Auktionsarchiv: Los-Nr. 617

Maurice de Vlaminck, Paris - Ruell-la-Gadelière

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Auktionsarchiv: Los-Nr. 617

Maurice de Vlaminck, Paris - Ruell-la-Gadelière

Schätzpreis
Zuschlagspreis:
n. a.
Beschreibung:

PAYSAGE DE NEIGE, UM 1940 Öl auf Leinwand. 46 x 63 cm. Rechts unten signiert.
Ein teils schneebedeckter Weg führt den Betrachter in ein winterliches Dorf. Die Tiefenwirkung wird verstärkt durch die in Braun- und Ockertönen gehaltene Häuserreihe am linken Bildrand, die sich mit zunehmender Tiefe stark verkleinern. Ihnen steht als Gegengewicht ein einzelnes, großes Gebäude gegenüber. Der dunkle, wolkenverhangene Himmel mit seinen grauschwarzen Wolken hellt sich unmittelbar über dem tiefsten Punkt der Perspektive auf, wodurch die Tiefenwirkung zusätzlich verstärkt wird. Maurice de Vlaminck ist ein autodidaktischer Maler belgischen Ursprungs. Er wurde ab 1905 bekannt, wo er am Salon d'autome teilnahm und sorgte für einen Skandal. Zusammen mit seinen Freunden Derain, Dufy und Matisse initiierte er einen neuen Malstil, der von den Kritikern als fauvistisch bezeichnet wurde und der sich durch leuchtende Farben in breiten Strichen aufgetragen auszeichnet, ohne direkten Bezug zum Objekt. Auch wenn die Fauvisten-Bewegung kaum nach 1910 überdauert wird das gesamte Werk von Vlaminck davon geprägt sein. Ab 1907 kommt er mit der Kunst von Cézanne in Berührung, die ihn nachhaltig vor allem in seinen Landschaftsgestaltungen beeinflusste.† Provenienz: Hammer Gallery, New York. (1120638) Maurice de Vlaminck 1876 Paris - 1958 Ruell-la-Gadelière PAYSAGE DE NEIGE, CA. 1940 Oil on canvas. 46 x 63 cm. Signed lower right. † Provenance: Hammer Gallery, New York.

Auktionsarchiv: Los-Nr. 617
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PAYSAGE DE NEIGE, UM 1940 Öl auf Leinwand. 46 x 63 cm. Rechts unten signiert.
Ein teils schneebedeckter Weg führt den Betrachter in ein winterliches Dorf. Die Tiefenwirkung wird verstärkt durch die in Braun- und Ockertönen gehaltene Häuserreihe am linken Bildrand, die sich mit zunehmender Tiefe stark verkleinern. Ihnen steht als Gegengewicht ein einzelnes, großes Gebäude gegenüber. Der dunkle, wolkenverhangene Himmel mit seinen grauschwarzen Wolken hellt sich unmittelbar über dem tiefsten Punkt der Perspektive auf, wodurch die Tiefenwirkung zusätzlich verstärkt wird. Maurice de Vlaminck ist ein autodidaktischer Maler belgischen Ursprungs. Er wurde ab 1905 bekannt, wo er am Salon d'autome teilnahm und sorgte für einen Skandal. Zusammen mit seinen Freunden Derain, Dufy und Matisse initiierte er einen neuen Malstil, der von den Kritikern als fauvistisch bezeichnet wurde und der sich durch leuchtende Farben in breiten Strichen aufgetragen auszeichnet, ohne direkten Bezug zum Objekt. Auch wenn die Fauvisten-Bewegung kaum nach 1910 überdauert wird das gesamte Werk von Vlaminck davon geprägt sein. Ab 1907 kommt er mit der Kunst von Cézanne in Berührung, die ihn nachhaltig vor allem in seinen Landschaftsgestaltungen beeinflusste.† Provenienz: Hammer Gallery, New York. (1120638) Maurice de Vlaminck 1876 Paris - 1958 Ruell-la-Gadelière PAYSAGE DE NEIGE, CA. 1940 Oil on canvas. 46 x 63 cm. Signed lower right. † Provenance: Hammer Gallery, New York.

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