Details: unten rechts bleistiftsigniert "Hans Meid", Auflage 100 Expl., guter Erhaltungszustand - ungerahmt, Blattmaße: 34,5cm x 25cm Informationen zum Künstler: • Hans Meid • geboren am 3.6.1883 in Pforzheim - gestorben am 6.1.1957 in Ludwigsburg • Deutscher Maler, Graphiker und Illustrator. Er zählt zu den bedeutendsten Grafikern und Buchgestaltern der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts. Mit seinen Illustrationen z.B. zu Schillers Wallenstein, Cervantes' Don Quixote, den Radierungen zu Mozarts Oper Don Giovanni und zahlreichen Buchgestaltungen hat er Maßstäbe gesetzt. Nach dem Realschulabschluß besuchte er ab 1899 die Kunstgewerbeschule in Karlsruhe, 1900 wechselte er auf die dortige Kunstakademie, wo er Schüler des Impressionisten Wilhelm Trübner und des Realisten Walter Conz wurde. 1907 verpflichtete die Meißener Porzellanmanufaktur ihn als Entwerfer; 1908 gab er diese Tätigkeit wieder auf und ließ sich in Berlin als freischaffender Künstler nieder. Nach ersten künstlerischen Erfolgen verpflichtete ihn die Meißener Porzellanmanufaktur 1907 als Entwerfer; 1908 gab er diese Tätigkeit wieder auf und ließ sich in Berlin als freier Künstler nieder und etablierte sich rasch. Der Villa-Romana-Preis (1910), die Mitgliedschaft in der Berliner Secession (1911) und die ordentliche Mitgliedschaft in der Preußischen Akademie der Künste (1927), wo er seit 1934 auch ein Meisteratelier für Graphik leitete, waren Stationen auf seinem Weg zum (auch wirtschaftlich) äußerst erfolgreichen Künstler. 1943 wurde Meids Villa in Berlin-Steglitz von Brandbomben zerstört; bis 1945 lebte er zunächst in der Steiermark und dann in Thüringen. Nach Kriegsende ließ er sich im fränkischen Gereuth nieder, folgte dann aber einem Ruf an die Stuttgarter Kunstakademie, an der er bis 1952 unterrichtete. Theodor Heuss damals württemberg-badischer Kultusminister hatte dafür gesorgt, daß Meid im Ludwigsburger Schloß eine Wohnung erhielt. Die Stadt Pforzheim hat eine Hans-Meid-Straße ihm zu Ehren benannt. Literatur: Thieme Becker, Band XXIV (Mandere-Möhl), Seite 339f.
Details: unten rechts bleistiftsigniert "Hans Meid", Auflage 100 Expl., guter Erhaltungszustand - ungerahmt, Blattmaße: 34,5cm x 25cm Informationen zum Künstler: • Hans Meid • geboren am 3.6.1883 in Pforzheim - gestorben am 6.1.1957 in Ludwigsburg • Deutscher Maler, Graphiker und Illustrator. Er zählt zu den bedeutendsten Grafikern und Buchgestaltern der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts. Mit seinen Illustrationen z.B. zu Schillers Wallenstein, Cervantes' Don Quixote, den Radierungen zu Mozarts Oper Don Giovanni und zahlreichen Buchgestaltungen hat er Maßstäbe gesetzt. Nach dem Realschulabschluß besuchte er ab 1899 die Kunstgewerbeschule in Karlsruhe, 1900 wechselte er auf die dortige Kunstakademie, wo er Schüler des Impressionisten Wilhelm Trübner und des Realisten Walter Conz wurde. 1907 verpflichtete die Meißener Porzellanmanufaktur ihn als Entwerfer; 1908 gab er diese Tätigkeit wieder auf und ließ sich in Berlin als freischaffender Künstler nieder. Nach ersten künstlerischen Erfolgen verpflichtete ihn die Meißener Porzellanmanufaktur 1907 als Entwerfer; 1908 gab er diese Tätigkeit wieder auf und ließ sich in Berlin als freier Künstler nieder und etablierte sich rasch. Der Villa-Romana-Preis (1910), die Mitgliedschaft in der Berliner Secession (1911) und die ordentliche Mitgliedschaft in der Preußischen Akademie der Künste (1927), wo er seit 1934 auch ein Meisteratelier für Graphik leitete, waren Stationen auf seinem Weg zum (auch wirtschaftlich) äußerst erfolgreichen Künstler. 1943 wurde Meids Villa in Berlin-Steglitz von Brandbomben zerstört; bis 1945 lebte er zunächst in der Steiermark und dann in Thüringen. Nach Kriegsende ließ er sich im fränkischen Gereuth nieder, folgte dann aber einem Ruf an die Stuttgarter Kunstakademie, an der er bis 1952 unterrichtete. Theodor Heuss damals württemberg-badischer Kultusminister hatte dafür gesorgt, daß Meid im Ludwigsburger Schloß eine Wohnung erhielt. Die Stadt Pforzheim hat eine Hans-Meid-Straße ihm zu Ehren benannt. Literatur: Thieme Becker, Band XXIV (Mandere-Möhl), Seite 339f.
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