Bhutan, 19. Jh.
81 x 54 (156 x 90) cm
Vajrakilaya ist eine bedeutende Meditationsgottheit, sowohl für die Angehörigen der rNyingma pa als auch bei den Lamas der Brug pa Schule in Bhutan. In den traditionellen Überlieferungen kommt Vajrakilaya ein spezieller Platz zu, als besondere Gottheit von Guru Padmasambhava hervorgehoben, dem Begründer der rNyingma-Schule im 8. Jhdt., und dem als zweiten Buddha verehrten, der mithalf, den Buddhadharma im Schneeland zu begründen. Weiters ist auch die Weisheitspartnerin und Schülerin von Guru Padmasambhava Yeshe Tsogyal dafür berühmt die Erleuchtung durch die Praxis von Vajrakilaya erlangt zu haben. Vajrakilaya ist eine äußerst wichtige Gottheit die für die Beseitigung von Hindernissen und Hemmnissen auf dem Pfad des Vajrayana angerufen wird. Er verkörpert die zornvolle Emanation des Tathagata Vajrasattva der als die Gottheit angesehen wird die die verdichtete Essenz aller Gottheiten darstellt, die alle als eine Verkörperung zu verstehen sind, einschließlich der Emanationen von Körper, Rede und Geist. Die innere Natur von Vajrakilaya ist Frieden, und sein zornvolles äußeres Auftreten sollte dabei nicht missverstanden werden, denn der Ausdruck des Zorns richtet sich gegen alle geistigen Störungen und Hindernisse. Vajrakilaya ist eine Weisheitsgottheit, die die wahre Natur unseres Geistes verkörpert und offenbart. Vajrakilaya ist die Gottheit des magischen Dolches, von dem es verschiedene Erscheinungsformen gibt. Dieses Thangka zeigt die Gottheit als Heruka mit drei Köpfen, sechs Armen und vier Beinen, sowie den Flügeln des Garuda. Dieses Attribut ist besonders von Bedeutung, denn der mythische Vogel Garuda gilt als Feind und Vernichter der Schlangen (nagas) die Störungen und allerlei Krankheiten verursachen. Der schwarz-blaue Heruka hat zusätzlich ein weißes Gesicht auf seiner rechten, und ein rotes Gesicht auf der linken Seite. Über den zornvollen Häuptern, mit je drei Augen und der Totenschädelkrone, windet sich eine Schlange um seinen Haarschopf, wie auch um alle Gelenke seiner Gliedmaßen. Über dem Rücken liegt eine ausgebreitete Elefantenhaut, die seine Größe und Mächtigkeit demonstriert, sowie die abgezogene Haut eines Menschen. Als Lendenschurz trägt er die Haut eines Tigers als Zeichen seiner Würde. Eine Girlande, auf menschlichen Gedärmen aufgereihten von frisch abgeschlagenen Menschenhäuptern, hängt von seinem Hals herab. Als Attribute trägt Vajrakilaya einen zornvollen goldenen, fünffachen Vajra, mit geöffneten Spangen, und einen friedvollen fünffachen Vajra, dessen Spangen an der Mittelachse anliegen. In der linken oberen Hand hält die Gottheit eine Flamme, und den Dreizackstab mit getrocknetem Totenschädel, und roter Quaste in der mittleren linken Hand. Im unteren Händepaar führt die Gottheit den magischen Eisendolch mit dessen dreischneidiger Klinge die drei Geistesgifte - Geiz, Hass und Stolz - vernichtet werden. Der Phurba greift die falsche Auffassung des Greifens nach wahrer inhärenter Natur der objekthaften Erscheinungen an, sodass die Erkenntnis entsteht, dass die objekthaften Phänomene nicht wahr sind und ihre Natur leer ist. Zugleich umfasst Vajrakilaya die blaufarbene Dakini, die eine Kapala in ihrer linken Hand hält, und das Sichelmesser hinter dem Rücken der Gottheit in ihrer rechten Hand, als ihre tantrischen Symbole. Die Weisheiten der Fünf Tathagatas spiegeln sich in diesem Meditationsbild wieder, durch die fünf Emanationen die in der zentralen Darstellung Vajrakilayas und den vier Emanationen, entsprechend der vier Himmelsrichtungen, angeordnet sind. Sie erscheinen in den fünf Farben der Tathagatas - Aksobhya, Ratnasambhava, Amitabha, Amoghasiddhi und Vairocana. Alle vier begleitenden Emanationen tragen Garudaflügel, unterschiedliche Attribute und stehen über Hindergeistern menschlichen Aussehens. Im himmlischen Bereich erscheint mittig ein Lama (Padmasambhava?) mit roter Spitzhaube und einem eisernen Phurba im Gürtel steckend. Neben ihm ist ein Stupa abgebildet. Rechts daneben thront auf einem Mondlo
Aus einer alten Privatsammlung Rheinland, zwischen 1960er Jahren und 2007 zusammengetragen Wenige Abriebe der Malerei
Bhutan, 19. Jh.
