Theodor Stundl (Marburg 1875-1934 Hohenberg/NÖ) Büste der Ehefrau Lilli Sammer Wien, um 1925 Marmor; H. 40 cm Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; Privatbesitz, Steiermark Mit dieser Marmorbüste porträtierte der Bildhauer Theodor Stundl seine zweite Ehefrau Lilli Sammer (1899-1945), die er im Jahr 1926 heiratete. Theodor Stundl (1875-1934) schuf zahlreiche Plastiken für den öffentlichen Raum. Nach dem Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Edmund von Hellmer und Caspar von Zumbusch sammelte Stundl zahlreiche Eindrücke auf Reisen, die ihn u. a. nach Venedig, Florenz, Rom, Bukarest, Athen und Istanbul führten. Anschließend ließ er sich in Wien nieder, wo er bis zum Beginn des 1. Weltkrieges zahlreiche Denkmäler, Reliefs und Kleinkunstwerke schuf. In den Jahren 1906-1910 war er an der plastischen Ausgestaltung der neuen Gruftkirche von Schloss Neudau beteiligt. Seinen künstlerischen Höhepunkt markierte die Figur "Die Lauschende" (1927/28) für den Schubert-Brunnen im 9. Wiener Gemeindebezirk. Als Folgeauftrag schuf er die "Weiblichen Karyatiden" für den Wiederaufbau des Justizpalastes (1928-1931). (vgl. Ch. Gruber, Theodor Stundl, in: Österreichisches Biographisches Lexikon, 1815-1950, Bd. 14, S. 5)
Theodor Stundl (Marburg 1875-1934 Hohenberg/NÖ) Büste der Ehefrau Lilli Sammer Wien, um 1925 Marmor; H. 40 cm Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; Privatbesitz, Steiermark Mit dieser Marmorbüste porträtierte der Bildhauer Theodor Stundl seine zweite Ehefrau Lilli Sammer (1899-1945), die er im Jahr 1926 heiratete. Theodor Stundl (1875-1934) schuf zahlreiche Plastiken für den öffentlichen Raum. Nach dem Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Edmund von Hellmer und Caspar von Zumbusch sammelte Stundl zahlreiche Eindrücke auf Reisen, die ihn u. a. nach Venedig, Florenz, Rom, Bukarest, Athen und Istanbul führten. Anschließend ließ er sich in Wien nieder, wo er bis zum Beginn des 1. Weltkrieges zahlreiche Denkmäler, Reliefs und Kleinkunstwerke schuf. In den Jahren 1906-1910 war er an der plastischen Ausgestaltung der neuen Gruftkirche von Schloss Neudau beteiligt. Seinen künstlerischen Höhepunkt markierte die Figur "Die Lauschende" (1927/28) für den Schubert-Brunnen im 9. Wiener Gemeindebezirk. Als Folgeauftrag schuf er die "Weiblichen Karyatiden" für den Wiederaufbau des Justizpalastes (1928-1931). (vgl. Ch. Gruber, Theodor Stundl, in: Österreichisches Biographisches Lexikon, 1815-1950, Bd. 14, S. 5)
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