MONUMENTALE IKONE MIT DEN HEILIGEN FLORUS UND LAURUS AUS EINER IKONOSTASE Nordrussland, 17. Jh. Verbund dreier Bretter mit zwei Rückseiten-Sponki (verloren). Kowtscheg, Lewkas, Eitempera, versilberte Nimben goldfarben lasiert. 111 x 89,5 cm. Achsialsymmetrische Komposition. In der vertikalen Mittelachse vor einer stilisierten Architekturlandschaft ganzfigurige Darstellung des Erzengels Michael. Zu beiden Seiten rahmen ihn der bärtige Florus links und der jugendliche Laurus rechts. Im unteren Bereich in felisger Landschaft mit spärlichem Pflanzenbewuchs Darstellung von drei Reitern, die weitere Pferde zum Tränken führen. Feine Modellierung der Gesichtszüge. Die heiligen Zwillingsbrüder Florus und Laurus lebten Anfang des 2. Jahrhunderts in Illyrien und erlitten unter Kaiser Hadrian ihr Martyrium. Von Beruf Steinmetz, erlernten sie auf wundersame Weise das Reiten von dem Engel des Herrn. Der Kult der Heiligen ist seit dem 12. Jahrhundert in Russland belegt. Als Viehpatrone wurden sie vornehmlich bei Tierseuchen angerufen. Insbesondere gelten sie als Beschützer der Pferde. In der Ikonographie dieses Ikonenthemas wurde das Wunder von Florus und Laurus mit der Vita der heiligen Drillingsbrüder Eleusippus, Speusippus und Meleusippus verwoben. Diese lebten im 3. Jahrhundert in Kappadokien las Pferdehirten und erlitten unter Aurelius den Opfertod. Horizontaler Schnitt, Randbereich und vertikaler Riss rest, kleinere Farbaufwölbungen.
MONUMENTALE IKONE MIT DEN HEILIGEN FLORUS UND LAURUS AUS EINER IKONOSTASE Nordrussland, 17. Jh. Verbund dreier Bretter mit zwei Rückseiten-Sponki (verloren). Kowtscheg, Lewkas, Eitempera, versilberte Nimben goldfarben lasiert. 111 x 89,5 cm. Achsialsymmetrische Komposition. In der vertikalen Mittelachse vor einer stilisierten Architekturlandschaft ganzfigurige Darstellung des Erzengels Michael. Zu beiden Seiten rahmen ihn der bärtige Florus links und der jugendliche Laurus rechts. Im unteren Bereich in felisger Landschaft mit spärlichem Pflanzenbewuchs Darstellung von drei Reitern, die weitere Pferde zum Tränken führen. Feine Modellierung der Gesichtszüge. Die heiligen Zwillingsbrüder Florus und Laurus lebten Anfang des 2. Jahrhunderts in Illyrien und erlitten unter Kaiser Hadrian ihr Martyrium. Von Beruf Steinmetz, erlernten sie auf wundersame Weise das Reiten von dem Engel des Herrn. Der Kult der Heiligen ist seit dem 12. Jahrhundert in Russland belegt. Als Viehpatrone wurden sie vornehmlich bei Tierseuchen angerufen. Insbesondere gelten sie als Beschützer der Pferde. In der Ikonographie dieses Ikonenthemas wurde das Wunder von Florus und Laurus mit der Vita der heiligen Drillingsbrüder Eleusippus, Speusippus und Meleusippus verwoben. Diese lebten im 3. Jahrhundert in Kappadokien las Pferdehirten und erlitten unter Aurelius den Opfertod. Horizontaler Schnitt, Randbereich und vertikaler Riss rest, kleinere Farbaufwölbungen.
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