Details: unten rechts bleistiftsigniert "W. Joop", nummeriert: 8/195, sehr guter Erhaltungszustand - ungerahmt, Plattenrandmaße: 53cm x 33cm, Blattmaße: 70cm x 50cm Informationen zum Künstler: • Wolfgang Joop • geboren am 18.11.1944 in Potsdam - ansässig ebenda • Deutscher Modedesigner, Schauspieler und Autor. Gründer der Mode- und Kosmetikfirma "JOOP" und gilt zusammen mit Karl Lagerfeld und Jil Sander als erfolgreichster Deutscher in dieser Branche. Nach seinem Abitur studierte er Werbepsychologie, Kunst und Kunsterziehung an verschiedenen Orten in Deutschland. Gemeinsam mit seiner späteren Frau Karin nahm er 1970 an einem Modewettbewerb der Zeitschrift "Constanze" teil, bei dem beide als dreifache Gewinner hervorgingen. Bis 1971 arbeitete er als Moderedakteur. Im Anschluss daran war er bis 1980 als freier Designer für verschiedene Modefirmen in Italien, Frankreich und Deutschland tätig. Den internationalen Durchbruch erzielte er 1978, als er seine erste eigene Pelzkollektion vorstellte, die u.a. von der New York Times mit dem Ehrentitel "Preußischer Designer" gewürdigt wurde. 1982 präsentiert er seine eigene Prêt-à-porter-Damenkollektion und 1985 die erste Herrenkollektion. Zudem betätigte er sich als Gastdozent im Fachbereich Design an der Berliner Hochschule der Künste, die ihn 1987 zum Honorarprofessor ernannte. 1987 gründete er die JOOP! GmbH, an der er bis 2001 Anteile hielt. Heute ist er Inhaber von "Wunderkind" (Gründung 2003), engagiert sich sozial und ist als Autor für hochwertige überregionale Zeitungen und Magazine tätig. Er bezeichnet sich selbst als vielseitig interessiert und beschäftigt sich neben Mode und Design mit vielen weiteren Dingen, z.B. der Illustration. Über 100 seiner Werke sind im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ausgestellt. Weiterhin sammelt er Kunst, insbesondere zeitgenössische Bilder und Skulpturen, außerdem alte Möbel. Für ihn "sind Kunst und Mode dann am eindrucksvollsten, wenn die Objekte eine Aura der Absichtslosigkeit haben. Oder die Absicht, sich ganz selbst zu genügen." Der französische Begriff dafür ist "l'art pour l'art". "Meine Skizze sollte aussehen, als sei sie ohne Mühe entstanden. Sie erklärte mein Zeitgefühl, meinen Begriff von Schönheit mit möglichst reduzierten, aber selbstsicher wirkenden Mitteln". Literatur: Inga Griese und Edwin Lemberg: "Wunderkind", Verlag Rolf Heyne, München 2009.
Details: unten rechts bleistiftsigniert "W. Joop", nummeriert: 8/195, sehr guter Erhaltungszustand - ungerahmt, Plattenrandmaße: 53cm x 33cm, Blattmaße: 70cm x 50cm Informationen zum Künstler: • Wolfgang Joop • geboren am 18.11.1944 in Potsdam - ansässig ebenda • Deutscher Modedesigner, Schauspieler und Autor. Gründer der Mode- und Kosmetikfirma "JOOP" und gilt zusammen mit Karl Lagerfeld und Jil Sander als erfolgreichster Deutscher in dieser Branche. Nach seinem Abitur studierte er Werbepsychologie, Kunst und Kunsterziehung an verschiedenen Orten in Deutschland. Gemeinsam mit seiner späteren Frau Karin nahm er 1970 an einem Modewettbewerb der Zeitschrift "Constanze" teil, bei dem beide als dreifache Gewinner hervorgingen. Bis 1971 arbeitete er als Moderedakteur. Im Anschluss daran war er bis 1980 als freier Designer für verschiedene Modefirmen in Italien, Frankreich und Deutschland tätig. Den internationalen Durchbruch erzielte er 1978, als er seine erste eigene Pelzkollektion vorstellte, die u.a. von der New York Times mit dem Ehrentitel "Preußischer Designer" gewürdigt wurde. 1982 präsentiert er seine eigene Prêt-à-porter-Damenkollektion und 1985 die erste Herrenkollektion. Zudem betätigte er sich als Gastdozent im Fachbereich Design an der Berliner Hochschule der Künste, die ihn 1987 zum Honorarprofessor ernannte. 1987 gründete er die JOOP! GmbH, an der er bis 2001 Anteile hielt. Heute ist er Inhaber von "Wunderkind" (Gründung 2003), engagiert sich sozial und ist als Autor für hochwertige überregionale Zeitungen und Magazine tätig. Er bezeichnet sich selbst als vielseitig interessiert und beschäftigt sich neben Mode und Design mit vielen weiteren Dingen, z.B. der Illustration. Über 100 seiner Werke sind im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ausgestellt. Weiterhin sammelt er Kunst, insbesondere zeitgenössische Bilder und Skulpturen, außerdem alte Möbel. Für ihn "sind Kunst und Mode dann am eindrucksvollsten, wenn die Objekte eine Aura der Absichtslosigkeit haben. Oder die Absicht, sich ganz selbst zu genügen." Der französische Begriff dafür ist "l'art pour l'art". "Meine Skizze sollte aussehen, als sei sie ohne Mühe entstanden. Sie erklärte mein Zeitgefühl, meinen Begriff von Schönheit mit möglichst reduzierten, aber selbstsicher wirkenden Mitteln". Literatur: Inga Griese und Edwin Lemberg: "Wunderkind", Verlag Rolf Heyne, München 2009.
Testen Sie LotSearch und seine Premium-Features 7 Tage - ohne Kosten!
Lassen Sie sich automatisch über neue Objekte in kommenden Auktionen benachrichtigen.
Suchauftrag anlegen