Die Gesellschaft wurde 1852 als “Mechanische Baumwoll-Spinn- & Weberei Kempten” gegründet und am 4.5.1938 in “Spinnerei und Weberei Kempten” umbenannt. Der Betrieb liegt im an dieser Stelle tief eingeschnittenen Tal der Iller, deren Wasserkräfte sich die Fabrik zu Nutze machte. Diese für Flugzeuge fast uneinsehbare Lage im tiefen Tal - am Ende waren nämlich wirklich nur zwei Werkswohnhäuser zerstört - war der Grund, warum 1942 die Wehrmacht die Fabrik für ihre Zwecke beschlagnahmte. Die durch die Zweckentfremdung angerichteten Schäden an den Arbeitssälen und den Produktionsmaschinen waren der Grund, warum die Produktion erst im Dez. 1946, über ein Jahr nach Erteilung der Anlaufgenehmigung, wieder in Gang kam, und auch das nur stockend. 1950 war der Wiederaufbau abgeschlossen, 1958 Neubau eines Wasserkraftwerkes. In den 20er Jahren erwarb die Kolbermoor-Union die Aktienmehrheit und übertrug sie später auf ihre Tochterges. Spinnerei und Weberei Pfersee. Am Ende war diese (fast) alleinige Aktionärin - bis auf 7 Aktien im Besitz eines Klosters, das partout nicht zum Verkauf überredet werden konnte.
Rückseitig stempelentwertet. (R 2)
Die Gesellschaft wurde 1852 als “Mechanische Baumwoll-Spinn- & Weberei Kempten” gegründet und am 4.5.1938 in “Spinnerei und Weberei Kempten” umbenannt. Der Betrieb liegt im an dieser Stelle tief eingeschnittenen Tal der Iller, deren Wasserkräfte sich die Fabrik zu Nutze machte. Diese für Flugzeuge fast uneinsehbare Lage im tiefen Tal - am Ende waren nämlich wirklich nur zwei Werkswohnhäuser zerstört - war der Grund, warum 1942 die Wehrmacht die Fabrik für ihre Zwecke beschlagnahmte. Die durch die Zweckentfremdung angerichteten Schäden an den Arbeitssälen und den Produktionsmaschinen waren der Grund, warum die Produktion erst im Dez. 1946, über ein Jahr nach Erteilung der Anlaufgenehmigung, wieder in Gang kam, und auch das nur stockend. 1950 war der Wiederaufbau abgeschlossen, 1958 Neubau eines Wasserkraftwerkes. In den 20er Jahren erwarb die Kolbermoor-Union die Aktienmehrheit und übertrug sie später auf ihre Tochterges. Spinnerei und Weberei Pfersee. Am Ende war diese (fast) alleinige Aktionärin - bis auf 7 Aktien im Besitz eines Klosters, das partout nicht zum Verkauf überredet werden konnte.
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