berg Gemälde, mit einem Werkverzeichnis von Harald Scheicher, Verlag Johannes Heyn, 1994, S. 327/1168 Provenienz: Galerie Würthle, Wien (rücks. Klebezettel) Sammlung Leopold II. (rücks. Klebezettel) Privatsammlung, Wien Rainer Zimmermann in einem Brief an Werner Berg 12.5.1978 nach einem Besuch auf dem Rutarhof: ... „Ich sehe noch ganz deutlich die unglaublich zarten Bilder aus den letzten Wochen, diese Schemen von Menschen an den Fenstern der Züge und Vergänglichkeit erfahren – Ihre „minimal art“. Ich weiß, dass hier in der Distanz zum Kunstbetrieb unseres Jahrhunderts – aber mit sehr feinem Sensorium für die eigentlichen Bedürfnisse unserer Epoche – ein Werk hingestellt wurde, an dem keiner vorbeikommt, der die Malerei unserer Zeit beurteilen will. Ihr großes Thema „Unterkärnten“ hat dabei eine stellvertretende Bedeutung (die dokumentarische Seite Ihrer Bilder ist ein dankbar anzunehmender Zusatzwert); hier geht es, wie eben bei jedem Kunstwerk, das seinem Anspruch gerecht wird, um nichts Geringeres als das Mysterium unseres Daseins; und eine jede neue Anschauung des Raumes und der Dinge im Raum und des Lichtes auf den Dingen im Raum ist ja nichts Anderes als ein anschaulich gewordenes Staunen darüber, dass das alles ist und wirklich ist und wirklicher ist als alles Denken und Hoffen.“ aus: Harald Scheicher. Werner Berg Wirklichkeit im Bildhaften. Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk, Hirmer Verlag, 2012, S. 390
(Wuppertal-Elberfeld 1904–1981 St. Veit im Jauntal/Kärnten) „Schlafende in der Bahn“, 1978, monogrammiert W B, Öl auf Leinwand, 80 x 65 cm, gerahmt Abgebildet und Verzeichnet: Werner Berg Gemälde, mit einem Werkverzeichnis von Harald Scheicher, Verlag Johannes Heyn, 1994, S. 327/1168 Provenienz: Galerie Würthle, Wien (rücks. Klebezettel) Sammlung Leopold II. (rücks. Klebezettel) Privatsammlung, Wien Rainer Zimmermann in einem Brief an Werner Berg 12.5.1978 nach einem Besuch auf dem Rutarhof: ... „Ich sehe noch ganz deutlich die unglaublich zarten Bilder aus den letzten Wochen, diese Schemen von Menschen an den Fenstern der Züge und Vergänglichkeit erfahren – Ihre „minimal art“. Ich weiß, dass hier in der Distanz zum Kunstbetrieb unseres Jahrhunderts – aber mit sehr feinem Sensorium für die eigentlichen Bedürfnisse unserer Epoche – ein Werk hingestellt wurde, an dem keiner vorbeikommt, der die Malerei unserer Zeit beurteilen will. Ihr großes Thema „Unterkärnten“ hat dabei eine stellvertretende Bedeutung (die dokumentarische Seite Ihrer Bilder ist ein dankbar anzunehmender Zusatzwert); hier geht es, wie eben bei jedem Kunstwerk, das seinem Anspruch gerecht wird, um nichts Geringeres als das Mysterium unseres Daseins; und eine jede neue Anschauung des Raumes und der Dinge im Raum und des Lichtes auf den Dingen im Raum ist ja nichts Anderes als ein anschaulich gewordenes Staunen darüber, dass das alles ist und wirklich ist und wirklicher ist als alles Denken und Hoffen.“ aus: Harald Scheicher. Werner Berg Wirklichkeit im Bildhaften. Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk, Hirmer Verlag, 2012, S. 390
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