Papierkonvolut in Maschinenschrift und unterschiedlichen Handschriften in Tinte, Buntstift, Bleistift u. a. Meldungen, Befehle, Aktennotizen, Telegramme, lose in Mappe, betitelt "5. Kundgebungen. Arbeiterunruhen vom 4.11.18 ab. (Sammelruf)". Ca. 245 Aktenstücke unterschiedlicher Formate. Schwerpunkt sind Meldungen über politisch motivierte Unruhen in den 13 Kommandobereichen des Berliner Stadtgebietes und die Maßnahmen der Polizei während der Revolutionstage. Darin z.B. Erwähnung des "Fahnenflüchtigen Pieck", Maßnahmen zur Streikabwehr und Niederschlagung von Unruhen, Ereignisse bei der Abreise des russischen Botschaftspersonals, und Frauen/Arbeiterinnen, Matrosen, Reichstagssitzung, Festnahmen und ein ausführlicher Bericht über den Märzaufstand 1919, im Einzelnen: Protokoll über die Kundgebungen bei der Ankunft von Karl Liebknecht auf dem Anhalter Bahnhof (24.10.1918), Meldungen über Demonstrationen am Bismarckdenkmal und auf dem Königsplatz (2. und 3. 11.), Sicherungsmaßnahmen für die wichtigsten öffentlichen Gebäude und das Schloss Bellevue mit Angaben über Mannschaftsstärke, Bewaffnung, Kleidung etc. Die Fahrrad-Einheiten der Polizei werden angewiesen, Zivilkleidung zu tragen (5.11.), Berichte über Demonstrationen, Befehl des militärischen Oberkommandos, alle aus dem Küstengebiet kommenden Matrosen festzunehmen, Sicherung des Polizeipräsidiums, Meldungen über Matrosen, die Aufrührer versammeln, Soldaten ansprechen und zur Solidarität auffordern, Streikdrohungen der AEG-Arbeiter, Meldung eines Kriminal-Oberwachtmeisters, dass für den 9.11. der Sturz der Regierung geplant sei. Umfangreiche Berichte der Polizeireviere über die Ereignisse des 9.11.: Arbeitsniederlegungen in den Betrieben, Entwaffnung von Polizei durch Soldaten- und Zivilistengruppen, Eroberung der Kaserne des Garde-Füsilier-Regiments, Räumung des Polizeipräsidiums, Entwaffnung der Polizeireviere durch die Aufständischen (9. und 10.11.), Berichte über die Vorgänge im März 1919, Fahndungsfoto des am 12.11.1919 festgenommenen Karl Radek. Die Akte zeigt auch die enormen Schwierigkeiten, unter denen die Polizei bis zuletzt ihre Aufgaben zu erfüllen versuchte, und stellt in ihrer minuziösen amtlichen Protokollierung der Ereignisse der November-Revolution ein herausragendes Dokument der deutschen Geschichte dar. Teilweise leicht beschädigt, Altersspuren. Eine detaillierte Aufstellung über Inhalt und Umfang liegt bei. Vollständigkeit nicht geprüft, Vorbesichtigung empfohlen. Zustand: II
Papierkonvolut in Maschinenschrift und unterschiedlichen Handschriften in Tinte, Buntstift, Bleistift u. a. Meldungen, Befehle, Aktennotizen, Telegramme, lose in Mappe, betitelt "5. Kundgebungen. Arbeiterunruhen vom 4.11.18 ab. (Sammelruf)". Ca. 245 Aktenstücke unterschiedlicher Formate. Schwerpunkt sind Meldungen über politisch motivierte Unruhen in den 13 Kommandobereichen des Berliner Stadtgebietes und die Maßnahmen der Polizei während der Revolutionstage. Darin z.B. Erwähnung des "Fahnenflüchtigen Pieck", Maßnahmen zur Streikabwehr und Niederschlagung von Unruhen, Ereignisse bei der Abreise des russischen Botschaftspersonals, und Frauen/Arbeiterinnen, Matrosen, Reichstagssitzung, Festnahmen und ein ausführlicher Bericht über den Märzaufstand 1919, im Einzelnen: Protokoll über die Kundgebungen bei der Ankunft von Karl Liebknecht auf dem Anhalter Bahnhof (24.10.1918), Meldungen über Demonstrationen am Bismarckdenkmal und auf dem Königsplatz (2. und 3. 11.), Sicherungsmaßnahmen für die wichtigsten öffentlichen Gebäude und das Schloss Bellevue mit Angaben über Mannschaftsstärke, Bewaffnung, Kleidung etc. Die Fahrrad-Einheiten der Polizei werden angewiesen, Zivilkleidung zu tragen (5.11.), Berichte über Demonstrationen, Befehl des militärischen Oberkommandos, alle aus dem Küstengebiet kommenden Matrosen festzunehmen, Sicherung des Polizeipräsidiums, Meldungen über Matrosen, die Aufrührer versammeln, Soldaten ansprechen und zur Solidarität auffordern, Streikdrohungen der AEG-Arbeiter, Meldung eines Kriminal-Oberwachtmeisters, dass für den 9.11. der Sturz der Regierung geplant sei. Umfangreiche Berichte der Polizeireviere über die Ereignisse des 9.11.: Arbeitsniederlegungen in den Betrieben, Entwaffnung von Polizei durch Soldaten- und Zivilistengruppen, Eroberung der Kaserne des Garde-Füsilier-Regiments, Räumung des Polizeipräsidiums, Entwaffnung der Polizeireviere durch die Aufständischen (9. und 10.11.), Berichte über die Vorgänge im März 1919, Fahndungsfoto des am 12.11.1919 festgenommenen Karl Radek. Die Akte zeigt auch die enormen Schwierigkeiten, unter denen die Polizei bis zuletzt ihre Aufgaben zu erfüllen versuchte, und stellt in ihrer minuziösen amtlichen Protokollierung der Ereignisse der November-Revolution ein herausragendes Dokument der deutschen Geschichte dar. Teilweise leicht beschädigt, Altersspuren. Eine detaillierte Aufstellung über Inhalt und Umfang liegt bei. Vollständigkeit nicht geprüft, Vorbesichtigung empfohlen. Zustand: II
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