Farbloses Glas. Balusterschaft und gedrückter Kugelnodus mit je einer eingestochenen Luftblase und schliffverziert, auf Baluster Dreiecksborte. Am Ansatz der geweiteten Kuppa Bordüre mit Beschlagwerkornamenten. Darüber umlaufend in feinem Matt-, Blank- und Tiefschnitt ausgeführter Dekor: unter Baldachin auf Trophäen und Standarten sitzende, von Hermen gerahmte Friedensgöttin (von den Attributen und den Trophäen her kann es sich auch um die Siegesgöttin handeln) mit Lorbeerkranz und Palmzweig. Rückseitig bekrönte Kartusche zwischen Urnengefäßen und eingerollten Akanthusranken. Von Baldachin zur Krone führen Girlanden, auf denen Panthertiere schreiten und nach fliegenden Greifvögeln greifen. Seitlich über gespiegeltem C-Ornament je ein Pfau, Rad schlagend. Unterhalb des Lippenrandes Bordüre mit vier Miniaturdarstellungen von Kämpfen bzw. Jagden. Leicht krank. Scheibenfuß später. H. 24 cm Als Schnittvorlage diente wahrscheinlich ''Neues Groteschgen-Werk inventirt durch P. Decker, Architectum'', Nürnberg, ab 1701. Lit.: Ausstellungskatalog ''Gläserne Welten - Potsdamer Glasmacher schneiden Geschichte'', 2017, Nr. 48, ein formidentischer Pokal mit vergleichbarem Schnitt, wohl um 1708 entstanden. Lit.: Robert Schmidt Brandenburgische Gläser, Tafel 27b.
Potsdam, A. 18. Jh.
Farbloses Glas. Balusterschaft und gedrückter Kugelnodus mit je einer eingestochenen Luftblase und schliffverziert, auf Baluster Dreiecksborte. Am Ansatz der geweiteten Kuppa Bordüre mit Beschlagwerkornamenten. Darüber umlaufend in feinem Matt-, Blank- und Tiefschnitt ausgeführter Dekor: unter Baldachin auf Trophäen und Standarten sitzende, von Hermen gerahmte Friedensgöttin (von den Attributen und den Trophäen her kann es sich auch um die Siegesgöttin handeln) mit Lorbeerkranz und Palmzweig. Rückseitig bekrönte Kartusche zwischen Urnengefäßen und eingerollten Akanthusranken. Von Baldachin zur Krone führen Girlanden, auf denen Panthertiere schreiten und nach fliegenden Greifvögeln greifen. Seitlich über gespiegeltem C-Ornament je ein Pfau, Rad schlagend. Unterhalb des Lippenrandes Bordüre mit vier Miniaturdarstellungen von Kämpfen bzw. Jagden. Leicht krank. Scheibenfuß später. H. 24 cm Als Schnittvorlage diente wahrscheinlich ''Neues Groteschgen-Werk inventirt durch P. Decker, Architectum'', Nürnberg, ab 1701. Lit.: Ausstellungskatalog ''Gläserne Welten - Potsdamer Glasmacher schneiden Geschichte'', 2017, Nr. 48, ein formidentischer Pokal mit vergleichbarem Schnitt, wohl um 1708 entstanden. Lit.: Robert Schmidt Brandenburgische Gläser, Tafel 27b.
Potsdam, A. 18. Jh.
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