Details: bleistiftsigniert, nummeriert und datiert "Baselitz (19)90", Auflage: 25/25, sehr guter Erhaltungszustand - hinter Glas mit Passepartout gerahmt, Stockmaße: 26,5cm x 14,5cm, Gesamtmaße: 41cm x 31cm Informationen zum Künstler: • Georg Baselitz • geboren am 23.1.1938 in Deutschbaselitz (Sachsen) - ansässig auf Schloß Derneburg bei Hildesheim und • Deutscher Maler, Graphiker, Zeichner und Bildhauer. Eigentlich: Hans Georg Kern, ab 1958 Pseudonym Baselitz. 1956 Studium an der Hochschule in Berlin-Weißensee bei Walter Womacka und Herbert Behrens-Hangeler, 1957 an der Hochschule Berlin-Charlottenburg bei Hann Trier 1961/62 dessen Meisterschüler. Ab 1958 Beginn der Freundschaft mit A.R. Penck. 1961-62 zusammen mit Eugen Schönebeck Publizist der "Pandämonischen Manifeste I" und "II". 1963 Beschlagnahme der Gemälde "Die große Nacht im Eimer" und "Der nackte Mann" und Prozeß wegen Pornographie (1965 Einstellung des Verfahrens, Bildrückgabe). 1963 Manifest "Lieber Herr W.", 1966 Manifest "Die großen Freunde". Ab 1977 Lehrtätigkeit an der Staatlichen Akademie in Karlsruhe und Rückzug aus der documenta Kassel aus Protest gegen Teilnahme "offizieller" DDR-Künstler. 1979 Manifest "Vier Wände und Oberlicht". 1983 als Professor Wechsel zur Hochschule Berlin-Charlottenburg. 1987 Manifest "Das Rüstzeug der Maler", seitdem auch Atelier in Imperia an der Riviera. 1989 Auszeichnung als "Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres" durch den französischen Kulturminister. Seine künstlerische Entwicklung, tief geprägt durch die Kindheit in Sachsen, ist Ausdruck eines kompromißlosen antikonformistischen Individualismus im besonderen Spannungsfeld deutsch-deutscher Nachkriegs-Gesellschaft. Ende der 50er Jahre Verbindung von figürlicher Assoziation und informeller Malweise nach dem Vorbild von Jackson Pollock 1963/64 wandelt sich die wuchernde Körperlichkeit zu zeichenhafter figürlicher Symbolik mit Landschaftsrelikten der sächsischen Heimat. Der um 1979/80 erfolgte Wandel zu körperhafter Verfestigung geht konform mit seiner Hinwendung zur Holz-Skulptur. Seine an afrikanischen Skulpturen erinnernde, oft übergroße Figuren mit rohen Bearbeitungsspuren von Säge und Beil, haben in bestimmten Abständen auch für die Malerei eine anregende Rolle gespielt. Sein umfangreiches uvre an Zeichnungen und Graphik folgt prinzipiell in Motivik und Stilistik dem Hauptmedium Malerei. Sein lange umstrittenes, entgegen den Zeitströmungen vom Informel bis zur Concept-Art entstandenes Werk, erlangte erst in den 80er Jahren allgemeine Anerkennung. Literatur: Reclam, Seite 62.
Details: bleistiftsigniert, nummeriert und datiert "Baselitz (19)90", Auflage: 25/25, sehr guter Erhaltungszustand - hinter Glas mit Passepartout gerahmt, Stockmaße: 26,5cm x 14,5cm, Gesamtmaße: 41cm x 31cm Informationen zum Künstler: • Georg Baselitz • geboren am 23.1.1938 in Deutschbaselitz (Sachsen) - ansässig auf Schloß Derneburg bei Hildesheim und • Deutscher Maler, Graphiker, Zeichner und Bildhauer. Eigentlich: Hans Georg Kern, ab 1958 Pseudonym Baselitz. 1956 Studium an der Hochschule in Berlin-Weißensee bei Walter Womacka und Herbert Behrens-Hangeler, 1957 an der Hochschule Berlin-Charlottenburg bei Hann Trier 1961/62 dessen Meisterschüler. Ab 1958 Beginn der Freundschaft mit A.R. Penck. 1961-62 zusammen mit Eugen Schönebeck Publizist der "Pandämonischen Manifeste I" und "II". 1963 Beschlagnahme der Gemälde "Die große Nacht im Eimer" und "Der nackte Mann" und Prozeß wegen Pornographie (1965 Einstellung des Verfahrens, Bildrückgabe). 1963 Manifest "Lieber Herr W.", 1966 Manifest "Die großen Freunde". Ab 1977 Lehrtätigkeit an der Staatlichen Akademie in Karlsruhe und Rückzug aus der documenta Kassel aus Protest gegen Teilnahme "offizieller" DDR-Künstler. 1979 Manifest "Vier Wände und Oberlicht". 1983 als Professor Wechsel zur Hochschule Berlin-Charlottenburg. 1987 Manifest "Das Rüstzeug der Maler", seitdem auch Atelier in Imperia an der Riviera. 1989 Auszeichnung als "Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres" durch den französischen Kulturminister. Seine künstlerische Entwicklung, tief geprägt durch die Kindheit in Sachsen, ist Ausdruck eines kompromißlosen antikonformistischen Individualismus im besonderen Spannungsfeld deutsch-deutscher Nachkriegs-Gesellschaft. Ende der 50er Jahre Verbindung von figürlicher Assoziation und informeller Malweise nach dem Vorbild von Jackson Pollock 1963/64 wandelt sich die wuchernde Körperlichkeit zu zeichenhafter figürlicher Symbolik mit Landschaftsrelikten der sächsischen Heimat. Der um 1979/80 erfolgte Wandel zu körperhafter Verfestigung geht konform mit seiner Hinwendung zur Holz-Skulptur. Seine an afrikanischen Skulpturen erinnernde, oft übergroße Figuren mit rohen Bearbeitungsspuren von Säge und Beil, haben in bestimmten Abständen auch für die Malerei eine anregende Rolle gespielt. Sein umfangreiches uvre an Zeichnungen und Graphik folgt prinzipiell in Motivik und Stilistik dem Hauptmedium Malerei. Sein lange umstrittenes, entgegen den Zeitströmungen vom Informel bis zur Concept-Art entstandenes Werk, erlangte erst in den 80er Jahren allgemeine Anerkennung. Literatur: Reclam, Seite 62.
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