Auktionsarchiv: Los-Nr. 129

Werner Wittig "Früchte, Kubus und Häuser". 1992.

Aufrufpreis
Zuschlagspreis:
Auktionsarchiv: Los-Nr. 129

Werner Wittig "Früchte, Kubus und Häuser". 1992.

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Beschreibung:

Öl auf Hartfaser und Graphit. U.re. geritzt signiert "Wittig". In dunkel lasiertem Künstlerrahmen. Auf diesem verso in Blei betitelt, datiert und im Kreis nummeriert "55" o.re., u.re. in Kugelschreiber nochmals signiert "Wittig". Der kürzlich verstorbene Radebeuler Künstler Werner Wittig besaß in seiner Qualität als Holzschneider nahezu ein Alleinstellungsmerkmal in der Kunstlandschaft der Gegenwart. Sein Werk durchzog, ganz im Gegenteil zu seiner progressiven Haltung gegenüber der Technik Holzschnitt, eine motivische und stilistische Kontinuität. Bereits seit Ende der 1960er Jahre bildete die Kombination von Landschaft und Stilleben das Hauptthema seines Schaffens. Dennoch blieb seine Freude am Experimentieren stets spürbar. Parallel zum Graphiker entwickelte sich der Maler Wittig. Eine Vorbild war ihm dabei der von ihm sehr verehrte Künstlerkollege Albert Wigand mit seinem ausgeprägten Sinn zur wohlgeordneten Komposition. Auch die geistige Verwandtschaft zu Morandi und dessen reduzierten Stilleben ist in Wittigs Werken wahrnehmbar. Daß die Malerei das künstlerische Fundament seiner grafischen Arbeiten bildete, ist in den fein abgestimmten, weich ineinander übergehenden Farbverläufen zu spüren. Zurückhaltend und intim konstruiert er seine phantasievollen Landschaften. Bedeutungsperspektivisch angeordnet setzt er Früchte und Naturgegenstände vor Landschafts- und Gebäudesilhouetten und lenkt somit die Aufmerksamkeit auf Details, auf kleine, wertvolle Dinge.
Malschicht im Bereich des Himmels mittig frühschwundrissig. Ecke des Malträgers o.re. gebrochen und wiederbefestigt.
50,1 x 70,1 cm, Ra. 60,5 x 79,8 cm.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 129
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Öl auf Hartfaser und Graphit. U.re. geritzt signiert "Wittig". In dunkel lasiertem Künstlerrahmen. Auf diesem verso in Blei betitelt, datiert und im Kreis nummeriert "55" o.re., u.re. in Kugelschreiber nochmals signiert "Wittig". Der kürzlich verstorbene Radebeuler Künstler Werner Wittig besaß in seiner Qualität als Holzschneider nahezu ein Alleinstellungsmerkmal in der Kunstlandschaft der Gegenwart. Sein Werk durchzog, ganz im Gegenteil zu seiner progressiven Haltung gegenüber der Technik Holzschnitt, eine motivische und stilistische Kontinuität. Bereits seit Ende der 1960er Jahre bildete die Kombination von Landschaft und Stilleben das Hauptthema seines Schaffens. Dennoch blieb seine Freude am Experimentieren stets spürbar. Parallel zum Graphiker entwickelte sich der Maler Wittig. Eine Vorbild war ihm dabei der von ihm sehr verehrte Künstlerkollege Albert Wigand mit seinem ausgeprägten Sinn zur wohlgeordneten Komposition. Auch die geistige Verwandtschaft zu Morandi und dessen reduzierten Stilleben ist in Wittigs Werken wahrnehmbar. Daß die Malerei das künstlerische Fundament seiner grafischen Arbeiten bildete, ist in den fein abgestimmten, weich ineinander übergehenden Farbverläufen zu spüren. Zurückhaltend und intim konstruiert er seine phantasievollen Landschaften. Bedeutungsperspektivisch angeordnet setzt er Früchte und Naturgegenstände vor Landschafts- und Gebäudesilhouetten und lenkt somit die Aufmerksamkeit auf Details, auf kleine, wertvolle Dinge.
Malschicht im Bereich des Himmels mittig frühschwundrissig. Ecke des Malträgers o.re. gebrochen und wiederbefestigt.
50,1 x 70,1 cm, Ra. 60,5 x 79,8 cm.

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