auf Leinwand. Signiert "Otto Altenkirch" und datiert u.re. Verso auf dem Keilrahmen nochmals in Öl signiert, betitelt und mit Werknummer des Künstlers versehen. Im originalen, entstehungszeitlichen Rahmen. WVZ Petrasch 1919–19–H. Provenienz: Norddeutscher Privatbesitz, vormals Plauen / Vogtland. Ausgestellt in: Galerie Eduard Schult Berlin, April 1920 Kunsthandlung Oskar Kamprath Chemnitz August 1920. "Immer wieder zog es mich zu den schlichten Landschaften des Hellers mit seinen Sanddünen und Wassertümpeln, seinen Kiefern und Birken, dem alten Hellergut mit seinen hohen, alten Linden und dem romantischen Herrenhaus, der jetzigen Hellerschänke. Seit 1907 bin ich nie müde geworden, mich bei allen Jahreszeiten in diese Motive zu vertiefen. Einige Dutzend Bilder in verschiedenen Fassungen habe ich davon bestimmt schon gemalt. Mein Ziel war immer, eine gute Malerei zu geben, dabei die Stimmung bei gleicher Wertung von Form und Farbe voll auszuschöpfen".(zitiert nach O. Altenkirch in: Karl Großmann: Die Maler der Dresdner Heide. In: O. Koepert, O. Pusch (Hrsg.): Die Dresdner Heide und ihre Umgebung. Dresden, 1932. S. 412.). Das Hellergut und der Dresdner Heller waren Otto Altenkirch maßgebliche Motivinspiration und Rückzugsort zugleich. In einem halbstündigen Fußmarsch konnte er die herbe Heidelandschaft im Norden der Stadt Dresden von seinem Wohnort erreichen, er hatte im Gut ein Lager für seine Malutensilien, im nahegelegenen Gasthof "Zum letzten Heller" konnte er speisen und auch übernachten und so seine ausgewählten Motive zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten und bei jedem Wetter studieren und malerisch festhalten. Selbst sein Umzug nach Siebenlehn im Jahr 1920 hinderte ihn nicht daran, regelmäßig für einige Tage auf den Heller zu kommen, um dort zu malen. Lit.: Maria Petrasch: Otto Altenkirch 1875–1945. Leben und Werk. Dresden, 2005. S. 40ff.
Leichtes alterungsbedingtes Krakelee. Malschicht mit kleiner, fachmännischer Retusche im Bereich der Fassade re. sowie winzige Retusche u.Mi. Rahmen mit minimalen Fehlstellen.
95 x 120 cm, Ra. 111 x 135 cm.
auf Leinwand. Signiert "Otto Altenkirch" und datiert u.re. Verso auf dem Keilrahmen nochmals in Öl signiert, betitelt und mit Werknummer des Künstlers versehen. Im originalen, entstehungszeitlichen Rahmen. WVZ Petrasch 1919–19–H. Provenienz: Norddeutscher Privatbesitz, vormals Plauen / Vogtland. Ausgestellt in: Galerie Eduard Schult Berlin, April 1920 Kunsthandlung Oskar Kamprath Chemnitz August 1920. "Immer wieder zog es mich zu den schlichten Landschaften des Hellers mit seinen Sanddünen und Wassertümpeln, seinen Kiefern und Birken, dem alten Hellergut mit seinen hohen, alten Linden und dem romantischen Herrenhaus, der jetzigen Hellerschänke. Seit 1907 bin ich nie müde geworden, mich bei allen Jahreszeiten in diese Motive zu vertiefen. Einige Dutzend Bilder in verschiedenen Fassungen habe ich davon bestimmt schon gemalt. Mein Ziel war immer, eine gute Malerei zu geben, dabei die Stimmung bei gleicher Wertung von Form und Farbe voll auszuschöpfen".(zitiert nach O. Altenkirch in: Karl Großmann: Die Maler der Dresdner Heide. In: O. Koepert, O. Pusch (Hrsg.): Die Dresdner Heide und ihre Umgebung. Dresden, 1932. S. 412.). Das Hellergut und der Dresdner Heller waren Otto Altenkirch maßgebliche Motivinspiration und Rückzugsort zugleich. In einem halbstündigen Fußmarsch konnte er die herbe Heidelandschaft im Norden der Stadt Dresden von seinem Wohnort erreichen, er hatte im Gut ein Lager für seine Malutensilien, im nahegelegenen Gasthof "Zum letzten Heller" konnte er speisen und auch übernachten und so seine ausgewählten Motive zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten und bei jedem Wetter studieren und malerisch festhalten. Selbst sein Umzug nach Siebenlehn im Jahr 1920 hinderte ihn nicht daran, regelmäßig für einige Tage auf den Heller zu kommen, um dort zu malen. Lit.: Maria Petrasch: Otto Altenkirch 1875–1945. Leben und Werk. Dresden, 2005. S. 40ff.
Leichtes alterungsbedingtes Krakelee. Malschicht mit kleiner, fachmännischer Retusche im Bereich der Fassade re. sowie winzige Retusche u.Mi. Rahmen mit minimalen Fehlstellen.
95 x 120 cm, Ra. 111 x 135 cm.
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