An Schadow über das Grabdenkmal Friedrich Wilhelms III. Rauch, Christian Daniel, Berliner Bildhauer, Schüler und Nachfolger Schadows, Königl. Hofbildhauer, Hauptmeister des preuß. Klassizismus (1777-1857). Eigh. Brief m. U. "Ihr ergebener und dankbarer Diener und Freund Rauch". 2 S. 4to. (Berlin) 25.XII.1842. An seinen Lehrer, den (nicht genannten) Bildhauer Johann Gottfried Schadow Bedauert, bei Schadows Besuch nicht im Atelier gewesen zu sein; dadurch sei er daran gehindert worden, diesem "die Gründe der Darstellung unseres hochseel. über alles guten Königs gegen welche der Aesthetiker manches mit mir einzuwenden hat, vor dem Modelle näher zu bezeichnen, wie ich aber aus Ihren Zeilen ersehe, haben Sie dasselbe mit dem Auge und Gefühl des Herzens betrachteten [sic], welches auch uns die Hand bei der Darstellung dieses Werkes leiten durfte, indem das Gewissen und der Wille des Bildhauers manches desselben anders gemacht hätte. Zufrieden werde ich erst dann sein wenn an Ort und Stelle der Marmor dem hohen Zwecke entspricht, womöglich aber ein Raum den Eindruck erhöht, welcher von diesen beiden historischen Gestallten [!] erwartet werden darf. Am 10 März wird dieser Abguß neben den Marmor der hochsel. Königin im Mausoleum aufgestellt sein können, und ich dabei zur klaren Einsicht kommen, wie das Erstere ebenfalls in Marmor zu übertragen sein wird ...". - Das Marmorbildnis des ruhenden Königs für das Mausoleum in Charlottenburg wurde erst 1846 vollendet. - 1 Eck-Abriss; am unteren Rand ein winziger gedruckter Aufkleber aus einem alten Antiquariatskatalog: "das liegende Bildwerk des Königs Fr. W. III. betreffend."
An Schadow über das Grabdenkmal Friedrich Wilhelms III. Rauch, Christian Daniel, Berliner Bildhauer, Schüler und Nachfolger Schadows, Königl. Hofbildhauer, Hauptmeister des preuß. Klassizismus (1777-1857). Eigh. Brief m. U. "Ihr ergebener und dankbarer Diener und Freund Rauch". 2 S. 4to. (Berlin) 25.XII.1842. An seinen Lehrer, den (nicht genannten) Bildhauer Johann Gottfried Schadow Bedauert, bei Schadows Besuch nicht im Atelier gewesen zu sein; dadurch sei er daran gehindert worden, diesem "die Gründe der Darstellung unseres hochseel. über alles guten Königs gegen welche der Aesthetiker manches mit mir einzuwenden hat, vor dem Modelle näher zu bezeichnen, wie ich aber aus Ihren Zeilen ersehe, haben Sie dasselbe mit dem Auge und Gefühl des Herzens betrachteten [sic], welches auch uns die Hand bei der Darstellung dieses Werkes leiten durfte, indem das Gewissen und der Wille des Bildhauers manches desselben anders gemacht hätte. Zufrieden werde ich erst dann sein wenn an Ort und Stelle der Marmor dem hohen Zwecke entspricht, womöglich aber ein Raum den Eindruck erhöht, welcher von diesen beiden historischen Gestallten [!] erwartet werden darf. Am 10 März wird dieser Abguß neben den Marmor der hochsel. Königin im Mausoleum aufgestellt sein können, und ich dabei zur klaren Einsicht kommen, wie das Erstere ebenfalls in Marmor zu übertragen sein wird ...". - Das Marmorbildnis des ruhenden Königs für das Mausoleum in Charlottenburg wurde erst 1846 vollendet. - 1 Eck-Abriss; am unteren Rand ein winziger gedruckter Aufkleber aus einem alten Antiquariatskatalog: "das liegende Bildwerk des Königs Fr. W. III. betreffend."
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