81 x 54 (156 x 90) cm
Vajrakilaya ist eine bedeutende Meditationsgottheit, sowohl für die Angehörigen der rNyingma pa als auch bei den Lamas der Brug pa Schule in Bhutan. In den traditionellen Überlieferungen kommt Vajrakilaya ein spezieller Platz zu, als besondere Gottheit von Guru Padmasambhava hervorgehoben, dem Begründer der rNyingma-Schule im 8. Jhdt., und dem als zweiten Buddha verehrten, der mithalf, den Buddhadharma im Schneeland zu begründen. Weiters ist auch die Weisheitspartnerin und Schülerin von Guru Padmasambhava Yeshe Tsogyal dafür berühmt die Erleuchtung durch die Praxis von Vajrakilaya erlangt zu haben. Vajrakilaya ist eine äußerst wichtige Gottheit die für die Beseitigung von Hindernissen und Hemmnissen auf dem Pfad des Vajrayana angerufen wird. Er verkörpert die zornvolle Emanation des Tathagata Vajrasattva der als die Gottheit angesehen wird die die verdichtete Essenz aller Gottheiten darstellt, die alle als eine Verkörperung zu verstehen sind, einschließlich der Emanationen von Körper, Rede und Geist. Die innere Natur von Vajrakilaya ist Frieden, und sein zornvolles äußeres Auftreten sollte dabei nicht missverstanden werden, denn der Ausdruck des Zorns richtet sich gegen alle geistigen Störungen und Hindernisse. Vajrakilaya ist eine Weisheitsgottheit, die die wahre Natur unseres Geistes verkörpert und offenbart. Vajrakilaya ist die Gottheit des magischen Dolches, von dem es verschiedene Erscheinungsformen gibt. Dieses Thangka zeigt die Gottheit als Heruka mit drei Köpfen, sechs Armen und vier Beinen, sowie den Flügeln des Garuda. Dieses Attribut ist besonders von Bedeutung, denn der mythische Vogel Garuda gilt als Feind und Vernichter der Schlangen (nagas) die Störungen und allerlei Krankheiten verursachen. Der schwarz-blaue Heruka hat zusätzlich ein weißes Gesicht auf seiner rechten, und ein rotes Gesicht auf der linken Seite. Über den zornvollen Häuptern, mit je drei Augen und der Totenschädelkrone, windet sich eine Schlange um seinen Haarschopf, wie auch um alle Gelenke seiner Gliedmaßen. Über dem Rücken liegt eine ausgebreitete Elefantenhaut, die seine Größe und Mächtigkeit demonstriert, sowie die abgezogene Haut eines Menschen. Als Lendenschurz trägt er die Haut eines Tigers als Zeichen seiner Würde. Eine Girlande, auf menschlichen Gedärmen aufgereihten von frisch abgeschlagenen Menschenhäuptern, hängt von seinem Hals herab. Als Attribute trägt Vajrakilaya einen zornvollen goldenen, fünffachen Vajra, mit geöffneten Spangen, und einen friedvollen fünffachen Vajra, dessen Spangen an der Mittelachse anliegen. In der linken oberen Hand hält die Gottheit eine Flamme, und den Dreizackstab mit getrocknetem Totenschädel, und roter Quaste in der mittleren linken Hand. Im unteren Händepaar führt die Gottheit den magischen Eisendolch mit dessen dreischneidiger Klinge die drei Geistesgifte - Geiz, Hass und Stolz - vernichtet werden. Der Phurba greift die falsche Auffassung des Greifens nach wahrer inhärenter Natur der objekthaften Erscheinungen an, sodass die Erkenntnis entsteht, dass die objekthaften Phänomene nicht wahr sind und ihre Natur leer ist. Zugleich umfasst Vajrakilaya die blaufarbene Dakini, die eine Kapala in ihrer linken Hand hält, und das Sichelmesser hinter dem Rücken der Gottheit in ihrer rechten Hand, als ihre tantrischen Symbole. Die Weisheiten der Fünf Tathagatas spiegeln sich in diesem Meditationsbild wieder, durch die fünf Emanationen die in der zentralen Darstellung Vajrakilayas und den vier Emanationen, entsprechend der vier Himmelsrichtungen, angeordnet sind. Sie erscheinen in den fünf Farben der Tathagatas - Aksobhya, Ratnasambhava, Amitabha, Amoghasiddhi und Vairocana. Alle vier begleitenden Emanationen tragen Garudaflügel, unterschiedliche Attribute und stehen über Hindergeistern menschlichen Aussehens. Im himmlischen Bereich erscheint mittig ein Lama (Padmasambhava?) mit roter Spitzhaube und einem eisernen Phurba im Gürtel steckend. Neben ihm ist ein Stupa abgebildet. Rechts daneben thront auf einem Mondlo
Aus einer alten Privatsammlung Rheinland, zwischen 1960er Jahren und 2007 zusammengetragen Wenige Abriebe der Malerei
Testen Sie LotSearch und seine Premium-Features 7 Tage - ohne Kosten!
Lassen Sie sich automatisch über neue Objekte in kommenden Auktionen benachrichtigen.
Suchauftrag anlegen