Auktionsarchiv: Los-Nr. 1223

Schraubflasche. Sachsen. 2. H. 17. Jh.

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Schraubflasche. Sachsen. 2. H. 17. Jh.

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Beschreibung:

Schraubflasche. Sachsen. 2. H. 17. Jh.
Dunkelgrüner, geäderter Granatserpentin, gedrechselt, Zinnmontierung. Zylindrischer Korpus mit leicht abgesetzter Schulter und kurzer, zylindrischer Mündung. Wandung mit V-förmigen, alternierend konkav und konvex, teils schräg verlaufendem, Wellenschliffdekor. Profilierte Montierung, der Schraubdeckel mit Tragering. Ungemarkt. "Im Verlauf des 17. Jahrhunderts geriet die Wandung der Schraubflaschen immer stärker in Bewegung. […] Besonders die wahrscheinlich mit speziellen Formstählen ausgeführten abwechseln konkaven und konvexen Wellenschliffe boten reiche Gelegenheit für das barocke Spiel von Licht und Schatten […]. Damit löste sich nicht nur die Statik der Form, es verminderte sich auch die Substanzhaftigkeit der Fläche." Zitat aus: Hoyer, Eva Maria: Sächsischer Serpentin - Ein Stein und seine Verwendung, Ausstellungskatalog, Grassimuseum Leipzig, Leipzig 1995, S. 143f. sowie Vergleichsabbildung Kat.Nr. 175.
Die Kanten der Wandung etwas berieben. Vereinzelt flache Chips sowie Kratzspuren. Zinnmontierung minimal gelockert und mit altersbedingten Nutzungsspuren.
H. (ges.) 22,3 cm.

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Schraubflasche. Sachsen. 2. H. 17. Jh.
Dunkelgrüner, geäderter Granatserpentin, gedrechselt, Zinnmontierung. Zylindrischer Korpus mit leicht abgesetzter Schulter und kurzer, zylindrischer Mündung. Wandung mit V-förmigen, alternierend konkav und konvex, teils schräg verlaufendem, Wellenschliffdekor. Profilierte Montierung, der Schraubdeckel mit Tragering. Ungemarkt. "Im Verlauf des 17. Jahrhunderts geriet die Wandung der Schraubflaschen immer stärker in Bewegung. […] Besonders die wahrscheinlich mit speziellen Formstählen ausgeführten abwechseln konkaven und konvexen Wellenschliffe boten reiche Gelegenheit für das barocke Spiel von Licht und Schatten […]. Damit löste sich nicht nur die Statik der Form, es verminderte sich auch die Substanzhaftigkeit der Fläche." Zitat aus: Hoyer, Eva Maria: Sächsischer Serpentin - Ein Stein und seine Verwendung, Ausstellungskatalog, Grassimuseum Leipzig, Leipzig 1995, S. 143f. sowie Vergleichsabbildung Kat.Nr. 175.
Die Kanten der Wandung etwas berieben. Vereinzelt flache Chips sowie Kratzspuren. Zinnmontierung minimal gelockert und mit altersbedingten Nutzungsspuren.
H. (ges.) 22,3 cm.

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