(Rom 1860–1932) Ein Frühlingsabend, rückseitig datiert und bezeichnet G. A. Sartorio Roma 1902, signiert G. A. Sartorio, Mischtechnik auf Karton, 54,5 x 45 cm, gerahmt, (GG) Provenienz: Privatsammlung Italien, erworben in den 1980er. Laut Datum auf der Rückseite des vorliegenden Werkes wurde es im Jahre 1902 gemalt. Es kann zudem mit der Komposition Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen in Verbindung gebracht werden, welche der Künstler 1890-91 malte. Es ist ein bemerkenswertes Gemälde und eines der größten Werke des Malers. Laut dem Evangelium nach Matthäus werden fünf Jungfrauen, die für die Ankunft des Bräutigams vorbereitet sind, belohnt, während fünf, die nicht vorbereitet sind, verstoßen werden. „Sei bereit für das letzte Urteil“: Dieses Gleichnis war im Mittelalter sehr beliebt und seitdem ein beliebtes Motiv der Malerei. Die italienischen Präraffaeliten arbeiteten Ende des 19. Jahrhunderts in Rom und Künstler wie Sartorio wurden vom englischen Präraffaelitismus und besonders von Dante Gabriel Rossetti (1828-1882) und Edward Burne-Jones (1833-1898) beeinflusst. Sartorio stellte den Gedanken der Rückkehr in die Natur dar und bediente sich der Symbolik, um Gemälden wie dem hier vorliegenden einen spirituellen Wert zu verleihen. Die zerbrechliche und geheimnisvolle weibliche Schönheit in diesem Werk ist ein bezauberndes Beispiel für die Hauptmotive des Künstlers in den 1890er Jahren.
(Rom 1860–1932) Ein Frühlingsabend, rückseitig datiert und bezeichnet G. A. Sartorio Roma 1902, signiert G. A. Sartorio, Mischtechnik auf Karton, 54,5 x 45 cm, gerahmt, (GG) Provenienz: Privatsammlung Italien, erworben in den 1980er. Laut Datum auf der Rückseite des vorliegenden Werkes wurde es im Jahre 1902 gemalt. Es kann zudem mit der Komposition Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen in Verbindung gebracht werden, welche der Künstler 1890-91 malte. Es ist ein bemerkenswertes Gemälde und eines der größten Werke des Malers. Laut dem Evangelium nach Matthäus werden fünf Jungfrauen, die für die Ankunft des Bräutigams vorbereitet sind, belohnt, während fünf, die nicht vorbereitet sind, verstoßen werden. „Sei bereit für das letzte Urteil“: Dieses Gleichnis war im Mittelalter sehr beliebt und seitdem ein beliebtes Motiv der Malerei. Die italienischen Präraffaeliten arbeiteten Ende des 19. Jahrhunderts in Rom und Künstler wie Sartorio wurden vom englischen Präraffaelitismus und besonders von Dante Gabriel Rossetti (1828-1882) und Edward Burne-Jones (1833-1898) beeinflusst. Sartorio stellte den Gedanken der Rückkehr in die Natur dar und bediente sich der Symbolik, um Gemälden wie dem hier vorliegenden einen spirituellen Wert zu verleihen. Die zerbrechliche und geheimnisvolle weibliche Schönheit in diesem Werk ist ein bezauberndes Beispiel für die Hauptmotive des Künstlers in den 1890er Jahren.
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