Auktionsarchiv: Los-Nr. 354

Olearius, De fide concubinarium

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
Auktionsarchiv: Los-Nr. 354

Olearius, De fide concubinarium

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Beschreibung:

Auktionsablauf: 26.04.2022 / Los 343-461 / Sitzungsbeginn 17.15 Uhr Olearius, P. De fide concubinaru(m) in sacerdotes. Questio accessoria causa ioci & urbanitatis in quod libero Heidelbergen(si) determinata. (Augsburg, H. Froschauer, 1505). 4to (20,5:14,5 cm). Mit großem Titelholzschnitt nach dem Meister DS. 10 nn. Bll. Flex. Prgt. des 20. Jh. aus einer alten Handschrift. VD 16, O 662 (in der BSB ebenfalls nur Tl. I); Goed. I, 437, 3; Hayn-G. I, 666 ("sämmtliche Drucke sind Seltenheiten!"); vgl. Erman-H. I, 7349 ff. u. Gay-Lem. I, 794. - Einer von mehreren Drucken des Jahres 1505, erstmals 1501 in Basel erschienen, ohne den vom VD 16 zitierten zweiten Teil von Jacob Hartlieb ("De fide meretricum"). Derbe vorreformatorische Kritik an dem sittenlosen Klerus in Form einer sogenannten Quodlibet-Disputation, wobei der lateinische Text fortlaufend mit deutschen Sätzen und Halbsätzen durchsetzt ist, eine humoristisch-ernsthafte Verspottung der Priesterkonkubinen oder vielmehr deren Liebhaber. Der Titelholzschnitt zeigt Geistliche und Landsknechte, die sich um eine Frau streiten, im Hintergrund der Eingang zur Hölle. Er ist ein Nachschnitt des ersten der vom Meister D. S. für die Basler Originalausgabe geschaffenen Schnitte. - Leicht gebräunt, teilw. gering fleckig, letztes Blatt stärker, einige Bll. im Falz verstärkt und in der unteren weißen Ecke angerändert.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 354
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Auktionsablauf: 26.04.2022 / Los 343-461 / Sitzungsbeginn 17.15 Uhr Olearius, P. De fide concubinaru(m) in sacerdotes. Questio accessoria causa ioci & urbanitatis in quod libero Heidelbergen(si) determinata. (Augsburg, H. Froschauer, 1505). 4to (20,5:14,5 cm). Mit großem Titelholzschnitt nach dem Meister DS. 10 nn. Bll. Flex. Prgt. des 20. Jh. aus einer alten Handschrift. VD 16, O 662 (in der BSB ebenfalls nur Tl. I); Goed. I, 437, 3; Hayn-G. I, 666 ("sämmtliche Drucke sind Seltenheiten!"); vgl. Erman-H. I, 7349 ff. u. Gay-Lem. I, 794. - Einer von mehreren Drucken des Jahres 1505, erstmals 1501 in Basel erschienen, ohne den vom VD 16 zitierten zweiten Teil von Jacob Hartlieb ("De fide meretricum"). Derbe vorreformatorische Kritik an dem sittenlosen Klerus in Form einer sogenannten Quodlibet-Disputation, wobei der lateinische Text fortlaufend mit deutschen Sätzen und Halbsätzen durchsetzt ist, eine humoristisch-ernsthafte Verspottung der Priesterkonkubinen oder vielmehr deren Liebhaber. Der Titelholzschnitt zeigt Geistliche und Landsknechte, die sich um eine Frau streiten, im Hintergrund der Eingang zur Hölle. Er ist ein Nachschnitt des ersten der vom Meister D. S. für die Basler Originalausgabe geschaffenen Schnitte. - Leicht gebräunt, teilw. gering fleckig, letztes Blatt stärker, einige Bll. im Falz verstärkt und in der unteren weißen Ecke angerändert.

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