Ohne Titel (surrealistische Szene) Öl auf Leinwand. Um 1935. 61 x 78 cm. Durchblick statt Blickschutz bietet die zerfallene Umkleidekabine. Der Strand ist sonnig, das Meer blau, die nackte Baderin aber steigt in die kaputte Badewanne, aus der dennoch das Wasser nicht herausfließt. Die Anschlüsse führen ins Leere. "Mindscapes" sind es, was Halkett malt: Szenerien des Inneren. Der Künstler verzichtet explizit darauf, seinen Gemälden Titel zu geben: „Das jeweilige Bild soll für sich selbst sprechen und unverstellt an den betrachtenden Einzelnen wenden, der durch das Kunstwerk eine Begegnung mit einem Du erfahren kann; ganz im Sinne Martin Bubers folgt er dem Dialogischen Prinzip.“ (Ursula C. Klimmer, in: René Halkett, 1900-1983, Ausst.-Kat. Galerie Bassenge, Berlin 2015, S. 5). Reisen nach Ibiza und Aufenthalte in Großbritannien lagen hinter Halkett, als er die surrealistische Landschaftsszenerie malte, die Notwendigkeit der Emigration deutete sich bereits an: eine Zeit des Um- und Aufbruchs für den Künstler. Ausstellung: René Halkett, Galerie Bassenge / Archiv Klaus Spermann, Berlin 2015, (Kat.-Nr. 17, Abb. S. 26)
Ohne Titel (surrealistische Szene) Öl auf Leinwand. Um 1935. 61 x 78 cm. Durchblick statt Blickschutz bietet die zerfallene Umkleidekabine. Der Strand ist sonnig, das Meer blau, die nackte Baderin aber steigt in die kaputte Badewanne, aus der dennoch das Wasser nicht herausfließt. Die Anschlüsse führen ins Leere. "Mindscapes" sind es, was Halkett malt: Szenerien des Inneren. Der Künstler verzichtet explizit darauf, seinen Gemälden Titel zu geben: „Das jeweilige Bild soll für sich selbst sprechen und unverstellt an den betrachtenden Einzelnen wenden, der durch das Kunstwerk eine Begegnung mit einem Du erfahren kann; ganz im Sinne Martin Bubers folgt er dem Dialogischen Prinzip.“ (Ursula C. Klimmer, in: René Halkett, 1900-1983, Ausst.-Kat. Galerie Bassenge, Berlin 2015, S. 5). Reisen nach Ibiza und Aufenthalte in Großbritannien lagen hinter Halkett, als er die surrealistische Landschaftsszenerie malte, die Notwendigkeit der Emigration deutete sich bereits an: eine Zeit des Um- und Aufbruchs für den Künstler. Ausstellung: René Halkett, Galerie Bassenge / Archiv Klaus Spermann, Berlin 2015, (Kat.-Nr. 17, Abb. S. 26)
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