Auktionsarchiv: Los-Nr. 26

Seltene Meissner Kamin-Uhr auf SockelNach dem Modell von Johann Joachim Kaendler, . Jahrhundert

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 26

Seltene Meissner Kamin-Uhr auf SockelNach dem Modell von Johann Joachim Kaendler, . Jahrhundert

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Auf vier gebogten und geschneckten mit vergoldeten Rocaillen dekorierten Füßen stehendes Uhrgehäuse. Der seitlich konkave Körper wird durch die großen vergoldeten Rocaillen, Blattmotive und Schuppendekore der Vorderseite übernommen. Unterhalb des Zifferblattes ein Feld mit der Darstellung einer höfischen Szene: An einem Tisch sitzt eine als Türkin verkleidete Dame, vor ihr eine Maske auf dem Tisch. Hinter ihr ein Mann mit Kopfbedeckung auf die Maske schauend. Links von Beiden ein ebenfalls verkleidetes Kind mit langem eisenrotem Gewand und Kopfbedeckung. Er spielt mit einem Wollknäuel mit einer Katze. Im Hintergrund schaut man auf eine tiefe Landschaft und eine Stadt mit mehreren Kirchtürmen. Die mit Goldbordüren versehenen Sietenkartuschen zeigen einmal eine galante Szene eines Paares in einer Parkanlage und auf der anderen Seite zwei Paare. Die Schulter der Uhr mit Goldschuppendekor. Als Bekrönung der Uhr ist eine weibliche Allegorie des Frühlings modelliert. Der Sockel der Uhr ist passig gebogt und zeigt auf der Vorderseite eine zentrale, vergoldete Kartusche. In allen drei Kartuschen sind Hafenszenen und palastartige Gebäude zu sehen. Die beiden Seitenfelder sind ähnlich bemalt. An den Ecken vergoldeter Muscheldekor. Die Rückseite zeigt Malerei in Purpurcamaieu. Die Füße der Uhr mit Metallzapfen versehen (einen fehlend), um die Uhr im Sockel zu halten. Die Löcher von oben und unten leicht alt-rest. 8-Tage-Gehwerk. Halbstunden- und Stunden-Schloßscheibenschlagwerk auf Glocke. Rückplatine und Emailzifferblatt signiert Jean Gille à Paris bzw. J. Gille Paris. Das Werk 2. Hälfte 18. Jahrhundert, umgebaut auf 11-steiniges Anker-Echapment, 2. Hälfte 19. Jahrhundert. Stundenzeiger Louis XV, 18. Jahrhundert, der Minutenzeige später. Ein Blatt rechts besch.
Höhe der Uhr mit Sockel: 41 cm Meissen, 18. Jhdt. Literatur: Für Meissner Uhren vgl: Hans Sonntag, Jürgen Karpinski: Meissener Porzellan, Leipzig 1998, Nr. 32,33 und Nr. 44, 45. (602401)

Auktionsarchiv: Los-Nr. 26
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Auf vier gebogten und geschneckten mit vergoldeten Rocaillen dekorierten Füßen stehendes Uhrgehäuse. Der seitlich konkave Körper wird durch die großen vergoldeten Rocaillen, Blattmotive und Schuppendekore der Vorderseite übernommen. Unterhalb des Zifferblattes ein Feld mit der Darstellung einer höfischen Szene: An einem Tisch sitzt eine als Türkin verkleidete Dame, vor ihr eine Maske auf dem Tisch. Hinter ihr ein Mann mit Kopfbedeckung auf die Maske schauend. Links von Beiden ein ebenfalls verkleidetes Kind mit langem eisenrotem Gewand und Kopfbedeckung. Er spielt mit einem Wollknäuel mit einer Katze. Im Hintergrund schaut man auf eine tiefe Landschaft und eine Stadt mit mehreren Kirchtürmen. Die mit Goldbordüren versehenen Sietenkartuschen zeigen einmal eine galante Szene eines Paares in einer Parkanlage und auf der anderen Seite zwei Paare. Die Schulter der Uhr mit Goldschuppendekor. Als Bekrönung der Uhr ist eine weibliche Allegorie des Frühlings modelliert. Der Sockel der Uhr ist passig gebogt und zeigt auf der Vorderseite eine zentrale, vergoldete Kartusche. In allen drei Kartuschen sind Hafenszenen und palastartige Gebäude zu sehen. Die beiden Seitenfelder sind ähnlich bemalt. An den Ecken vergoldeter Muscheldekor. Die Rückseite zeigt Malerei in Purpurcamaieu. Die Füße der Uhr mit Metallzapfen versehen (einen fehlend), um die Uhr im Sockel zu halten. Die Löcher von oben und unten leicht alt-rest. 8-Tage-Gehwerk. Halbstunden- und Stunden-Schloßscheibenschlagwerk auf Glocke. Rückplatine und Emailzifferblatt signiert Jean Gille à Paris bzw. J. Gille Paris. Das Werk 2. Hälfte 18. Jahrhundert, umgebaut auf 11-steiniges Anker-Echapment, 2. Hälfte 19. Jahrhundert. Stundenzeiger Louis XV, 18. Jahrhundert, der Minutenzeige später. Ein Blatt rechts besch.
Höhe der Uhr mit Sockel: 41 cm Meissen, 18. Jhdt. Literatur: Für Meissner Uhren vgl: Hans Sonntag, Jürgen Karpinski: Meissener Porzellan, Leipzig 1998, Nr. 32,33 und Nr. 44, 45. (602401)

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