Auktionsarchiv: Los-Nr. 6402

Rösel von Rosenhof, August Johann Die Sektion eines Feuersalamanders

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
Auktionsarchiv: Los-Nr. 6402

Rösel von Rosenhof, August Johann Die Sektion eines Feuersalamanders

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Beschreibung:

Die Sektion eines Feuersalamanders. Aquarell auf Bütten. 34,4 x 21,9 cm. Unten rechts signiert "A: J: Rösel fecit et exc.". Im Anschluss an seine berühmte, im Jahr 1758 erschienene Publikation der Historia naturalis ranarum nostratium (Die natürliche Historie der Frösche hiesigen Landes) plante der Künstler und Naturforscher Rösel von Rosenhof ein Werk über Eidechsen und Salamander, das er aber vor seinem Tod nicht mehr vollenden konnte. Ziel Rösels war es, dem Ursprung der Lebewesen genau auf den Grund zu gehen. Zur Untersuchung derselben entwickelte er daher selbstgebaute Sonnenmikroskope, die ihn in die Lage versetzten, die Tiere zu zergliedern oder selbst mikroskopisch kleine Details der Organe zu zeichnen. Wie Rösel bei der Sektion vorgeht, beschreibt er am Beispiel eines Frosches: "[...] wenn der Frosch, den ich lebendig öffne, mit seinen vier Füssen, vermittelts der vier Zwecke auf einem dazu bereiteten kleinen Bret vest gemachet worden, am ersten von mit entzwey geschnitten unt mit Nadeln an den Seiten befestiget wird". Dieses Vorgehen wird er auch auf den hier dargestellten Feuersalamander angewandt haben. Dieser erscheint auf dieser Darstellung trompe-l'œil-haft mit Stecknadeln auf einer Unterlage fixiert, die Haut sorgfältig zur Darstellung der inneren Organe durchtrennt. Da sich Rösels Interesse vor allem auf die Fortpflanzung der Amphibien richtete, stellt er hier die Eierstöcke nochmals separat vergrößert da. Was die Exaktheit der anatomischen Details sowie die Ästhetik der Präsentation angeht zählen die Aquarelle Rösels zu den besten ihrer Art.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 6402
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Die Sektion eines Feuersalamanders. Aquarell auf Bütten. 34,4 x 21,9 cm. Unten rechts signiert "A: J: Rösel fecit et exc.". Im Anschluss an seine berühmte, im Jahr 1758 erschienene Publikation der Historia naturalis ranarum nostratium (Die natürliche Historie der Frösche hiesigen Landes) plante der Künstler und Naturforscher Rösel von Rosenhof ein Werk über Eidechsen und Salamander, das er aber vor seinem Tod nicht mehr vollenden konnte. Ziel Rösels war es, dem Ursprung der Lebewesen genau auf den Grund zu gehen. Zur Untersuchung derselben entwickelte er daher selbstgebaute Sonnenmikroskope, die ihn in die Lage versetzten, die Tiere zu zergliedern oder selbst mikroskopisch kleine Details der Organe zu zeichnen. Wie Rösel bei der Sektion vorgeht, beschreibt er am Beispiel eines Frosches: "[...] wenn der Frosch, den ich lebendig öffne, mit seinen vier Füssen, vermittelts der vier Zwecke auf einem dazu bereiteten kleinen Bret vest gemachet worden, am ersten von mit entzwey geschnitten unt mit Nadeln an den Seiten befestiget wird". Dieses Vorgehen wird er auch auf den hier dargestellten Feuersalamander angewandt haben. Dieser erscheint auf dieser Darstellung trompe-l'œil-haft mit Stecknadeln auf einer Unterlage fixiert, die Haut sorgfältig zur Darstellung der inneren Organe durchtrennt. Da sich Rösels Interesse vor allem auf die Fortpflanzung der Amphibien richtete, stellt er hier die Eierstöcke nochmals separat vergrößert da. Was die Exaktheit der anatomischen Details sowie die Ästhetik der Präsentation angeht zählen die Aquarelle Rösels zu den besten ihrer Art.

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