Wappeneinband der Herzogin Anne de Bretagne, Erzherzogin von Österreich und Königin von Frankreich (Calepino, Ambrogio. Vocabularium thesaurus copiosissimus: ex Nicolai Perotti Cornucopie: ac M. Varronis: Noniique Marcelli: Sexti etiam Pompeii: Seruii: Donati: Asconii: Vallensis: Io. Aretini: doctorum denique omnium Graecorum pariter: ac Latinorum voluminibus accurate decerptus: ac summa vigilantia castigatus). 237 (von 380) num. Bl. (1-167; 168-381, recte 380). Mit zahlreichen Metallschnitt-Initialen. 23,8 x 15 cm. Schwarzbrauner Kalbslederband d. Z. (beschabt, bestoßen, Rücken mit Knickspuren und Läsuren, kleinen Fehlstellen und Wurmgängen, Gelenke und einige Stellen restauriert) mit überaus reicher ornamentaler Blind- und Goldprägung sowie 2 (statt 4) Schließbeschlägen auf dem Rücken (ohne die einstmaligen vier an Nägeln befestigten Lederlitze und die Schließen) und 8 gehämmerten und punzierten Messing-Eckbeschlägen mit Buckeln. Toscalano, Alessandro de Paganinis, 1522. Edit16 002755. Sander 1538. Labarre 36. – Frühe Ausgabe des berühmten Latein-Wörterbuchs des humanistischen Lexikographen Ambrogio Calepino (Ambrosius Calepinus; 1440-1509), die erste und vornehmlichste Referenzquelle für alle zeitgenössischen Übersetzungen, das bis weit ins 18. Jahrhundert Gültigkeit besaß und das in über zweihundert, oftmals umgearbeiteten und erweiterten Auflagen erscheinen sollte. Das vorliegende Fragment enthält nur der 380 Blätter mit der A-Z¹²&¹²con¹²rum¹²AA-EE¹²FF⁸, aus der die Folii A 1 , B-N 12 ,(= 143 Bl.). Vorhanden sind also A 2-12 , O-Z¹²&¹²con¹²rum¹²AA-EE¹²FF⁸ (= 237 Bl.). Die letzte Blattzahl "381" muss recte "380" heißen. – Lagen teils völlig gelöst und lose, mit Einrissen im Bug, fleckig, feuchtrandig, Gebrauchsspuren). Gebunden in einen sehr individuellen großartigen Ledereinband mit Wappensupralibros der Herzogin Anne de Bretagne (1477-1514), Herzogin von Mailand, Erzherzogin von Österreich (1490-1491), Königin von Frankreich (1491-1498 und 1499-1514) sowie "Königin von Sizilien und Jerusalem". Mit Doppelfileten sind die Deckel in 3 Bordürebänder gegliedert, das äußerste Band mit Stempelvergoldung, das mittlere mit reicher blindgeprägter Mäandrierung und das innere mit Doppelfiletenbändern eingefasst, die sich an vier Stellen miteinander durchflechten. Die Binnenstücke sind mit floralen und Dreipunkt-Stempel gefüllt. Im Mittelspiegel auf wiederum in floraler Guilloche-Blindprägung das Wappen der Anne de Bretagne mit den fünf garben-ähnlichen goldgeprägten Bünden im Wappen, die blasonisch den Hermelin bedeuten ("armure d'hermine plain"), umgeben von sechs goldgeprägten französischen Lilien, die im Wappen auf blauem Grund erscheinen ("Écartelé d'azur à trois fleurs de lys d'or et d'hermine"). Auf dem Rückdeckel dasselbe.
Wappeneinband der Herzogin Anne de Bretagne, Erzherzogin von Österreich und Königin von Frankreich (Calepino, Ambrogio. Vocabularium thesaurus copiosissimus: ex Nicolai Perotti Cornucopie: ac M. Varronis: Noniique Marcelli: Sexti etiam Pompeii: Seruii: Donati: Asconii: Vallensis: Io. Aretini: doctorum denique omnium Graecorum pariter: ac Latinorum voluminibus accurate decerptus: ac summa vigilantia castigatus). 237 (von 380) num. Bl. (1-167; 168-381, recte 380). Mit zahlreichen Metallschnitt-Initialen. 23,8 x 15 cm. Schwarzbrauner Kalbslederband d. Z. (beschabt, bestoßen, Rücken mit Knickspuren und Läsuren, kleinen Fehlstellen und Wurmgängen, Gelenke und einige Stellen restauriert) mit überaus reicher ornamentaler Blind- und Goldprägung sowie 2 (statt 4) Schließbeschlägen auf dem Rücken (ohne die einstmaligen vier an Nägeln befestigten Lederlitze und die Schließen) und 8 gehämmerten und punzierten Messing-Eckbeschlägen mit Buckeln. Toscalano, Alessandro de Paganinis, 1522. Edit16 002755. Sander 1538. Labarre 36. – Frühe Ausgabe des berühmten Latein-Wörterbuchs des humanistischen Lexikographen Ambrogio Calepino (Ambrosius Calepinus; 1440-1509), die erste und vornehmlichste Referenzquelle für alle zeitgenössischen Übersetzungen, das bis weit ins 18. Jahrhundert Gültigkeit besaß und das in über zweihundert, oftmals umgearbeiteten und erweiterten Auflagen erscheinen sollte. Das vorliegende Fragment enthält nur der 380 Blätter mit der A-Z¹²&¹²con¹²rum¹²AA-EE¹²FF⁸, aus der die Folii A 1 , B-N 12 ,(= 143 Bl.). Vorhanden sind also A 2-12 , O-Z¹²&¹²con¹²rum¹²AA-EE¹²FF⁸ (= 237 Bl.). Die letzte Blattzahl "381" muss recte "380" heißen. – Lagen teils völlig gelöst und lose, mit Einrissen im Bug, fleckig, feuchtrandig, Gebrauchsspuren). Gebunden in einen sehr individuellen großartigen Ledereinband mit Wappensupralibros der Herzogin Anne de Bretagne (1477-1514), Herzogin von Mailand, Erzherzogin von Österreich (1490-1491), Königin von Frankreich (1491-1498 und 1499-1514) sowie "Königin von Sizilien und Jerusalem". Mit Doppelfileten sind die Deckel in 3 Bordürebänder gegliedert, das äußerste Band mit Stempelvergoldung, das mittlere mit reicher blindgeprägter Mäandrierung und das innere mit Doppelfiletenbändern eingefasst, die sich an vier Stellen miteinander durchflechten. Die Binnenstücke sind mit floralen und Dreipunkt-Stempel gefüllt. Im Mittelspiegel auf wiederum in floraler Guilloche-Blindprägung das Wappen der Anne de Bretagne mit den fünf garben-ähnlichen goldgeprägten Bünden im Wappen, die blasonisch den Hermelin bedeuten ("armure d'hermine plain"), umgeben von sechs goldgeprägten französischen Lilien, die im Wappen auf blauem Grund erscheinen ("Écartelé d'azur à trois fleurs de lys d'or et d'hermine"). Auf dem Rückdeckel dasselbe.
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