Rameau, Jean Philippe Code de Musique. XX, 237 S. (S. 41-48 doppelt), 1 Bl., 33 S. gestoch. Noten. Mit gestoch. Frontispiz von Fessard nach Poussin und gestoch. Titelvignette. 31 x 22 cm. Grüner HPergtbd d. Z. (Kanten etwas bestoßen). Paris, Imprimerie Royale, 1760. MGG X 1902f. RISM B VI2. 682. Eitner VIII 119. Hirsch I 490. Nicht bei Wolffheim. – Sehr seltene erste Ausgabe. "Erneut wendet sich Rameau in diesem letzten Werk der Musiktheorie der Obertonreihe zu, aus der er jetzt, am Ende seines Lebens und zum ersten Male überhaupt, im Gegensatz zu allen früheren Feststellungen, alle Töne der Dur-Tonleiter direkt ableitet und nicht mehr vor dem berüchtigten 7. anhält, sondern bis zu weit höheren Ziffern hinaufgeht, um endlich die Mollharmonie in 'e' zu erhalten. Rameau ist überzeugt ... daß er alle Geheimnisse der musikalischen Harmonie einzig und allein in der Obertonreihe finden könne. Ebenso leitet er in seinem Alterswerk die dissonanten Akkorde in neuer Weise ab, nämlich aus der Verbindung von Dreiklängen, die durch gemeinsame Tönne eng miteinander verbunden sind, womit er M. Hauptmanns Theorie von der Bildung der Septakkorde vorwegnimmt". (Erwin Jacobi in MGG). – Vorderer Vorsatz fleckig; Titel mit Quetschfalte; stellenweise leicht stockfleckig oder etwas gebräunt; am Schluss unbedeutende Wasserflecken am oberen Rand. Insgesamt ordentliches Exemplar, auf festem Papier gedruckt, unbeschnitten und entsprechend breitrandig; mit dem seltenen Notenanhang.
Rameau, Jean Philippe Code de Musique. XX, 237 S. (S. 41-48 doppelt), 1 Bl., 33 S. gestoch. Noten. Mit gestoch. Frontispiz von Fessard nach Poussin und gestoch. Titelvignette. 31 x 22 cm. Grüner HPergtbd d. Z. (Kanten etwas bestoßen). Paris, Imprimerie Royale, 1760. MGG X 1902f. RISM B VI2. 682. Eitner VIII 119. Hirsch I 490. Nicht bei Wolffheim. – Sehr seltene erste Ausgabe. "Erneut wendet sich Rameau in diesem letzten Werk der Musiktheorie der Obertonreihe zu, aus der er jetzt, am Ende seines Lebens und zum ersten Male überhaupt, im Gegensatz zu allen früheren Feststellungen, alle Töne der Dur-Tonleiter direkt ableitet und nicht mehr vor dem berüchtigten 7. anhält, sondern bis zu weit höheren Ziffern hinaufgeht, um endlich die Mollharmonie in 'e' zu erhalten. Rameau ist überzeugt ... daß er alle Geheimnisse der musikalischen Harmonie einzig und allein in der Obertonreihe finden könne. Ebenso leitet er in seinem Alterswerk die dissonanten Akkorde in neuer Weise ab, nämlich aus der Verbindung von Dreiklängen, die durch gemeinsame Tönne eng miteinander verbunden sind, womit er M. Hauptmanns Theorie von der Bildung der Septakkorde vorwegnimmt". (Erwin Jacobi in MGG). – Vorderer Vorsatz fleckig; Titel mit Quetschfalte; stellenweise leicht stockfleckig oder etwas gebräunt; am Schluss unbedeutende Wasserflecken am oberen Rand. Insgesamt ordentliches Exemplar, auf festem Papier gedruckt, unbeschnitten und entsprechend breitrandig; mit dem seltenen Notenanhang.
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