Balusterform. Auf abgesetztem, leicht ansteigendem Fuß sich zur Schulter vorwölbender Korpus, weiter zylindrischer Hals. H. 25,2 cm. Überfangglas, farblos, milchig weiß opaleszierend und braun, violette Pulvereinschlüsse. Vollständig in Hochschnitt gearbeiteter Dekor, Motive mit Kirschzweigen in nächtlicher, leicht diesiger Stimmung, der Grund vollständig in Marteléschliff, auch an der Bodenunterseite, ausgeführt. Drei Reserven mit Heuschrecken. Am Boden signiert: DAUM NANCY, Lothr. Kreuz (gravierter und vergoldeter ornamentaler Schriftzug), mit Tusche geschriebene Inventarnummer (?). Vorliegende Vase besticht durch die Qualität ihrer Ausführung. Ungefähr in derselben Zeit entstehen in der Werkstatt Emile Gallés Vasen, die ebenfalls durch ihre differenzierte Ausarbeitung 'gravure à la roue' und eher dezente Auswahl des Kolorits in dunklen, vielfach gedeckten Farben im Gegensatz zu den gleichzeitig entwickelten Techniken mit farbigen Auflagen und Marqueterie stehen. Es entstehen Gefäße mit weicher Oberfläche, komplizierten Lichteffekten, die den Sammler geradezu aufforden, die Vase lange Zeit in den Händen zu halten, zu drehen, gegen das Licht zu halten, bevor er die Qualitäten des Stückes geniessen und begreifen kann. Jugendstil Frankreich Glas Frankreich
Balusterform. Auf abgesetztem, leicht ansteigendem Fuß sich zur Schulter vorwölbender Korpus, weiter zylindrischer Hals. H. 25,2 cm. Überfangglas, farblos, milchig weiß opaleszierend und braun, violette Pulvereinschlüsse. Vollständig in Hochschnitt gearbeiteter Dekor, Motive mit Kirschzweigen in nächtlicher, leicht diesiger Stimmung, der Grund vollständig in Marteléschliff, auch an der Bodenunterseite, ausgeführt. Drei Reserven mit Heuschrecken. Am Boden signiert: DAUM NANCY, Lothr. Kreuz (gravierter und vergoldeter ornamentaler Schriftzug), mit Tusche geschriebene Inventarnummer (?). Vorliegende Vase besticht durch die Qualität ihrer Ausführung. Ungefähr in derselben Zeit entstehen in der Werkstatt Emile Gallés Vasen, die ebenfalls durch ihre differenzierte Ausarbeitung 'gravure à la roue' und eher dezente Auswahl des Kolorits in dunklen, vielfach gedeckten Farben im Gegensatz zu den gleichzeitig entwickelten Techniken mit farbigen Auflagen und Marqueterie stehen. Es entstehen Gefäße mit weicher Oberfläche, komplizierten Lichteffekten, die den Sammler geradezu aufforden, die Vase lange Zeit in den Händen zu halten, zu drehen, gegen das Licht zu halten, bevor er die Qualitäten des Stückes geniessen und begreifen kann. Jugendstil Frankreich Glas Frankreich
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