Wächterfigur "mbulu-ngulu" ("Geist eines Verstorbenen") weitere Fotos auf die Merkliste Gabun, Kota Holz, Metallklammern, die Vorderseite vollständig mit Messingblech überzogen, ein ovales stilisiertes Gesicht im Zentrum, Augen und Nase separat gearbeitet, punzierte diagonale Schraffuren an den Gesichtsseiten, geschwungene Seitenflügel, knaufartiger Fortsatz am Kopf, auf rautenförmig durchbrochenem Stiel, die Rückseite ohne Verkleidung, einziger Schmuck: Raute mit erhabenem vertikalem Mittelgrat, min. best., rep. (Bruchstelle an der Spitze des linken Seitenflügels mit Metallklammer fixiert), Farbabrieb, Metallsockel; der Ahnenkult bildete das Zentrum des religiösen und sozialen Lebens innerhalb des Familienverbandes. Beim Tode eines Familienoberhauptes wurden seinem Körper diverse Reliquien entnommen und in Körben "usuwu" aufbewahrt, auf denen stilisierte Figuren befestigt wurden. Jeder Familienklan besaß ein Reliquiar, das in der Häuptlingshütte untergebracht war. Bei der Initiation in den Reliquiar-Kult fanden sich die Klans zusammen, um die kollektiven Rituale zu vollziehen. Jedes Klanoberhaupt führte mit dem Reliquiar in Händen einen Tanz auf. H: 47,5 cm Provenienz Margot La Reine, Paris, France Hermann auf der Heide (1934-2003), Northern Germany
Wächterfigur "mbulu-ngulu" ("Geist eines Verstorbenen") weitere Fotos auf die Merkliste Gabun, Kota Holz, Metallklammern, die Vorderseite vollständig mit Messingblech überzogen, ein ovales stilisiertes Gesicht im Zentrum, Augen und Nase separat gearbeitet, punzierte diagonale Schraffuren an den Gesichtsseiten, geschwungene Seitenflügel, knaufartiger Fortsatz am Kopf, auf rautenförmig durchbrochenem Stiel, die Rückseite ohne Verkleidung, einziger Schmuck: Raute mit erhabenem vertikalem Mittelgrat, min. best., rep. (Bruchstelle an der Spitze des linken Seitenflügels mit Metallklammer fixiert), Farbabrieb, Metallsockel; der Ahnenkult bildete das Zentrum des religiösen und sozialen Lebens innerhalb des Familienverbandes. Beim Tode eines Familienoberhauptes wurden seinem Körper diverse Reliquien entnommen und in Körben "usuwu" aufbewahrt, auf denen stilisierte Figuren befestigt wurden. Jeder Familienklan besaß ein Reliquiar, das in der Häuptlingshütte untergebracht war. Bei der Initiation in den Reliquiar-Kult fanden sich die Klans zusammen, um die kollektiven Rituale zu vollziehen. Jedes Klanoberhaupt führte mit dem Reliquiar in Händen einen Tanz auf. H: 47,5 cm Provenienz Margot La Reine, Paris, France Hermann auf der Heide (1934-2003), Northern Germany
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