Auktionsarchiv: Los-Nr. 2573

Pfinzing, Melchior und Maximilian I., röm.-dt. Kaiser

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 2573

Pfinzing, Melchior und Maximilian I., röm.-dt. Kaiser

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Pfinzing, Melchior. Die Geferlicheiten und geschichten, des löblichen streytbaren unnd hochberiempten Helds und Ritters Teürdancks. 2 nn., XCVIII num., 4 nn. Bl. Mit großem Titelholzschnitt und 117 3/4-seitigen Textholzschnitten von L. Beck, H. Burgkmair, H. Schäufelein, H. Weiditz u. a. 29 x 18,6 cm. Einfaches Pergament um 1580 (mit 2 von 4 Bindebändern, winzige Gelenkfehlstelle, leicht fleckig) mit Blindfileten und hs. RTitel sowie dreiseitigem Grünschnitt. Augsburg, Heinrich Steiner, 1537. VD16 M 1652. STC 690. Goedeke I, 336. Muther 119, 852. Oldenbourg, Schäufelein, L. 121. Burgkmair-Kat. Augsburg 1973, 167-77 (mit 6 Abb.). Vgl. Fairfax Murray 329 (EA. v. 1517). – Dritte Ausgabe des prächtigen und berühmten Holzschnitt-Buches, das auf Veranlassung Kaiser Maximilians I. (1459-1519) von dessen Sekretär Melchior Pfinzing (auch: Pfintzing; 1481-1535) verfasst und erstmals 1517 gedruckt wurde. Die vorliegende Ausgabe enthält einen Holzschnitt weniger als die beiden früheren Ausgaben, dafür wurde das Schlussbild auch als Titelholzschnitt verwendet. Während der erste Druck von 1517 von Kaiser Maximilian fast ganz zu Geschenkzwecken verwendet wurde, war die zweite Ausgabe zum Verkauf bestimmt. Doch erst die dritte mit den großartigen Holzschnitten derselben Stöcke war dann auch für den gemeinen Sammler erschwinglich. Die in charmanten poetischen Versen in deutscher Sprache abgehandelte Geschichte berichtet von der Brautwerbung Maximilians um Maria von Burgund. So stellt der "Theuerdank" eine der wichtigsten Quellen für die Kenntnis der ritterlichen Gebräuche und Sitten sowie von Turnieren und Festlichkeiten im ausgehenden Mittelalter dar. Für die Illustrationen zeichneten die besten Künstler Frankens vor Albrecht Dürer verantwortlich: Hans Schäufelin, Hans Burgkmair Hans Weiditz und Leonhard Beck – Die Holzschnitte sind wie gewöhnlich in dieser Ausgabe vereinzelt etwas blasser oder mit kleinen Ausbrüchen, meist aber frisch, gratig und kontrastreich. Das letzte Blatt mit alt hinterlegten Einrissen, stellenweise leicht fleckig, gebräunt oder mit Fingerfleckchen. Vorsatz mit längerem interessanten Notabene-Eintrag vom Ende des 16. Jahrhunderts: "NB Under disem namen Teürdanks werden verstanden die wunderbarlichen und löblichen Thaten so Kaiser Maximilian der erste, sein lebenlang verricht hat ...". Exlibris.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 2573
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Pfinzing, Melchior. Die Geferlicheiten und geschichten, des löblichen streytbaren unnd hochberiempten Helds und Ritters Teürdancks. 2 nn., XCVIII num., 4 nn. Bl. Mit großem Titelholzschnitt und 117 3/4-seitigen Textholzschnitten von L. Beck, H. Burgkmair, H. Schäufelein, H. Weiditz u. a. 29 x 18,6 cm. Einfaches Pergament um 1580 (mit 2 von 4 Bindebändern, winzige Gelenkfehlstelle, leicht fleckig) mit Blindfileten und hs. RTitel sowie dreiseitigem Grünschnitt. Augsburg, Heinrich Steiner, 1537. VD16 M 1652. STC 690. Goedeke I, 336. Muther 119, 852. Oldenbourg, Schäufelein, L. 121. Burgkmair-Kat. Augsburg 1973, 167-77 (mit 6 Abb.). Vgl. Fairfax Murray 329 (EA. v. 1517). – Dritte Ausgabe des prächtigen und berühmten Holzschnitt-Buches, das auf Veranlassung Kaiser Maximilians I. (1459-1519) von dessen Sekretär Melchior Pfinzing (auch: Pfintzing; 1481-1535) verfasst und erstmals 1517 gedruckt wurde. Die vorliegende Ausgabe enthält einen Holzschnitt weniger als die beiden früheren Ausgaben, dafür wurde das Schlussbild auch als Titelholzschnitt verwendet. Während der erste Druck von 1517 von Kaiser Maximilian fast ganz zu Geschenkzwecken verwendet wurde, war die zweite Ausgabe zum Verkauf bestimmt. Doch erst die dritte mit den großartigen Holzschnitten derselben Stöcke war dann auch für den gemeinen Sammler erschwinglich. Die in charmanten poetischen Versen in deutscher Sprache abgehandelte Geschichte berichtet von der Brautwerbung Maximilians um Maria von Burgund. So stellt der "Theuerdank" eine der wichtigsten Quellen für die Kenntnis der ritterlichen Gebräuche und Sitten sowie von Turnieren und Festlichkeiten im ausgehenden Mittelalter dar. Für die Illustrationen zeichneten die besten Künstler Frankens vor Albrecht Dürer verantwortlich: Hans Schäufelin, Hans Burgkmair Hans Weiditz und Leonhard Beck – Die Holzschnitte sind wie gewöhnlich in dieser Ausgabe vereinzelt etwas blasser oder mit kleinen Ausbrüchen, meist aber frisch, gratig und kontrastreich. Das letzte Blatt mit alt hinterlegten Einrissen, stellenweise leicht fleckig, gebräunt oder mit Fingerfleckchen. Vorsatz mit längerem interessanten Notabene-Eintrag vom Ende des 16. Jahrhunderts: "NB Under disem namen Teürdanks werden verstanden die wunderbarlichen und löblichen Thaten so Kaiser Maximilian der erste, sein lebenlang verricht hat ...". Exlibris.

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