Auktionsarchiv: Los-Nr. 143

SCHÖNE – BECKERATH, F. A. VON, Kunstsammler (1834-1915).

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 143

SCHÖNE – BECKERATH, F. A. VON, Kunstsammler (1834-1915).

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

E. Brief mit U. Dat. Berlin, 10. 8. 1905. Kl.-4º. 4 S. – Doppelblatt. (28)
An den Archäologen Richard Schöne (1840-1922), der bis 1905 Direktor der Königlichen Museen zu Berlin gewesen ist und hier noch immer als "General Direktor" angesprochen wird. Interessantes, inhaltsreiches Schreiben, das einen Einblick in das Verhältnis des bedeutendsten Kunstsammlers seiner Zeit zu den musealen und wissenschaftlichen Institutionen gewährt. In diesem Fall geht es um den Verkauf eines um 1550 entstandenen Madonnenreliefs des venezianischen Bildhauers Jacopo Sansovino an das Kunstmuseum Krefeld, in dessen Besitz es sich heute noch befindet. Da das Relief aus der den Berliner Museen als Leihgabe überlassenen Skulpturensammlung Beckeraths stammte, kam es zu Konflikten um die verweigerte Unterschrift Beckeraths unter ein Sitzungsprotokoll, in dem es auch um den Verkauf des Reliefs ging. Involviert waren Max Friedländer und Wilhelm von Bode, deren Namen mehrfach genannt werden. – Gering gebräunt.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 143
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E. Brief mit U. Dat. Berlin, 10. 8. 1905. Kl.-4º. 4 S. – Doppelblatt. (28)
An den Archäologen Richard Schöne (1840-1922), der bis 1905 Direktor der Königlichen Museen zu Berlin gewesen ist und hier noch immer als "General Direktor" angesprochen wird. Interessantes, inhaltsreiches Schreiben, das einen Einblick in das Verhältnis des bedeutendsten Kunstsammlers seiner Zeit zu den musealen und wissenschaftlichen Institutionen gewährt. In diesem Fall geht es um den Verkauf eines um 1550 entstandenen Madonnenreliefs des venezianischen Bildhauers Jacopo Sansovino an das Kunstmuseum Krefeld, in dessen Besitz es sich heute noch befindet. Da das Relief aus der den Berliner Museen als Leihgabe überlassenen Skulpturensammlung Beckeraths stammte, kam es zu Konflikten um die verweigerte Unterschrift Beckeraths unter ein Sitzungsprotokoll, in dem es auch um den Verkauf des Reliefs ging. Involviert waren Max Friedländer und Wilhelm von Bode, deren Namen mehrfach genannt werden. – Gering gebräunt.

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