Tabatiere mit Watteaudekor Porzellan. Ovale Form mit leicht gewölbtem Scharnierdeckel. In purpurfarbenem, mit vierblättrigen Blüten in Gold gehöhtem Mosaikfond allseitig ausgesparte Rocaillereserven. Darin sog. Watteauszenen mit vornehm gekleideten Liebespaaren in begrünter, teilw. von Architektur gerahmter Parklandschaft. Auf der Deckelinnenseite flächendeckende Darstellung eines jungen Kavaliers mit jagdlich gekleideter Dame. Feine polychrome Malerei, wohl von Gottlob Siegmund Birkner (1712-1771). Kupfermontierung. H. 4 cm. 9,5 cm x 6 cm. Der in Meissen geborene Gottlob Siegmund Birkner (Bürckner) lernte um 1730 unter Johann Gregorius Hoeroldt und war zunächst als Blumenmaler bekannt. Später widmete er sich u.a. der Malerei von galanten Szenen. Als Vorlage hierfür dienten vor allem die Kupferstiche von Johann Esaias Nilson (1721 - 1788). Der vielseitig tätige Maler war zudem auf Kinder, Wappendekore, See-Bataillen, Jagddekore und Bauernszenen spezialisiert. Im Jahre 1745 wurde ihm die Verwaltung der Manufakturbestände an Kupferstichen mit Watteau- und Bataillen-Sujets übertragen. Vgl. Kat. Röbbig München, Nr. 63; Beaucamp-Markowsky, Nr. 89, Rückert, S. 139. A gold-mounted and purple-mosaic-ground porcelain snuff box with Watteau scenes. Meissen. Um 1745 -1750.
Tabatiere mit Watteaudekor Porzellan. Ovale Form mit leicht gewölbtem Scharnierdeckel. In purpurfarbenem, mit vierblättrigen Blüten in Gold gehöhtem Mosaikfond allseitig ausgesparte Rocaillereserven. Darin sog. Watteauszenen mit vornehm gekleideten Liebespaaren in begrünter, teilw. von Architektur gerahmter Parklandschaft. Auf der Deckelinnenseite flächendeckende Darstellung eines jungen Kavaliers mit jagdlich gekleideter Dame. Feine polychrome Malerei, wohl von Gottlob Siegmund Birkner (1712-1771). Kupfermontierung. H. 4 cm. 9,5 cm x 6 cm. Der in Meissen geborene Gottlob Siegmund Birkner (Bürckner) lernte um 1730 unter Johann Gregorius Hoeroldt und war zunächst als Blumenmaler bekannt. Später widmete er sich u.a. der Malerei von galanten Szenen. Als Vorlage hierfür dienten vor allem die Kupferstiche von Johann Esaias Nilson (1721 - 1788). Der vielseitig tätige Maler war zudem auf Kinder, Wappendekore, See-Bataillen, Jagddekore und Bauernszenen spezialisiert. Im Jahre 1745 wurde ihm die Verwaltung der Manufakturbestände an Kupferstichen mit Watteau- und Bataillen-Sujets übertragen. Vgl. Kat. Röbbig München, Nr. 63; Beaucamp-Markowsky, Nr. 89, Rückert, S. 139. A gold-mounted and purple-mosaic-ground porcelain snuff box with Watteau scenes. Meissen. Um 1745 -1750.
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