Auktionsarchiv: Los-Nr. 7282

Melzer, Moriz "Blühender Hang i(m) Riesengebirge"

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
Auktionsarchiv: Los-Nr. 7282

Melzer, Moriz "Blühender Hang i(m) Riesengebirge"

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Beschreibung:

"Blühender Hang i(m) Riesengebirge" Aquarell und Bleistift auf Velin, ganzflächig auf Unterlagekarton aufgezogen. 1904. 28,3 x 21 cm. Oben links mit Bleistift signiert "M. Melzer" und datiert, verso auf dem Unterlagekarton abermals signiert und betitelt sowie auf einem Papieretikett signiert und bezeichnet. Frühe Arbeit aus Melzers pointilistischer Phase, selten . In einer breiten Farbpalette aus Violett-, Grün-, Gelb- und Orangetönen setzt der Künstler die länglichen Farbtupfen einem Mosaik ähnlich harmonisch aneinander und entwirft so ein flirrendes Bild seiner heimatlichen Umgebung. Nach seinem Studium bei Ludwig von Hofmann in Weimar war Melzer in der Berliner Secession, der Neuen Secession als Mitbegründer, der Freien Secession um dem Sturm sowie in der Novembergruppe, deren Mitbegründer und, seit 1922, auch Vorsitzender er war. Einer Umfrage der Zeitschrift "Kunst und Künstler" (Jg. XII, 1914, S. 311) folgend, äußerte er: "Was ich anstrebe - Eine reine Kunst - Das komponierte Bild. Frei von äusserlicher Modepolitik, initiativ geschöpft aus eigenstem Erlebnis (...) Die Natur zu suchen, ohne einseitigen Ausgangspunkt, ohne erquälte Sinnfälligkeit, soll meinen Arbeiten Leben und Richtschnur geben." (Günter Schade (Hg.), Expressionisten, Die Avantgarde in Deutschland 1905-1920, Ausst.-Kat. Nationalgalerie Berlin 1986, S. 128).

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"Blühender Hang i(m) Riesengebirge" Aquarell und Bleistift auf Velin, ganzflächig auf Unterlagekarton aufgezogen. 1904. 28,3 x 21 cm. Oben links mit Bleistift signiert "M. Melzer" und datiert, verso auf dem Unterlagekarton abermals signiert und betitelt sowie auf einem Papieretikett signiert und bezeichnet. Frühe Arbeit aus Melzers pointilistischer Phase, selten . In einer breiten Farbpalette aus Violett-, Grün-, Gelb- und Orangetönen setzt der Künstler die länglichen Farbtupfen einem Mosaik ähnlich harmonisch aneinander und entwirft so ein flirrendes Bild seiner heimatlichen Umgebung. Nach seinem Studium bei Ludwig von Hofmann in Weimar war Melzer in der Berliner Secession, der Neuen Secession als Mitbegründer, der Freien Secession um dem Sturm sowie in der Novembergruppe, deren Mitbegründer und, seit 1922, auch Vorsitzender er war. Einer Umfrage der Zeitschrift "Kunst und Künstler" (Jg. XII, 1914, S. 311) folgend, äußerte er: "Was ich anstrebe - Eine reine Kunst - Das komponierte Bild. Frei von äusserlicher Modepolitik, initiativ geschöpft aus eigenstem Erlebnis (...) Die Natur zu suchen, ohne einseitigen Ausgangspunkt, ohne erquälte Sinnfälligkeit, soll meinen Arbeiten Leben und Richtschnur geben." (Günter Schade (Hg.), Expressionisten, Die Avantgarde in Deutschland 1905-1920, Ausst.-Kat. Nationalgalerie Berlin 1986, S. 128).

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