Auktionsarchiv: Los-Nr. 1300

Paradetafeltuch mit drei großen, bayerischen Königswappen aus dem ehemaligen Besitz König Ludwig II von Bayern

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 1300

Paradetafeltuch mit drei großen, bayerischen Königswappen aus dem ehemaligen Besitz König Ludwig II von Bayern

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

390 x 206 cm. Die Wappen jeweils 79 x 70 cm. Kleines, handgesticktes, blaues Monogramm gespiegeltes "L" mit Krone daüber in einer Ecke. Deutschland, nach 1864 und vor 1886.
Feiner, weißer, handgewebter Leinendamast im klassizistischen Stil. Umlaufend eine schmale Zierleiste aus Bögen mit stilisierten Blättern in den Bogenöffnungen, über den Bögen ein feines, mäanderndes Band, in den Ecken Früchte. Danach folgend ein breiter Fries aus sich kreuzenden, früchtegefüllten Füllhörnern, abwechselnd mit streng aufgerichteten Weizengarben, untereinander durch eine umlaufende Blumen- und Früchtegirlande verbunden. In den vier Ecken große, mittels Lorbeerzweigen gebildete und mit großen Königskronen überhöhte Ovalkartuschen, darin Spiegelmonogramme "LL", je mit einer kleinen Königskrone bekrönt. Im ungemusterten Mittelteil drei mittlere bayerische Königswappen mit vierteiligen, bekrönten Wappenschilden, darauf mittig aufliegenden Rautenschilden, gehalten von auf Sockeln stehenden Löwen, unterhalb die Ordenskleinode an Kollanen hängend, auf mit Königskronen bekrönten, hermelinbesetzten Baldachinen. Mit einigen Fehlstellen, rest.bed., sonst in sehr gutem Zustand. Anmerkung: Otto Friedrich Wilhelm Ludwig von Bayern, geb. 1845 auf Schloss Nymphenburg, gest. 1886 im Starnberger See, war Sohn König Maximilian II und der Königin Marie Friederike aus dem Hause Hohenzollern. Im Jahre 1864 bestieg er als Ludwig II den bayerischen Thron. Sein Leben widmete er hauptsächlich der Förderung der Künste, er trat auch als Auftraggeber hervorragender Schlossbauten hervor. Er starb 1886 auf ungeklärte Weise im Starnberger See, nachdem er drei Tage zuvor entmündigt worden war. Der Entwurf dieses Musters geht auf die Regierungszeit Maximilian I. Joseph zurück und wurde während der gesamten Regierungszeit der Wittelsbacher zwischen 1806 und 1918 immer wieder verwandt. Vgl. Ein vergleichbares Exemplar befindet sich in den Sammlungen der Bayerischen Verwaltung der staat-lichen Schlösser, Gärten und Seen. (890661) A Display Tablecloth with Three Large Royal Bavarian Coats of Arms, Formerly the Property of King Ludwig II of Bavaria 390 x 206 cm. Each coat of arms is 79 x 70 cm. With a small, handwoven mirrored blue "L" monogram with a crown in the corner. Germany, after 1864 and before 1886.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 1300
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390 x 206 cm. Die Wappen jeweils 79 x 70 cm. Kleines, handgesticktes, blaues Monogramm gespiegeltes "L" mit Krone daüber in einer Ecke. Deutschland, nach 1864 und vor 1886.
Feiner, weißer, handgewebter Leinendamast im klassizistischen Stil. Umlaufend eine schmale Zierleiste aus Bögen mit stilisierten Blättern in den Bogenöffnungen, über den Bögen ein feines, mäanderndes Band, in den Ecken Früchte. Danach folgend ein breiter Fries aus sich kreuzenden, früchtegefüllten Füllhörnern, abwechselnd mit streng aufgerichteten Weizengarben, untereinander durch eine umlaufende Blumen- und Früchtegirlande verbunden. In den vier Ecken große, mittels Lorbeerzweigen gebildete und mit großen Königskronen überhöhte Ovalkartuschen, darin Spiegelmonogramme "LL", je mit einer kleinen Königskrone bekrönt. Im ungemusterten Mittelteil drei mittlere bayerische Königswappen mit vierteiligen, bekrönten Wappenschilden, darauf mittig aufliegenden Rautenschilden, gehalten von auf Sockeln stehenden Löwen, unterhalb die Ordenskleinode an Kollanen hängend, auf mit Königskronen bekrönten, hermelinbesetzten Baldachinen. Mit einigen Fehlstellen, rest.bed., sonst in sehr gutem Zustand. Anmerkung: Otto Friedrich Wilhelm Ludwig von Bayern, geb. 1845 auf Schloss Nymphenburg, gest. 1886 im Starnberger See, war Sohn König Maximilian II und der Königin Marie Friederike aus dem Hause Hohenzollern. Im Jahre 1864 bestieg er als Ludwig II den bayerischen Thron. Sein Leben widmete er hauptsächlich der Förderung der Künste, er trat auch als Auftraggeber hervorragender Schlossbauten hervor. Er starb 1886 auf ungeklärte Weise im Starnberger See, nachdem er drei Tage zuvor entmündigt worden war. Der Entwurf dieses Musters geht auf die Regierungszeit Maximilian I. Joseph zurück und wurde während der gesamten Regierungszeit der Wittelsbacher zwischen 1806 und 1918 immer wieder verwandt. Vgl. Ein vergleichbares Exemplar befindet sich in den Sammlungen der Bayerischen Verwaltung der staat-lichen Schlösser, Gärten und Seen. (890661) A Display Tablecloth with Three Large Royal Bavarian Coats of Arms, Formerly the Property of King Ludwig II of Bavaria 390 x 206 cm. Each coat of arms is 79 x 70 cm. With a small, handwoven mirrored blue "L" monogram with a crown in the corner. Germany, after 1864 and before 1886.

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