Auktionsarchiv: Los-Nr. 650

Objektnummer: 132341 - Karl Wiedmann (1905-1992) - Vase der Glasmanufaktur WMF-IKORA um 1930 Glas » Vasen

Limitpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 650

Objektnummer: 132341 - Karl Wiedmann (1905-1992) - Vase der Glasmanufaktur WMF-IKORA um 1930 Glas » Vasen

Limitpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

Details: verlaufend uranisierend blau und grün unterfangenes Glas mit netzartigen Oxydeinschmelzungen, mit eingestochenen Luftblasen, guter Zustand, Höhe: 27cm Informationen zum Künstler: • Karl Wiedmann • geboren 1905 in Kuchen bei Göppingen - gestorben 1992 • deutscher Glasbläser, Glasschleifer und Glasgraveur. 1921 bis 1924 Ausbildung und Gesellenprüfung bei der Wüttenbergischen Metallwarenfabrik (WMF) als Glasbläser, Glastechniker, Schleifer und Graveur. 1921 bis 1922 zusätzliche Ausbildung im Maschinenbau mit Praktikum bei der Schlosserei Schurr in Geislingen und kunstgewerbliche Studien. 1924 bis 1925 Studium im Fachbereich Glashüttentechnik an der Glasfachschule Zwiesel bei Proffesor Mauder, Bruno und Proffesor Springer, Ludwig und wird ab 1925 bis 1943 als Glastechniker bei der WMF angestellt. Auf Anregung von Direktor Debach, Hugo (1872 bis 1939) arbeitet er mit neuen Glastechniken und entwickelt: Myra, Perlmutter, Ikora und das seltene Lavaluna sowie eine Versuchsreihe von Diatretgläsern. Ab 1927 ist Karl Wiedmann Leiter der WMF Glashütte. 1943 Einsatz im Flugzeugteilebau, Militärdienst und Kriegsgefangenschaft. 1947 bis 1948 arbeitet er für zwei Jahre bei der Firma "Daum Frères & Cie, Verreries de Nancy" in Nancy / Frankreich", und kommt 1948 zur WMF zurück, für die er bis 1954 als Leiter der Glashütte tätig ist. 1954 bis 1956 arbeitet er als Betriebsleiter bei den Zwieseler und Pirnaer Farbenglaswerke und ist von 1956 bis 1980 zunächst Produktionsleiter, dann Glastechniker, seit 1965 Entwicklungstechniker der Gral-Glashütte in Dürnau bei Seyfang, Rolf. Ab 1970 freischaffende künstlerische Entwurfstätigkeit für Unikatproduktionen. Er hält 24 Patentschriften für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Hüttentechniken. Seine in dieser Zeit entworfenen Gläser tragen häufig zu seinem Namenszug noch die Bezeichnung "Gral Glas Dürnau", mit der Jahreszahl der Herstellung. Literatur siehe "Glasmarkenlexikon" von Carolus Hartmann.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 650
Beschreibung:

Details: verlaufend uranisierend blau und grün unterfangenes Glas mit netzartigen Oxydeinschmelzungen, mit eingestochenen Luftblasen, guter Zustand, Höhe: 27cm Informationen zum Künstler: • Karl Wiedmann • geboren 1905 in Kuchen bei Göppingen - gestorben 1992 • deutscher Glasbläser, Glasschleifer und Glasgraveur. 1921 bis 1924 Ausbildung und Gesellenprüfung bei der Wüttenbergischen Metallwarenfabrik (WMF) als Glasbläser, Glastechniker, Schleifer und Graveur. 1921 bis 1922 zusätzliche Ausbildung im Maschinenbau mit Praktikum bei der Schlosserei Schurr in Geislingen und kunstgewerbliche Studien. 1924 bis 1925 Studium im Fachbereich Glashüttentechnik an der Glasfachschule Zwiesel bei Proffesor Mauder, Bruno und Proffesor Springer, Ludwig und wird ab 1925 bis 1943 als Glastechniker bei der WMF angestellt. Auf Anregung von Direktor Debach, Hugo (1872 bis 1939) arbeitet er mit neuen Glastechniken und entwickelt: Myra, Perlmutter, Ikora und das seltene Lavaluna sowie eine Versuchsreihe von Diatretgläsern. Ab 1927 ist Karl Wiedmann Leiter der WMF Glashütte. 1943 Einsatz im Flugzeugteilebau, Militärdienst und Kriegsgefangenschaft. 1947 bis 1948 arbeitet er für zwei Jahre bei der Firma "Daum Frères & Cie, Verreries de Nancy" in Nancy / Frankreich", und kommt 1948 zur WMF zurück, für die er bis 1954 als Leiter der Glashütte tätig ist. 1954 bis 1956 arbeitet er als Betriebsleiter bei den Zwieseler und Pirnaer Farbenglaswerke und ist von 1956 bis 1980 zunächst Produktionsleiter, dann Glastechniker, seit 1965 Entwicklungstechniker der Gral-Glashütte in Dürnau bei Seyfang, Rolf. Ab 1970 freischaffende künstlerische Entwurfstätigkeit für Unikatproduktionen. Er hält 24 Patentschriften für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Hüttentechniken. Seine in dieser Zeit entworfenen Gläser tragen häufig zu seinem Namenszug noch die Bezeichnung "Gral Glas Dürnau", mit der Jahreszahl der Herstellung. Literatur siehe "Glasmarkenlexikon" von Carolus Hartmann.

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