Auktionsarchiv: Los-Nr. 3023

PETER PAUL RUBENS, Umkreis (Siegen

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 3023

PETER PAUL RUBENS, Umkreis (Siegen

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

PETER PAUL RUBENS, Umkreis (Siegen 1577–1640 Antwerpen) Nymphe und Satyr mit Früchtekorb. Öl auf Leinwand. 112 × 93,6 cm. Provenienz: Schweizer Privatbesitz. Literatur: Elizabeth McGrath und Bert Schepers, (Hrsg.): Rubens: Mythological Subjects. Paris to Venus (Corpus Rubenianum Ludwig Burchard, XI.3), London und Turnhout 2025, Nr. 119 (6) oder (7). Dieses imposante Gemälde, welches kürzlich in einer Schweizer Privatsammlung entdeckt wurde, zeigt einen Satyr mit einem üppigen Fruchtkorb in den Händen. Er blickt direkt den Betrachter mit einem Lächeln an, seine linke Schulter ist mit einem seidigen Fell bedeckt. Sein rotes Gesicht erinnert an einen Epikureer, der Freude daran hat, Köstlichkeiten, wie frische Früchte und Wein zu geniessen. Seine Begleiterin, ebenso rundlich und rosig, stützt sich auf seine Schulter und beugt sich nach vorne, um sich eine reife Traube zu nehmen. Das Paar strahlt Vergnüglichkeit und Genüsslichkeit aus und lädt uns ein, die köstlichen Speisen zu konsumieren, die der Satyr uns präsentiert. Dieses Gemälde basiert auf einer sehr bekannten Komposition von Peter Paul Rubens, deren Original wahrscheinlich verschollen, aber durch eine Beschreibung des französischen Malers und Kunsttheoretikers Roger de Piles (1635–1709) überliefert ist. Dieser dokumentierte die Sammlung des zweiten Herzogs von Richelieu, Armand-Jean de Vignerot du Plessis (1629–1715). Im Band XI.3 des Corpus Rubenianum, der sich den mythologischen Themen widmet, sind elf Versionen ähnlicher Grösse wie das Original verzeichnet. Unsere Version ist unter der Nummer 6 dokumentiert. Bei Nummer 7, deren Verbleib bis heute ungeklärt ist, könnte es sich jedoch ebenso um unser Bild handeln, was bedeuten würde, dass das vorliegende Bild 1768 Teil der Sammlung eines gewissen M. Merval in Paris war. Das hier angebotenen Werk wurde im 17. Jahrhundert von einem Künstler aus dem Umfeld von Peter Paul Rubens gemalt und zeichnet sich durch eine besonders bemerkenswerte Qualität aus. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Künstler unseres Gemäldes mit dem Prototypen von Rubens vertraut gewesen war.

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PETER PAUL RUBENS, Umkreis (Siegen 1577–1640 Antwerpen) Nymphe und Satyr mit Früchtekorb. Öl auf Leinwand. 112 × 93,6 cm. Provenienz: Schweizer Privatbesitz. Literatur: Elizabeth McGrath und Bert Schepers, (Hrsg.): Rubens: Mythological Subjects. Paris to Venus (Corpus Rubenianum Ludwig Burchard, XI.3), London und Turnhout 2025, Nr. 119 (6) oder (7). Dieses imposante Gemälde, welches kürzlich in einer Schweizer Privatsammlung entdeckt wurde, zeigt einen Satyr mit einem üppigen Fruchtkorb in den Händen. Er blickt direkt den Betrachter mit einem Lächeln an, seine linke Schulter ist mit einem seidigen Fell bedeckt. Sein rotes Gesicht erinnert an einen Epikureer, der Freude daran hat, Köstlichkeiten, wie frische Früchte und Wein zu geniessen. Seine Begleiterin, ebenso rundlich und rosig, stützt sich auf seine Schulter und beugt sich nach vorne, um sich eine reife Traube zu nehmen. Das Paar strahlt Vergnüglichkeit und Genüsslichkeit aus und lädt uns ein, die köstlichen Speisen zu konsumieren, die der Satyr uns präsentiert. Dieses Gemälde basiert auf einer sehr bekannten Komposition von Peter Paul Rubens, deren Original wahrscheinlich verschollen, aber durch eine Beschreibung des französischen Malers und Kunsttheoretikers Roger de Piles (1635–1709) überliefert ist. Dieser dokumentierte die Sammlung des zweiten Herzogs von Richelieu, Armand-Jean de Vignerot du Plessis (1629–1715). Im Band XI.3 des Corpus Rubenianum, der sich den mythologischen Themen widmet, sind elf Versionen ähnlicher Grösse wie das Original verzeichnet. Unsere Version ist unter der Nummer 6 dokumentiert. Bei Nummer 7, deren Verbleib bis heute ungeklärt ist, könnte es sich jedoch ebenso um unser Bild handeln, was bedeuten würde, dass das vorliegende Bild 1768 Teil der Sammlung eines gewissen M. Merval in Paris war. Das hier angebotenen Werk wurde im 17. Jahrhundert von einem Künstler aus dem Umfeld von Peter Paul Rubens gemalt und zeichnet sich durch eine besonders bemerkenswerte Qualität aus. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Künstler unseres Gemäldes mit dem Prototypen von Rubens vertraut gewesen war.

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