PAPAGEIENKANNE, Glienitz, um 1770. Fayence, farbig staffiert in Grün und Gelb. Der Vogel auf einem Ast sitzend, geformt zu einem Henkel. Sein Kopf als Deckel abnehmbar. Ohne Marke. H 24 cm. Restauriert. Provenienz: Sammlung Schmitz-Eichhoff, Köln. Literatur: Köllmann/Reineking/Schmitz-Eichhoff, Sammlung Europäischer Fayencen des 17. bis 19. Jahrhunderts, Köln 1991, Nr. 170 (als Proskau, um 1750). Ausstellung: Museum für Angewandte Kunst (MAK) Köln, „Fayence aus Europa, Kölner Sammler stellen aus“, 9. Mai bis 11. Juli 1999. Ein identisches, der Manufaktur Glienitz zugewiesenes Stück bei H. F. Esch, Glaube nicht was du siehst...Trompe l’oeil Fayencen des 18. Jahrhunderts, 2009, S.32. Auf Geheiss und Förderung Friedrichs des Grossen, der nach dem ersten schlesischen Krieg in den Besitz des grössten Teils Schlesiens gelangte, wurde die Manufaktur 1752 im oberschlesischen Zborowsky gegründet. 1776 ging sie dann in den Besitz der Schwester des Gründers, der Gräfin Gaschin, über, die das Unternehmen nach Glinitz verlegte. Es gab Verkaufsniederlassungen in grösseren, schlesischen Städten und es bestand eine enge Beziehung zur nahegelegenen Manufaktur Proskau. Eine sehr ähnliche Papageienkanne aus dem Kunstgewerbemuseum in Berlin bei Konrad Strauss in ‚Die Fayencefabriken in Glinitz’, Mitteilungsblatt Nr, 74, Keramikfreunde der Schweiz, Oktober 1967, Tafel I (H.F. Esch, Trompe l’Oeil Fayencen des 18. Jahrhunderts, Düsseldorf 2010, S. 16)
PAPAGEIENKANNE, Glienitz, um 1770. Fayence, farbig staffiert in Grün und Gelb. Der Vogel auf einem Ast sitzend, geformt zu einem Henkel. Sein Kopf als Deckel abnehmbar. Ohne Marke. H 24 cm. Restauriert. Provenienz: Sammlung Schmitz-Eichhoff, Köln. Literatur: Köllmann/Reineking/Schmitz-Eichhoff, Sammlung Europäischer Fayencen des 17. bis 19. Jahrhunderts, Köln 1991, Nr. 170 (als Proskau, um 1750). Ausstellung: Museum für Angewandte Kunst (MAK) Köln, „Fayence aus Europa, Kölner Sammler stellen aus“, 9. Mai bis 11. Juli 1999. Ein identisches, der Manufaktur Glienitz zugewiesenes Stück bei H. F. Esch, Glaube nicht was du siehst...Trompe l’oeil Fayencen des 18. Jahrhunderts, 2009, S.32. Auf Geheiss und Förderung Friedrichs des Grossen, der nach dem ersten schlesischen Krieg in den Besitz des grössten Teils Schlesiens gelangte, wurde die Manufaktur 1752 im oberschlesischen Zborowsky gegründet. 1776 ging sie dann in den Besitz der Schwester des Gründers, der Gräfin Gaschin, über, die das Unternehmen nach Glinitz verlegte. Es gab Verkaufsniederlassungen in grösseren, schlesischen Städten und es bestand eine enge Beziehung zur nahegelegenen Manufaktur Proskau. Eine sehr ähnliche Papageienkanne aus dem Kunstgewerbemuseum in Berlin bei Konrad Strauss in ‚Die Fayencefabriken in Glinitz’, Mitteilungsblatt Nr, 74, Keramikfreunde der Schweiz, Oktober 1967, Tafel I (H.F. Esch, Trompe l’Oeil Fayencen des 18. Jahrhunderts, Düsseldorf 2010, S. 16)
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